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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Im Derby spielen beide Teams auf Sieg

03.05.2006

KREIS CLOPPENBURG Barßel peilt einen Zähler an, Emstekerfeld drei. Dem TuS fehlt Christoph Brandenburg, der sich den Mittelfuß gebrochen hat.

Von jens Joest KREIS CLOPPENBURG - Im Fokus des heutigen Nachholspieltages in der Fußball-Bezirksklasse steht das Gemeindederby zwischen dem SV Peheim und dem SV Molbergen. Während Aufsteiger Emstekerfeld (gegen Amasyaspor Lohne) und Tabellenführer SV Altenoythe (gegen Langförden) jeweils Heimrecht genießen, reist der STV Barßel nach Mühlen. Alle Spiele beginnen um 19 Uhr. Der SV Höltinghausen hat spielfrei.

TuS EmstekerfeldAmasya Lohne. „Das müssen wir gewinnen, egal wie. Da geht gar kein Weg dran vorbei“, gibt Emstekerfelds Trainer Ulrich Borchers eine klare Marschroute für das Heimspiel gegen den Tabellendrittletzten aus. Noch sei die Qualifikation für die neue Bezirksliga Mitte alles andere als sicher – trotz fünf Punkten Vorsprung auf den diesmal spielfreien Neunten SV Höltinghausen. „Wir müssen nach vorn spielen. Die Lohner stehen ja nicht von ungefähr da unten drin.“

Fehlen werden den Emstekerfeldern die Verletzten Markus Otten und Christoph Brandenburg. „Christoph hat sich den Mittelfuß gebrochen, darum ist er auch am Sonntag ausgewechselt worden. Er wird uns wahrscheinlich die gesamte restliche Saison fehlen. Das ist natürlich ein wichtiger Eckpfeiler, der uns da weggebrochen ist“, bedauert Borchers.

Allerdings hofft er, dass André Diekmann nach seiner Verletzung zurückkehrt. Zu zwei Kurzeinsätzen (unter anderem am Sonntag für Brandenburg) hatte es ja bereits gereicht. Außerdem hofft der TuS-Trainer, dass Michael Prophel trotz des schmerzenden Knies eine Stunde durchhalten kann. „Unser Kader ist einfach recht dünn.“

Nicht überraschend wird Emstekerfeld auch versuchen, den Lohner Goalgetter Erdal Alalmis auszuschalten. Nur: „Der steht oft doch irgendwann einfach richtig“, so Borchers. „Dann müssen wir halt ein Tor mehr schießen. Wir können ja nicht unser ganzes System auf einen Gegenspieler ausrichten.“

SV Peheim – SV Molbergen. Mit den ersten 35 Minuten vom Sonnabend in Altenoythe (Zwischenstand 2:0 für Peheim) war SVP-Trainer Wilfried Osterkamp mehr als zufrieden. „Wenn wir diese Leistung über 90 Minuten abrufen könnten, würden wir auch mehr Punkte holen.“ Wichtig sei, dass sein junges Team die Zweikämpfe gegen die Führungsspieler des Gegners annehme. „Jemand wie Fikret Cobanoglu hätte eigentlich nur zu zwei, drei Dribblings kommen dürfen“, meinte Osterkamp. Den Rest der Zeit müssten ihm die Abwehrspieler auf den Füßen stehen.

Im Derby dürfen sich folglich die Molberger Erich Hochartz und Rainer Landwehr auf liebevolle Rundumbetreuung freuen. „Wenn wir die beiden ausschalten können, ist schon viel gewonnen.“ Osterkamp hofft, dass sein Bruder Klaus von Beginn an spielen kann. Dessen Erfahrung könne auf junge Leute wie Jan Einhaus oder Lars Fetzer positiv ausstrahlen. An sich wäre ein Heimsieg Pflicht, um die Qualifikationsplätze für die neue OM-Bezirksliga nicht aus dem Auge zu verlieren.

Aber auch Molbergens Spielertrainer Landwehr peilt einen Dreier an. „Wir wollen 40 Punkte vollmachen. Die sollten eigentlich reichen, um in der neuen Bezirksliga Mitte dabei zu sein.“ Landwehr weiß um die Situation der Peheimer und fordert deshalb zunächst: „Die Null muss stehen.“ Aus einer gesicherten Abwehr heraus hofft Landwehr, ähnlich erfolgreich nach vorn spielen zu können wie in den vergangenen drei Spielen (1:0 in Mühlen, 2:0 in Höltinghausen, 3:1 gegen Brockdorf). Fehlen wird dem SVM Sascha Anneken (berufliche Gründe). Ein waches Auge hat die Molberger Abwehr auf Peheims Routinier Klaus Osterkamp.

SV Altenoythe – BW Langförden. Ohne die langzeitverletzten Rainer Dullweber und Christian Alberding empfangen die Hohefelder die Blau-Weißen. Fraglich ist noch Peter von Uchtrup, der sich das Knie verdreht hat. Trotzdem lässt SVA-Coach Stefan Lang keine Debatte aufkommen: „Natürlich soll es drei Punkte geben.“

Die Altenoyther wollen den abstiegsbedrohten Gästen ihr Offensivspiel aufdrücken: „Drei Stürmer werden es wohl werden“, kündigt Lang an. Wie seine Mannschaft nach dem 0:2-Rückstand am Sonnabend gegen Peheim (5:2) gespielt habe, „darauf kann man aufbauen“. Der Tabellenführer wolle sich auf seine Stärken besinnen und das Spiel gestalten. „Dann warten wir mal ab, ob Langförden damit umgehen kann“, meint Lang.

GW Mühlen – STV Barßel. Eine ganz ähnliche Taktik will Trainer Uwe Schröder seinem STV Barßel in Mühlen verordnen: „Der Gegner soll sich nach uns richten müssen.“ Schröder, der weiterhin wenigstens auf die Langzeitverletzten Christoph Janßen, Christian Naber, Samir Ramadan und Thomas Meiners verzichten muss, erwarten einen offensiven Gegner, der auch noch im Rennen um Qualifikationsplatz neun steckt. „Die sind spielstark. Das haben wir beim 1:1 im Hinspiel gesehen. Ich halte Mühlen für eines der besseren Teams der Bezirksklasse“, warnt er.

Es werde darauf ankommen, wie der STV seine Ausfälle kompensieren könne. „Ich möchte schon mindestens einen Punkt mitnehmen. Dann würden wir den Abstand zu Mühlen halten.“

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