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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Liebenswerte Heimat: Gleich in der ersten Woche zum Geburtstag

25.06.2011

ALTENOYTHE Wie erleichtert man einer Zwölfjährigen den Umzug vom vertrauten Umfeld in einen völlig fremden Ort, der hunderte Kilometer von besten Freundinnen und gewohnter Umgebung entfernt ist? Ganz einfach: Sie darf sich das neue Haus aussuchen. Na ja, ganz so reibungslos verlief der Umzug vor über sechs Jahren dann doch nicht, geben Michael und Britta Renno zu, aber es war ein erster Schritt in Richtung neue Heimat. Und die ist seit Dezember 2004 halt Altenoythe.

Veränderung durch Beruf

Von Bensberg im Bergischen Land zog es Familie Renno – dazu gehören Mutter Britta (47), Vater Michael (48) sowie die beiden Kinder Isabell (19) und Julien (17) – in den Friesoyther Ortsteil. Dr. Michael Renno ist seit 2004 Chefarzt am St.-Marien-Krankenhaus in Friesoythe. „Irgendwann muss man sich als Mediziner entscheiden: eigene Praxis oder Chefarzt – da habe ich mich für die Stelle in Friesoythe entschieden“, sagt der 48-Jährige. Es sei die richtige Entscheidung gewesen. 2009 wurde er zum Ärztlichen Direktor des Hospitals ernannt.

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Während Mutter Britta die ländliche Umgebung Friesoythes damals „niedlich“ fand, dachte die damals zwölfjährige Isabell „schrecklich“. Bei Julien – damals zehn Jahre alt – sah das anders aus. Als leidenschaftlicher Fußballer freute er sich riesig auf die Rasenplätze. „Im Rheinland wird hauptsächlich auf Sandplätzen gespielt“, sagt der 17-jährige A-Jugend-Spieler beim SV Altenoythe. Ohnehin habe er sich über den Sportverein schnell zurecht gefunden und früh Freundschaften geknüpft. Und auch Isabell fühlt sich mittlerweile rundum wohl und genießt die noch verbleibende Zeit in Altenoythe. Denn seit Freitag hat sie ihr Abi in der Tasche und schmiedet Pläne für die Zukunft: „Ein paar Monate Geld verdienen und dann ab nach Australien auf work-and-travel-Tour.“

Kegelclub gegründet

Britta Renno – als Ratzeburgerin ein echtes Nordlicht – freut sich, dass ihre Kinder in der neuen Heimat so gut klar kommen. Denn auch sie und ihr Mann sind längst in dem Dorf angekommen. „Die Nachbarn haben uns schnell in die Gemeinschaft eingebunden. Das war wirklich super. Wir wurden in der ersten Woche sogar schon zu einem Geburtstag eingeladen“, so die Hausfrau.

Sie haben dann den Kegelclub „Die wilde 13“ gegründet. „Nur für Einheimische“, betont Michael Renno. Ob er sich denn auch als Einheimischer fühlen würde? Die prompte Antwort: „Natürlich.“

Ihr Haus in Altenoythe hat übrigens 270 Quadratmeter Wohnfläche und 1000 Quadratmeter Grundstück. Zum Vergleich: Das Haus in Bensberg hatte eine Wohnfläche von 125 Quadratmetern und ein 280 Quadratmeter großes Grundstück. Diese Veränderung schien ein gutes Argument zu sein, um einem zwölfjährigen Mädchen einen Umzug zu erleichtern.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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