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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Kreisliga: Güttler-Elf gelingt Befreiungsschlag

27.09.2010

KREIS CLOPPENBURG Die Kreisliga-Fußballer des BV Essen haben gegen Kellerkind SV Thüle zu einem Befreiungsschlag ausgeholt. Durch ein 4:1 am Sonntag über den Mitabsteiger aus der Bezirksliga verschaffte sich die Güttler-Elf ein kleines Polster zu den Abstiegsrängen. Auf diesen verbleiben neben dem SV Thüle der FC Sedelsberg und Viktoria Elisabethfehn. Die Sedelsberger verloren unglücklich mit 2:3 gegen Ramsloh. Auch die Viktoria zeigte sich verbessert. Unter dem neuen Trainer Jörg Kleemann reichte es dennoch nur zu einer knappen 2:3-Pleite gegen die Reserve Hansa Friesoythes.

Derweil ist auch in den oberen Tabellenregionen wieder mehr Musik drin. Der SV Bethen stoppte den bis dahin unbesiegten Tabellenführer aus Höltinghausen (die NWZ  berichtete) und ist nun Verfolger Nummer Eins. Gleich dahinter befinden sich mehrere Teams in Lauerstellung – angeführt vom BV Garrel.

SV CappelnSV Bevern 1:1 (0:0). Schweres Spiel für Schiedsrichter Walter Kaderhandt: Der Unparteiische leitete die Partie ohne Assistenten. Gleich in der ersten Halbzeit musste er die erste knifflige Aufgabe lösen: Nach einem Foulspiel an einem Cappelner hatte er zunächst Elfmeter gepfiffen. Doch nach kurzer Rücksprache mit den beteiligten Spielern verlegte er den „Tatort“ aus dem Strafraum heraus. Das war dann auch schon die einzige aufregende Situation in der ersten Hälfte. Ansonsten hatten die Zuschauer ein klassisches „Not-gegen-Elend-Spiel“ zweier ersatzgeschwächter Mannschaften gesehen.

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Im zweiten Durchgang steigerten sich zumindest die Gäste ein wenig. Kai Hamann brachte sie in der 58. Minute verdient in Führung. Doch die Gastgeber hatten Glück: In der 82. Minute pfiff Kaderhandt erneut Elfmeter für Cappeln – eine umstrittene Entscheidung. Paul Pstragowski ließ sich die Chance nicht nehmen. Er schoss den Ausgleich.

Tore: 0:1 Hamann (58.), 1:1 Pstragowski (82.).

Gelb-Rote Karte: Hamann (Bevern/89.).

Rote Karte: Michael Pendowski (Bevern/Schiedsrichter-Beleidigung nach Spielende).

Schiedsrichter: Kaderhandt (Petersdorf).

FC LastrupSC Winkum 1:2 (1:2). Der FC fand sehr gut in die Begegnung. Das 1:0 durch Dirk Huster-Klatte war daher auch verdient (5.). Das 1:1 durch Christian Niehe in der 16. Minute war der Knackpunkt. Plötzlich ging bei den Hausherren gar nichts mehr. Einstellung und Engagement waren wie weggeblasen. Elf Minuten nach seinem ersten Streich traf Niehe erneut ins Schwarze.

Die Winkumer taten danach nicht mehr als nötig. Allerdings machten es ihnen die Lastruper auch leicht. Keinerlei Aufbäumen war im zweiten Durchgang zu registrieren. „Wir haben Winkum den Sieg geschenkt“, sagte FC-Betreuer Marco Lübbers.

Tore: 1:0 Huster-Klatte (5.), 1:1, 1:2 Niehe (16., 27.).

Schiedsrichter: Meyer (Nikolausdorf); SrA.: Kuhlmann, Többen.

FC Sedelsberg – BW Ramsloh 2:3 (2:1). Die Hausherren machten ihre Sache zunächst richtig gut. Mit dem Favoriten aus Ramsloh befand sich der FC auf Augenhöhe. So war es auch nicht unverdient, dass Thomas Errnst (13.) und Sven Dultmeyer (29.) die Hausherren in Führung schossen. Zwar verkürzten die Gäste nur vier Minuten später durch Maher Malki.

Die Sedelsberger waren aber weiter im Spiel – bis Schiedsrichter Brinker in den Mittelpunkt rückte. Der Unparteiische verhängte in der 65. Spielminute einen zweifelhaften Platzverweis. Peter Vohlken sah wegen einer Notbremse die Rote Karte. Dies war der Knackpunkt des Spiels. Den anschließenden Foulelfmeter verwandelte Alexander Weber souverän.

Die Hausherren gaben zwar nie auf und hätten ein Remis verdient gehabt. Das Glück war aber nicht auf Seiten der Sedelsberger. In der Schlussminute zog Maher Malki ab. Der Ball sprang vom Innenpfosten ins Netz der Hausherren (90.). Trotz der unglücklichen Niederlage kann das Kellerkind auf diese couragierte Vorstellung aufbauen.

Tore: 1:0 Ernst (13.), 2:0 Dultmeyer (29.), 2:1 Malki (33.), 2:2 Weber (66., Foulelfmeter), 2:3 Malki (90.).

Rote Karte: Peter Vohlken (Sedelsberg/65./Notbremse).

Schiedsrichter: Brinker; SrA.: Struckmeyer, Lüken.

BV Essen – SV Thüle 4:1 (1:1). Die Hausherren hatten im ersten Durchgang eine gehörige Portion Glück. Die Gäste machten richtig Dampf. Horst Elberfeld scheiterte aber zweimal knapp (12., 17.), bevor er in der 18. Minute ins Schwarze traf. Dank Alex Falkenbergs Treffer (40.) gingen die Hausherren aber doch mit einem glücklichen 1:1 in die Pause.

BVE-Coach Andreas Güttler schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Hausherren spielten nun wie verwandelt. Ingo Kettmann brachte Essen schließlich folgerichtig in Front (53.). Thüle fand überhaupt nicht mehr ins Spiel. Essen war klar überlegen und machte auch die nötigen Treffer. So stellte Jens Niemann mit einem Doppelpack (64., 87.) den verdienten 4:1-Endstand her.

Tore: 0:1 Elberfeld (18.), 1:1 Falkenberg (40.), 2:1 Kettmann (53.), 3:1, 4:1 Niemann (64., 87.).

Schiedsrichter: Hohnhorst (Sevelten); SrA.: Backhaus, Nienaber.

Viktoria Elisabethfehn – Hansa Friesoythe II 2:3 (0:2). Das Tabellenschlusslicht zeigte sich verbessert und hielt die Partie zunächst ausgeglichen. Die Hansa-Reserve tat sich schwer. Erst nach dem „Dosenöffner“ durch Michael Macke (22.) wurden die Gäste stärker. Zehn Minuten später erzielte Thomas Steenken folgerichtig das 2:0. Die Viktoria hatte zwei Minuten nach Wiederanpfiff die riesige Chance zum Anschlusstreffer auf dem Fuß. Harry Neeb vergab die 100-prozentige Möglichkeit aber fahrlässig. Dies bestrafte Thomas Steenken im Gegenzug eiskalt (48.).

Die Hansa fühlte sich mit dem komfortablen Vorsprung aber ein wenig zu sicher. Friesoythe spielte zu lässig und wirkte unkonzentriert. Elisabethfehn bekam immer mehr Oberwasser. Schließlich verkürzte Thorsten Müller innerhalb von fünf Minuten auf 2:3 (70., 75.). Am Ende brachten die Gäste den knappen Vorsprung über die Zeit.

Tore: 0:1 Macke (22.), 0:2, 0:3 Steenken (32., 48.), 1:3, 2:3 Müller (70., 75.).

Schiedsrichter: Tress (Harkebrügge); SrA.: Beckmann.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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