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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball-Landesliga: Geduldig das Ziel Klassenerhalt anpeilen

07.09.2017

Höltinghausen Souverän und nach nur zwei Niederlagen in 22 Punktspielen, darunter eine zu Hause gegen die HSG Barnstorf/Diepholz, stiegen die Handballerinnen des SV Höltinghausen als Meister der Landesklasse in die Landesliga auf. Dort, wo der SV früher schon längere Zeit zu Hause war, will sich das Team wieder etablieren.

Mit neuem Trainer Hartmut Wolf – der Erfolgscoach Olaf Walter, der einsprang, nachdem Christoph Harney aus beruflichen Gründen während der Saison aufhören musste und nun die Regie abgab – soll Kontinuität ein Garant für den Erfolg werden. Solidität gilt auch, was den Kader betrifft, denn die junge, entwicklungsfähige Mannschaft hat sich wenig verändert. Dabei sind die beiden Abgänge nur temporär bedingt, da Sarah Ebendt und Lena Walter derzeit Auslandsaufenthalte absolvieren und voraussichtlich im Januar wieder zurückkehren.

Der Sv Höltinghausen

Zugänge Andrea Möhlmann, Sarah Pille (beide GW Mühlen). Abgänge Sarah Ebendt, Lena Walter (beide Auslandsaufenthalt).

Der Kader Tor Mareike Rieger, Andrea Möhlmann. Feld Stefanie Wienken, Greta Menke, Christina Greten, Christine Schreider, Miriam Wempe, Caroline Richter, Theresa Böckmann, Elisa Fangmann, Anneke Brockhaus, Sarah Pille, Ann-Katrin Felstermann. Trainer Hartmut Wolf. Betreuer Martin Felstermann. Saisonziel als Neuling eine stabile Saison spielen und möglichst schnell viele Punkte sammeln, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Meistertipp Vorwärts Nordhorn, TV Neerstedt in einer sehr ausgeglichenen Liga.

Hinzu gekommen sind zwei Spielerinnen von GW Mühlen, jenem Verein, in den Hartmut Wolf vor zwei aus Braunschweig kommend wechselte und dort die A-Jugend trainierte, aber keineswegs die Spielerinnen abgeworben hat. „Es hat sich so ergeben, aber ich bin sehr froh, beide Spielerinnen in meinem Kader zu haben“, sagt Wolf, weil Sarah Pille, die Kreisläuferin Ann-Katrin Felstermann auf dieser Position entlasten kann. Einen vielleicht noch wichtigeren Wechsel stellt Andrea Möhlmann dar. Die Torhüterin sorgt dafür, dass Mareike Rieger nicht, wie in der Saison zuvor oft, allein die Last auf dieser wichtigen Position tragen muss.

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Belastender ist vielmehr die recht durchwachsene Vorbereitung, weil der gesamte Kader kaum zur Verfügung stehen konnte. Verletzungen wie die von Theresa Böckmann, die noch mehrere Wochen ausfallen wird, und die von Christine Schreider, die nach Knieproblemen aber wohl bald wieder dabei sein kann, störten doch die Planungen des Trainers.

„Wir müssen in der neuen Liga variabler werden. Das gilt vor allem für den Abwehrbereich, denn da müssen wir in der Lage sein, während einer Partie taktisch umstellen zu können“, sagt Wolf und denkt dabei auch seine Beobachtung der Partie des kommenden Gastes und Gegners HSG Osnabrück, der den TV Neerstedt 23:21 in de Endphase bezwang, als taktische Umstellungen entscheidend griffen.

Außerdem, so Wolf weiter, müssen seine Spielerinnen in der Lage sein, auf mehreren Positionen spielen zu können, was angesichts der Schwierigkeiten in der Vorbereitung nicht einfach zu trainieren war. Daher schraubt Wolf die Erwartungen zu Saisonbeginn nicht so hoch. „Es kann sein, dass wir erst in der Rückrunde so richtig regelmäßig punkten werden. Da ist jeder bis dahin ergatterte Zähler wertvoll“, sagt Wolf und denkt auch daran, ab Januar auf Lena Walter und Sarah Ebendt zurückgreifen zu können.

Daher waren die Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen auch nicht so wichtig, wenngleich der Auftritt in der HVN/BHV-Pokalrunde durchaus positiv war. Das knappe 8:11 gegen Mitbewerber BW Lohne sorgte für Optimismus, da Höltinghausen nur einem kleinen Teil des Landesliga-Kaders aufbieten konnte. Daher hakte Wolf das anschließende 7:22 gegen Gastgeber und Oberligist TV Dinklage schnell ab.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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