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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Heißer Favorit setzt sich selbst unter Druck

12.08.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE]KREIS CLOPPENBURG KREIS CLOPPENBURG/GRA - Der große Favorit für den Aufstieg in die Bezirksoberliga heißt in diesem Jahr 1. FCR Bramsche – der Tabellensiebte der vergangenen Saison hat sich so immens verstärkt, dass er von zehn Konkurrenten als Meisterschaftsanwärter genannt wird. Die Fußballer aus der Stadt vor den Toren Osnabrücks sehen das offenbar genauso, auch die Bramscher selbst halten den Titel für möglich.

Auf der Internetseite des 1. FCR Bramsche steht es schwarz auf weiß. Für die Bezirksligafußballer aus dem Kreis Osnabrück zählt nur der Aufstieg. Wer sich so unverholen höheren Weihen gewidmet sieht, hat vermeintlich genügend Pfeile im Köcher, um am Ende der Spielzeit ganz oben zu stehen. Mit dem Toreschießen wird die Mannschaft von Trainer Thomas Schilling wohl die geringsten Probleme haben. Karl-Heinz Blaschke gehört jedenfalls immer noch zu den gefährlichsten Angreifern im Nordwesten Niedersachsens. Ferner verpflichtete Bramsche in Mithat Dukadjinac einen Stürmer vom Oberligisten SF Lotte. Und auch Neuzugang Patrick Fiss (kam von Bad Rothenfelde) gilt als treffsicher. Allerdings werden sich die Bramscher in der Hintermannschaft stabilisieren müssen. 55 Gegentreffer in der vergangenen Saison dürfen sie sich nicht noch einmal erlauben. Dafür soll in erster Linie Neuzugang Sebastian Schaap vom Niedersachsenligisten TuS Lingen sorgen.

Aufsteiger BW Papenburg bleibt im Vergleich dazu auf dem Teppich. Spielertrainer Manfred Schulte verlangt von seinem Team nur den Klassenerhalt. Wobei die Emsländer mit einem großen Nachteil in die Saison gehen: Der 39-jährige Coach und ehemalige Zweitligaspieler des SV Meppen verletzte sich im Vorbereitungsspiel gegen den SV Burlage schwer und wird seiner Mannschaft in den ersten Monaten fehlen. Alleine deshalb wird es Papenburgs junge Elf schwer haben, sich in der Bezirksliga zu halten. Doch das ist für die Emsländer Pflicht, streben sie doch mittelfristig den Aufstieg in die Bezirksoberliga an.

Der FC Schapen bläst dagegen zum Großangriff, wenn man auf die Neuverpflichtungen blickt. Vom Oberligisten Lotte angelten sich die Emsländer das Sturmduo Martin Wuwer und Dirk Thieme. Wer Schapen ausschalten will, muss zunächst einmal die beiden neutralisieren. Keine Frage: Schapen geht ambitioniert in die Saison hinein.

Beim dritten Team aus dem Emsland, RaSpo Lathen, setzen die Verantwortlichen weiterhin auf Eigengewächse. Und damit ist das Ziel zugleich formuliert: Für Lathen geht es um den Klassenerhalt. Auf der Kommandobrücke weht ein frischer Wind: Dietmar Sulmann, Ex-Profi vom SV Meppen, hat das Traineramt von Hermann-Josef Bruns übernommen.

Neuling BW Hollage hat ein jahrelang verfolgtes Ziel nun erreicht. Nach zwei vergeblichen Anläufen – die Mannschaft von Trainer Thomas Lüken scheiterte jeweils in der Relegation – schafften die Blau-Weißen den Sprung in die Bezirksliga. Zum Kanonenfutter wird Hollage wohl nicht gehören. Der Meister der Bezirksklasse V verlor in der vergangenen Saison schließlich kein einziges Spiel und kassierte ganze 14 Gegentreffer. Bleibt die Defensive auch diesmal, ist der Klassenerhalt locker drin.

Trotz vieler Ab- und Zugänge herrscht beim Landesliga-Absteiger SC Rieste Aufbruchstimmung. Das liegt nicht zuletzt an Rückkehrer Rainer Röwekamp, dem wohl zweikampfstärksten Defensivspieler der Bezirksliga. Alleine wegen ihm wird beim SC ein Ruck durch die Mannschaft gehen, wobei nicht verschwiegen werden darf, dass die Riester einen fußballerischen Aderlass verkraften mussten. Zugleich stieß Holger Karp von den SF Lotte zum SC Rieste. Und der hat immerhin 53 Zweitligaspiele auf dem Buckel. Daniel Unger (BW Lohne), Nico Fehlhauer (SF Lotte) und Carsten Gottwald (VfL Osnabrück II) komplettieren das Rudel hochkarätigen Neulinge beim SCR.

Mitabsteiger Viktoria Georgsmarienhütte verlor gleich drei Spieler an den ärgsten Rivalen: Daniel Solbach, Marco Börger und Florian Prakaj wechselten zu den SF Oesede. Doch die Mannschaft von Trainer Herbert Mühlenberg dürfte wegen ihrer spielerischen und läuferischen Stärke in den oberen Regionen der Bezirksliga wiederzufinden sein, zumal die Viktoria seit jeher auf einen Fundus guter, junger Spieler zurückgreifen darf.

Für den SC 03 Melle gilt das gleiche wie für Georgsmarienhütte: Jung, dynamisch, spielstark – dafür steht alleine schon der Name von Trainer Farhat Dahech. Weil die Meller zudem mit guten Einzelspielern gespickt sind, sind sie in dieser Spielzeit wohl für eine Überraschung gut.

Schwer einzuschätzen ist BW Merzen. Die „Löwen“ werden es mit ihrer Kampfstärke den Gegnern auch in der kommenden Saison wieder schwer machen, fußballerisch zu glänzen. Gerade in Merzen wird es für die gegnerischen Mannschaften wieder wohl nur wenig zu holen geben.

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