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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Sport: Hund als Gefährte des Menschen

07.03.2014

Thüle Es dämmert bereits, Flutlichter tauchen den Übungsplatz in Thüle in ein helles Licht – Rainer Oltmann, zweiter Vorsitzender und Ausbildungswart bei der Ortsgruppe Thüle im Verein für Deutsche Schäferhunde, betritt mit Rüde Immo von den Wannaer Höhen den Platz. Der springt gefolgsam über eine Hürde, erprobt sich an der Kletterwand und apportiert einen hölzernen „Knochen“, das sogenannte Bringholz. Der achtjährige Immo gehorcht dabei jedes Mal aufs Wort.

Dreimal die Woche treffen sich die Mitglieder der Ortsgruppe, um mit ihren Hunden zu trainieren – auch in den Abendstunden. „Grundsätzlich wird der Gehorsam geschult. Der Hund hat führig zu sein, ein ordentliches Sozialverhalten zu pflegen und keine Aggressionen gegen Mensch und Tier zu zeigen“, schildert der Vorsitzende Andreas Oltmann. Die Hundeführer sehen die Tiere dabei als Gefährten an.

Zurzeit gehören 22 Mitglieder aus Thüle und der nahen Umgebung dem seit 44 Jahren bestehenden Verein an. Altersbedingt gebe es keine Grenzen – weder nach oben noch nach unten, so der Vorsitzende. Sie seien aber schon einmal mehr gewesen, berichten er und Rainer Oltmann. Denn auch den Verein plagen Nachwuchsprobleme. Auf die Dauer sei das Hobby für viele Jugendliche zu teuer, sagt Rainer Oltmann. So nehmen Anschaffung, Impfung, Futter und Versicherung des Tieres eine Menge Geld in Anspruch. „Und die Jugendlichen haben im Moment auch etwas anderes im Kopf“, fügt der Vorsitzende hinzu und verweist auf die neue Technik, wie Computer und Handy.

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Körperbau wichtig

Dennoch konnten kürzlich auf der Generalversammlung des Vereins sämtliche Vorstandsämter besetzt werden: Vorsitzender Andreas Oltmann, zweiter Vorsitzender und Ausbildungswart Rainer Oltmann, Zuchtwart Matthias Kuhlen, Jugendwartin Claudia Oltmann, Schriftwart Frank Kühling und Kassenwart Ansgar Oltmann. Zudem wurden Lothar Schulte für 20-jährige Amtstätigkeit als Schriftwart und zweiter Vorsitzender sowie Gerhard Höffmann für zehnjährige Tätigkeit als Jugendwart ausgezeichnet.

Auch regelmäßige Zuchterfolge könne der Verein in seinen fünf Zuchtstätten vermelden, die Zuchtwart Matthias Kuhlen betreut, so der Vorsitzende. Jedes Jahr gebe es drei bis fünf Würfe. Nach acht Wochen würden die Welpen dann abgesetzt oder verbleiben in der Ortsgruppe.

Die Arbeit mit den Hunden teilt sich in den Leistungs- und Schaubereich. Für Letzteren sei vor allem das Gebäude (Körperbau und Anatomie) des Tieres maßgeblich, erklärt Rainer Oltmann. Mit dem Hund müsse zunächst auch das Schaulaufen trainiert werden, sagt Andreas Oltmann. Das erfolge oft schon von klein auf.

Für den Leistungsbereich stehen bei Wettkämpfen drei Bereiche im Vordergrund: Bei der Fährten- und Sucharbeit nehmen die Tiere eine angesetzte Spur von 600 bis zu 2000 Metern auf einem Acker oder einer Weide auf. Dabei werden sie an einer Zehn-Meter-Leine geführt und sollen auf der Strecke verlorene Gegenstände anzeigen.

Sozialverhalten geprüft

Bei der Unterordnungsarbeit werde das Sozialverhalten geprüft, erläutert Andreas Oltmann. Sitz, Platz und Fuß sowie der Bringdienst seien relevant. Zudem spiele auch der Schutzdienst eine Rolle, bei dem der Hundeführer den Schäferhund in mehrere Verstecke schicke, um einen Scheintäter zu finden, zu verbellen sowie gegebenenfalls zu stellen.

Um den Schäferhund ausreichend auszubilden, sei ein Zeitaufwand von mindestens einem halben Jahr notwendig, sagt Andreas Oltmann. „Und dann muss man auch regelmäßig dabei bleiben.“ Vereinsintern werde dann der beste Hundeführer für einer Prüfung oder Schau ausgezeichnet.

Tanja Henschel Barßel / Redaktion Münsterland
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