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Handball-Landesliga: SV Höltinghausen ärgert Spitzenreiter Neerstedt

24.04.2018

Höltinghausen Es hätte ein Bonuspunkt für den Handball-Landesligisten SV Höltinghausen werden können, es wurde zumindest eine beachtliche Leistung. Gegen den Spitzenreiter TV Neerstedt, dem noch ein Sieg zur Meisterschaft fehlt, hielt das Team von Trainer Hartmut Wolf lange Zeit mit, ehe am Ende eine zu hohe 22:27 (10:12)-Niederlage stand.

„Wir haben unserem Gegner alles abverlangt, haben es nur versäumt, klare Chancen – unter anderem drei Siebenmeter – zu nutzen“, sagte Wolf, der zurecht monierte, dass die letzte Zeitstrafe gegen Theresa Böckmann beim Stande von 20:22 (50.) ein schlechter Witz gewesen sei.

Dadurch wurden die bis dahin auf Augenhöhe spielenden Gastgeberinnen quasi ausgebremst, dichter heranzukommen. In den letzten acht Minuten fehlten dann die Kraft und auch die personellen Alternativen. So musste der SVH ohne die Stammkräfte Anneke Brockhaus, für die nach Knieverletzung die Saison zu Ende ist, Elisa Fangmann, Caroline Richter und Torhüterin Andrea Möhlmann auskommen.

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Doch die Mannschaft spielte clever, setzte von Beginn an auf eine Doppeldeckung, wobei Sarah Ebendt die gefürchtete Spielmacherin Agnieszka Blacha (blieb torlos) völlig aus dem Spiel nahm, während Theresa Böckmann und Greta Menke im Wechsel die zweite Offensivkraft störten. Nachdem der SVH zu Beginn knapp vorne lag, und Neerstedt aus einem 3:5 (7.) ein 8:5 (11.) machte, blieb Höltinghausen danach jedoch stets bis auf ein, zwei Tore dran. Immer wieder setzte der Tabellenzehnte Nadelstiche, ehe der Gast in der Schlussphase doch noch wegziehen konnte.

SVH: Rieger, Kuhlmann - Schreider, Hinz, Meyer (3), L. Walter (2), Menke (4), Felstermann (5/3), Ebendt (2), Wienken, Pille, Böckmann (6/3).

Der Einspruch gegen die Wertung des SVH-Spiels vom 28. Oktober (!) gegen den SV Holdorf (Endstand: 23:31) ist endgültig abgelehnt worden. Damals hatte eine Spielerin der Gäste nach 20 Minuten ein Tor erzielt, obwohl sie nicht auf dem Spielberichtsbogen gestanden hatte. Die anschließenden Maßnahmen: Aberkennung des Tores, gelbe Karte für den Trainer und Nachtragen des Namens der Spielerinn seien ausreichend gewesen.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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