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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Höltinghausen wird zum Zuhause des Fußballs

12.06.2017

Höltinghausen So diszipliniert wird sonst nur beim Militär aufmarschiert: Um 13 Uhr hatte am Samstag die Eröffnungsfeier des 19. Oldenburger Münsterland-Cups für E-Junioren-Fußballer mit dem Einmarsch der Teilnehmer ins Stadion des Gastgebers SV Höltinghausen begonnen, um 13.13 Uhr standen alle 112 Mannschaften an ihrem Platz. „Das war perfekt“, freute sich Ralf Böckmann, der OM-Cup-Beauftragte Vechtas. Sein Cloppenburger Pendant Christian Albers hatte derweil keine Zeit, so genau auf die Uhr zu schauen. Er moderierte die Eröffnungsfeier auf der sehr gut besuchten Sportanlage. Trotz der Anspannung, die dieser Auftritt mit sich gebracht haben dürfte, war Albers zum Scherzen aufgelegt: Man sei so gut in der Zeit, da könne man den Einmarsch ja einfach noch einmal starten, schlug er vor. Aber der wie immer bunt-fröhlich imposante erste Höhepunkt des 19. OM-Cups blieb am Samstag einmalig, schließlich hätte man ihn ja auch nicht verbessern können.

Diszipliniert wie die Kinder hielten sich anschließend auch die Redner an die Bitte, nicht auszuschweifen. Landrat Johann Wimberg lobte vor allem die zahlreichen Helfer: „Wenn man sieht, was hier in den letzten Wochen und Monaten auf die Beine gestellt worden ist, kann man nur sagen: allergrößten Respekt.“ Um anzufügen: „Wir dürfen hier vorne stehen, aber hinter den Kulissen stehen die vielen fleißigen Frauen und Männer, die für perfekte Rahmenbedingungen gesorgt haben.“ Emsteks Bürgermeister Michael Fischer sprach Cheforganisator Albert Böckmann und den ersten SVH-Vorsitzenden Josef Wendeln direkt an. Es sei in Höltinghausen Tolles für die Gemeinde Emstek geleistet worden. Und Wendeln selbst machte dann klar, dass „nun der Spaß im Vordergrund stehen soll“.

Nach dem ersten Anstoß, den Wimberg mit seinem Vechtaer Landrats-Kollegen Herbert Winkel ausgeführt hatte, wurde es wie immer wuselig. Auf elf Plätzen gingen die Kinder auf Torejagd. Und dabei kam es dann wieder zu kurios, sympathischen Szenen, etwa wenn ein zu weit abgewehrter Ball des einen Platzes quer über zwei andere Felder flog und ein Knirps hinterhersauste. Oder wenn eine Mutter halb aufs Spielfeld kam, um ihrem Sohn während der laufenden Partie den Schuh neu zuzubinden.

Spätestens damit war klar: Der Fußball ist – zumindest für diese zwei Tage – in Höltinghausen zu Hause. So gab es für die kommenden Gastgeber TuS Lutten (2018) und SV Molbergen (2019) viel, was sie sich abgucken konnten.


  Drei Bilderstrecken vom Einmarsch der Mannschaften ins Stadion finden Sie unter    www.nwzonline.de/fotos 
Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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