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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball: Sportliche Karriere ist wohl beendet

17.04.2020

Höltinghausen Gut 47 Minuten waren im Spiel des Handall-Landesligisten SV Höltinghausen gegen den Spitzenreiter GW Mühen am 7. März 2020 absolviert, da passierte es: Sarah Walter sprang ab und verdrehte sich bei der Landung das linke Knie. „Ob ich dabei von einer Gegnerin attackiert worden bin, weiß ich nicht. Ich habe sofort gemerkt, was geschehen war“, sagt die 23-jährige Studentin der Wirtschaftspsychologie – denn es war ihre dritte schwere Knieverletzung seit 2015.

Kreuzbandriss im linken Knie und Innenbandruptur bestätigte sich später nach einer MRT-Untersuchung. „Es war echt ärgerlich, denn ich war eigentlich schon super kaputt, doch das Spiel war so eng. Wir waren kurz vor einem Überraschungserfolg, ehe meine Verletzung für einen Schock sorgte“, sagt Walter, deren zwei Jahre ältere Schwester Lena wegen einer Verletzung pausieren musste, das Drama wie die gesamte Familie von Außen miterleben musste.

Für Sarah Walter war es allerdings schon der dritte (!) Kreuzbandriss in ihrer Karriere. Im Oktober 2015 als A-Jugendliche erwischte es sie in einem Spiel gegen Badenstedt. „Das war schon krass. Wir waren haushoch überlegen, als ich eine Körpertäuschung machte, danach das Knie einer Gegnerin im Oberschenkel spürte. Ein Kreuzband- und ein Innenbandriss sowie ein Außenbandanriss waren die Folge“, erinnert sich Walter, die nach Reha-Maßnahmen und viel Geduld ein Jahr später das Training aufnahm und prompt wieder großes Pech entwickelte.

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„Eigentlich hätte nichts mehr passieren dürfen. Aber als ich wie damals gegen Badenstedt nun im Training eine rechts/links-Täuschung vornahm, erwischte es mich erneut – das Kreuzband im rechten Knie riss wieder“, schilderte sie den nächsten schwerwiegenden Rückschlag.

„Danach wollte ich mit dem Handballspiel aufhören. Aber nachdem ich ein Auslandsjahr in den USA verbracht hatte, wollte ich danach doch wieder mitspielen“, sagt Sarah Walter, die wie ihre zwei Jahre ältere Schwester Lena Walter von Kindesbeinen seit den „Minis“ an dem SV Höltinghausen treu geblieben ist.

In der Saison 2018/19 sorgte sie mit dafür, dass der SV Höltinghausen in der Landesliga eine souveräne, sorgenfreie Saison absolvierte und am Ende Sechster wurde. Nur einen Rang schwächer – so lautet die Bilanz nach dem Abbruch der Saison 2019/20. „Es war eine erfolgreiche Saison. Vor allem der Mannschaftsgeist war äußerst positiv. Schade nur, dass schwere Verletzungen bei Christina Greten, meiner Schwester und mir wohl eine noch bessere Platzierung verhinderten. Aber der Abbruch der Saison ist sinnvoll, auch wenn die Auf- und Abstiegsregelungen dadurch schwieriger wurden. Zum Glück waren wir davon nicht betroffen“, sagt Walter, die nach Ablauf eines Praktikums in Oldenburg kurz vor ihrem Studienabschluss steht. Vielleicht macht sie danach ihren Master-Abschluss. Ihr Ziel ist, später im Marketingbereich oder in der Marktforschung zu arbeiten.

Trotz aller Rückschläge – so ganz ohne Handball könne sie nicht leben. „Als Betreuerin oder als Trainerin vor allem im Nachwuchsbereich würde ich schon gerne arbeiten“, sagt sie. Nochmals als Spielerin aufzutreten, erscheint ihr als sehr unwahrscheinlich, auch wenn die Physiotherapie-Maßnahmen in Emstek gute Fortschritte bringen. „Das Knie lässt sich schon ganz gut bewegen. Es muss nur noch das Innenband zusammenwachsen, dann kann operiert werden“, sagt sie und wartet auf einen Termin in der Uniklinik Hannover, wo sie dann nach 2016 ein zweites Mal operiert würde. „Aber zurzeit ist wegen der Corona-Epidemie schwer vorauszusagen, wann ein Termin möglich ist“, geduldet sie sich . . .

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Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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