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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Hohefelder müssen in die Hufe kommen

24.08.2018

Höltinghausen /Altenoythe Für den Fußball-Bezirksligisten SV Altenoythe verläuft die Saison bisher schleppend. Nach dem mauen Auftritt beim 1:1 gegen Frisia Goldenstedt werden die Hohefelder bereits am Samstag, 16 Uhr, beim Tabellenvierten SV Höltinghausen vorstellig. Angesprochen auf die Punkteteilung gegen Goldenstedt verdunkelt sich die Miene von Altenoythes Spielertrainer Christian Hillje schlagartig, wie der Himmel bei einem plötzlichen Wetterumschwung. „Wir haben es einfach nicht hinbekommen, den Ball in die Tiefe zu spielen. Dadurch hing Maik Nirwing in der Luft“, ärgert sich Hillje darüber, dass der gefährlichste Angreifer seines Teams nicht in Szene gesetzt worden ist.

Dennoch hätten die Altenoyther die Chancen gehabt, die Partie zu gewinnen, so Hillje. „Wir führen 1:0, verpassen das zweite Tor, und halten die Goldenstedter somit am Leben“, erzählt Hillje. Kurz vor Schluss gelang den Gästen per verwandeltem Handelfmeter der Ausgleich. „Der Elfer für Frisia war glasklar. Da brauchen wir nicht drüber zu diskutieren“, so Hillje. Gesprächsstoff gibt es auch ohne das Goldenstedt-Spiel reichlich in den Reihen des SVA. Zumal die Altenoyther gegen ein Team antreten, dass ihnen nicht so richtig liegt.

In den letzten beiden Jahren habe man immer schlecht in Höltinghausen ausgesehen, sagt Hillje. Er hofft, dass es diesmal anders läuft. „Wir müssen zügig punkten“, sagt Hillje und hofft, dass bei seinem Team der Knoten platzt. Zumal bisher laut Hillje in dieser Saison aus seinem Kader kein Akteur fußballerisch und spielerisch zu überzeugen vermochte. Einen Topeindruck hinterlässt bisher Ersatztorhüter Erik Bullermann, der, obwohl erst ab November spielberechtigt, im Training und auch außerhalb Vollgas gibt, meint Hillje. Vom Kader her steht nur hinter Damian Cuper ein Fragezeichen. Dieser konnte aufgrund von Kniebeschwerden am Dienstag nicht trainieren.

Beim SV Höltinghausen ist die Stimmung prächtig. „Zwei Siege – uns ist der erhoffte Traumstart geglückt“, freut sich Trainer Mathias Wendeln. Er lobt die gute Teamleistung gegen BW Langförden (4:3). Allerdings legt er auch den Finger in die Wunde: „Zwischenzeitlich sind wir ganz schön ins Schwimmen geraten, weil wir als Team nicht mehr energisch genug verteidigt haben.“ Wendeln kann sich derweil gut vorstellen, dass die Altenoyther offensiv spielen werden und vorne draufgehen. „Wir werden uns zwar auch nicht verstecken, aber wir müssen daran denken, kompakt zu stehen und konzentriert zu agieren“, so Wendeln.

Bezüglich der Kaderplanung für das Spiel gibt es beim SVH einige Ausfälle. So fehlen unter anderem Finn Ewen, Finn Backhaus und Stephan Krause. Julian Mattke befindet sich weiter im Aufbautraining.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Spiel freuen. Höltinghausen kann befreit aufspielen, die Altenoyther müssen langsam in die Hufe kommen.

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