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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Holländer gewinnt das Derby

09.06.2008

KAMPE Der gebürtige Holländer Hans Arkenbout, der für den Reit- und Fahrverein Lastrup in den Sattel steigt, gewann beim dreitägigen Reit- und Springturnier des Reit- und Fahrvereins St. Georg Altenoythe-Kampe das begehrte Altenoyther Derby. Er gewann diese Prüfung zum ersten Mal in seiner langen sportlichen Karriere.

So beherzt der Holländer die Prüfung der Klasse L mit Stechen anging, so „feige“ zeigte er sich nach seinem Siegesritt. Vor dem obligatorischen Bad im Wassergraben ergriff der Derbysieger die Flucht. Auch eine Absperrung konnte ihn nicht abhalten und er überwand diese mit seiner Stute Julia. „Es gehört zur Tradition der Derbys, dass der Sieger von uns Reiterkollegen in das Wasser geworfen wird“, bedauerte Andreas Beeken, dass Arkenbout Reißaus nahm. „Vielleicht wollte er seine Füße nicht nass haben“, meinte die Vorsitzende von St. Georg, Henny Sobing.

Am Sieg des Lastruper Reitermanns gab es nichts zu rütteln. Gleich mit zwei Pferden blieb er in den Normalparcours fehlerfrei. Das gelang unter insgesamt 23 Starten nur noch Heinz-Hermann Decker aus Höven und als einzige Amazone Katharina Fischer aus Lohne. Mitfavoriten auf den Derbysieg wie Jaqueline Bührmann, Friesoythe, Vanessa Vaske, Lastrup, oder Andreas Beeken, Kampe, leisteten sich im ersten Umlauf Fehler.

In dem von Frank Hofer, Wardenburg, fair aufgebauten Paroucs erwiesen sich besonders das Wasserhindernis und der Alternative „gelbe“ Steilsprung als Klippe. Hier begruben die meister Reiter ihren Traum vom ersten Sieg im Altenoyther Derby.

Im Stechen legte Hans Arkenbout gleich eine Bombenzeit von 29,77 Sekunden ohne Fehler hin. Erlaubt waren 47 Sekunden. Mächtig Gas gab dann Heinz-Hermann Decker. Er blieb zwar fehlerfrei. Aber es fehlte eine halbe Sekunde zum Sieg. Als letzte Starterin wollte die Amazone Katharina Fischer aus Lohne das Feld von hinten aufrollen. Doch bereits am dritten Hindernis klapperte es und mit vier Fehlern blieb der dritte Rang.

Neben dem Springreiten gab es auch ausgezeichneten Dressursport zu sehen. Besonders in der M-Klasse (ein Stern). Hier dominierte Sarah Buschermöhle vom RFG Falkenberg das Feld und gewann mit der Wertnote 7,8. Lokalmatadorin Isabell Dinklage landete auf Lagrando mit 6,7 Punkten auf dem sechsten Platz. Ihre Mannschaftskollegin und frisch gekürte Kreismeisterin Christin Ideler musste erfahren, wie schwer es ist, sich in so einer Prüfung, in der sie zum ersten Mal an den Start ging, zu behaupten. Es reichte nicht zur Platzierung. „Für Christin war es eine Erfahrung. Sie hat dennoch gut geritten. Wie werden weiter hart trainieren“, meinte ihre Trainerin Claudia Schröder vom RV Höven, die selbst auf „Lanzelott“ einen hervorragenden zweiten Rang mit 7,4 Punkten belegte.

„Wir sind mit dem Verlauf des Turniers zufrieden. Gute sportliche Stimmung, bester Reitsport, prima Wetter und viele Besucher“, resümierte die Vorsitzende Sobing.

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