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Sternmarsch: Im Ziel gibt’s heißen Kakao

16.11.2011

FRIESOYTHE Die feuchten Haare kleben ihnen an den Köpfen, auf den Rücken der Laufjacken zeichnen sich große Flecken ab: Trotz frostiger Temperaturen war es für die Sport-Abiturienten ein schweißtreibender 15-Kilometer-Lauf. Sie sind die ersten, die am Dienstagvormittag nach dem Sternmarsch des Albertus-Magnus-Gymnasiums wieder auf dem Schulhof eintreffen. Nach und nach trudeln auch die anderen Schüler ein – die waren in gemächlicherem Tempo unterwegs und wirken weniger verschwitzt, dafür eher verfroren.

Geld für jeden Kilometer

Rund 1000 Schüler hatten sich morgens auf den Weg gemacht: Zum Sternmarsch gehören verschiedene Routen rund um Friesoythe – mit jedem gelaufenen Kilometer wird Geld für einen guten Zweck gesammelt.

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Wofür das Geld eingesetzt wird, entscheiden die Schüler immer selbst: In diesem Jahr werden die Erlöse aus dem Sponsorenlauf zur Hälfte dem Kinderhospiz Löwenherz in Syke bei Bremen und dem ambulanten Kinderhospizdienst des Malteser Hilfsdienstes Friesoythe gespendet. Den Anstoß dafür hatte Laura Preuth von der Schülervertretung gegeben. Sie kannte die Hospizarbeit und war beeindruckt. Im September stellten schließlich Gerda Spieker vom Hospizdienst der Malteser und Barbara Frerker vom Kinderhospiz Löwenherz ihre Arbeit den Schülern vor – eine Motivation, möglichst viele Sponsoren für den Sternmarsch zu finden. „Die Rekord-Spendensumme werden wir dieses Jahr aber sicherlich nicht erreichen“, so Lehrer Thorsten Schimschal: „Es sind ja jetzt weniger Schüler, weil der Abitur-Doppeljahrgang weg ist.“ Die Spendensumme wird bekannt gegeben, wenn alles abgerechnet ist. Als „Motor des Sternmarschs“ bezeichnete Schimschal den Hausmeister der Schule, Andreas Bent. Er sei Hauptorganisator der Aktion und hatte natürlich auch wieder dafür gesorgt, dass auf die Schüler beim Eintreffen auf dem Schulhof eine Stärkung wartet.

Mütter helfen

Literweise gab es heißen Kakao und weit mehr als 1000 mit Wurst und Käse belegte Brötchen. Schimschal: „Mütter und fußkranke Schüler haben die heute geschmiert.“

Über das Frühstück machten sich die Schüler auf dem Pausenhof mit Eifer her – Kälte hin und her, die Brötchen wurden trotzdem im Freien vertilgt. Zu dem Zeitpunkt waren die Sportler schon satt und auf dem Weg unter die heiße Dusche.

Anja Biewald Berne/Lemwerder / Redaktion Brake
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