• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Hohefelder brennen auf zweites Halbjahr

29.12.2015

Cloppenburg Im zweiten Teil des NWZ -Rückblicks auf das erste Halbjahr der Teams aus dem Landkreis Cloppenburg in der Fußball-Bezirksliga IV geht es unter anderem um den BV Garrel und Kellerkind SV Emstek. Der SVE ging als Vorletzter in die Winterpause.

SV Altenoythe (Rang acht): Auch für die Hohefelder war es ein turbulentes Halbjahr. Schließlich verloren sie während der laufenden Serie ihren Trainer Steffen Bury an den Regionalligisten BV Cloppenburg. Dafür rückte Co-Trainer Sebastian Wöste auf den Posten des Cheftrainers. Mit dem Überwintern auf Rang acht können Wöste und seine Schützlinge nicht zufrieden sein: „Wir hatten uns sportlich mehr erhofft. Jetzt gehen wir halt mit voller Motivation in die Rückserie“, hält Wöste nicht viel von Katzenjammer. Seine Spieler können den Startschuss kaum abwarten. Bereits zurzeit treffen sie sich privat zum Bolzen.

Einziger Abgang ist Bernd Abeln (die NWZ  berichtete). Neuzugänge wird es wohl nicht geben. Eine Art „Neuzugang“ wäre Michael Norrenbrock. Der Ersatzkeeper plagt sich schon seit Wochen mit einer Schulterverletzung herum. Wöste hofft, dass sein zweiter Tormann bis zum Vorbereitungsbeginn wieder mitmischen kann.

Bester Torjäger: Bernd Lübbehüsen (9 Treffer).

BV Garrel (Rang zehn): Zu Beginn der Saison waren die Leistungen des BV Garrel wenig berauschend. Aus den ersten sechs Spielen sprang nur ein müder Punkt heraus. Dann folgte jedoch die Wende dank eines 1:0-Erfolgs in Peheim. „Das war der Brustlöser“, meint BVG-Coach Manfred Nienaber. Ab da war in den Spielen des BV Garrel wieder ordentlich Senf drin. Auch im Training wurde das Gaspedal voll durchgedrückt. Dafür sorgten zum Beispiel Andre Bartel und Jan-Hendrik Meyer, die während der Hinrunde aus der vierten Mannschaft zur Nienaber-Elf stießen. Es sei nur einmal der Fall gewesen, erinnert sich Nienaber, dass weniger als zehn Mann beim Training waren. Generell lege die Mannschaft eine Top-Einstellung an den Tag, findet Nienaber.

Bester Torjäger: Patrick Looschen (8).

SV Höltinghausen (Rang 13): Höltinghausens Trainer Zvonimir Ivankic und sein „Co“ Daniel Schnieders standen vor der Saison vor einer schweren Aufgabe. Galt es doch, die zahlreichen Neuzugänge aus der zweiten Mannschaft in den Bezirksliga-Kader zu integrieren und auf eine harte Spielzeit vorzubereiten. Zudem standen zum Saisonauftakt etatmäßige Angreifer wie Andre Kaiser und Johannes Lampe nicht zur Verfügung. Darüber hinaus hatte sich mit Jannis Wichmann ein Stammspieler der letzten Saison nach Bevern verabschiedet.

Doch das Duo Ivankic/Schnieders und seine Elf zeigten, dass sie für die Gegner nur schwer zu knacken sind. Vor allem wenn der SVH alles in die Waagschale wirft. Kampfstarke Typen wie „Eisvogel“ Stephan Krause, dessen Flügel erst schlapp machen, wenn der Schiedsrichter das Spiel abpfeift und pfeilschnelle, spielstarke Akteure wie Julian Mattke sorgen für eine gute Mischung im Kader. Mattke war bis zu seiner Leistenverletzung groß in Form. Auch Henning Laing hat in der Verteidigung seine Sache gut gemacht. Doch Ivankic weiß, dass seine Elf in der Rückrunde noch eine Schippe drauflegen muss. „Die Konkurrenz schläft nicht, deshalb müssen wir weiter Vollgas geben“, so Ivankic.

Bester Torschütze: Julian Mattke (6).

SV Peheim (Platz 14): Waldemar Kowalczyk, der Trainer des Tabellendrittletzten, kann sich verständlicherweise mit der aktuellen Position nicht anfreunden. „Das war natürlich nicht meine Traumplatzierung zur Winterpause“, so Kowalczyk. Mit der Punkteausbeute hadert er, mit den Leistungen der Mannschaft nicht. Im Großen und Ganzen sei er zufrieden. Doch genügend Arbeit nimmt er mit rüber in das neue Jahr. „Wir müssen weiter versuchen, über 90 Minuten konzentriert zu spielen“, meint er. Zudem werde versucht, noch neue Leute zu verpflichten. Schließlich haben mit Maxim Langlets und Arthur Richter zwei Leistungsträger den Verein verlassen (die NWZ  berichtete).

Bester Torschütze: Andreas Cordes (6).

SV Emstek (Platz 15): Das größte Manko des SV Emstek wird beim Blick auf die aktuelle Tabelle deutlich. „Wir haben einfach zu wenig Tore erzielt“, sagt SVE-Trainer Ralf Pasch angesichts gerade einmal elf erzielten Treffern. Nur Schlusslicht SC Bakum hat weniger Buden gemacht.

Die geringe Trefferzahl ist besonders ärgerlich, weil sich die Emsteker durchaus Chancen erspielen. „Wir haben zu viele Chancen liegengelassen“, so Pasch. Trotz des Abstiegskampfes gibt es auch Positives zu vermelden.

Der Einbau der jungen Spieler verläuft sehr gut. Dieses Jahr bissen sich Lukas Pleye und Michel Bornhorst in die Mannschaft. Dass Pasch den Talenten viel Zeit zum Entwickeln und Einsatzchancen gibt, wird auch am Beispiel von Raphael Wedemeyer deutlich. Der Mittelfeldspieler hat schon jetzt elf Ligaeinsätze zu verzeichnen gehabt und sich einen Stammplatz erspielen können.

Bester Torschütze: Marcus Kunisch (3).

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.