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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Janßen-Elf will Schwächephase nutzen

17.11.2006

KREIS CLOPPENBURG Garrels Spieler sehen sich beim TuS nicht chancenlos. Schließlich steckt der Tabellensiebte im Formtief.

von stephan tönnies KREIS CLOPPENBURG - Der BV Garrel hofft am Sonntag im Kreisderby der Fußball-Bezirksliga beim TuS Emstekerfeld für eine Überraschung sorgen zu können. Immerhin bejubelte der BVG mit dem 2:1-Sieg zuletzt gegen Brockdorf den ersten Saisonsieg. Spürbare Erleichterung auch beim Garreler Trainer Ludger Janßen: „Der Sieg war enorm wichtig. Jetzt wollen wir versuchen, beim TuS zu punkten.“

TuS Emstekerfeld – BV Garrel. Es ist nicht überliefert, ob TuS-Coach Uli Borchers die Trainingseinheiten des BVG verkleidet mit Trenchcoat und Pepita-Hut beobachtet. Trotzdem scheint er genau zu wissen, wie die Gäste am Sonntag auftreten werden. „Sie werden aus einer gesicherten Defensive herausspielen und auf Konter setzen.“ Doch die Garreler Taktik ist für ihn nicht ausschlaggebend. „Wichtig ist, dass ich sehe, wer von meinen Jungs einsatzbereit ist.“ Da gibt es nämlich noch jede Menge Fragezeichen. Der Einsatz von Niels Kroner, Daniel Grothaus, Basan Beresch und Volker Kliefoth ist noch in der Schwebe. „Aber egal, wer aufläuft, wir wollen gewinnen“, sagt Borchers.

Dessen Vorahnung bezüglich Garrels Taktik bestätigt Ludger Janßen. „Wir werden uns zurückziehen, die Räume eng machen und auf Konter spielen.“ Vorne wirbeln sollen Christian Looschen und Nils Hagedorn. „Das sind schnelle Leute, die ideal für dieses Spiel sind“, hält Janßen große Stücke auf das Duo. „Vielleicht gelingt es uns, die Schwächephase des TuS auszunutzen“ (Sonntag, 14 Uhr).

BW RamslohTV Dinklage. „Machen wir uns doch nichts vor“, sagt Ramslohs Spielertrainer Ingo Müller, „wir müssen gegen Dinklage gewinnen.“ Allerdings kann er den Gegner nur schwer einschätzen. „Die Schwanken ständig in ihren Leistungen.“ Fernab von den Brennpunkten der Liga hat sich der TVD auf Platz elf eingenistet. Müller versucht, daraus einen Vorteil für sich und sein Team zu ziehen. „Die stehen nicht so unter Druck. Von daher müssen wir von Anfang an zeigen, wer die drei Punkte haben will.“ Wieder dabei sein wird Sven Apostel. Hendrik Plaggenborg wird in diesem Jahr dagegen nicht mehr spielen: Er wird am Knie operiert (Sonntag, 14 Uhr).

SV AltenoytheSV Holdorf. Bei dieser Ansetzung werden Erinnerungen an die vergangene Bezirksklassen-Saison wach. Lange Zeit stritten sich beide Teams um die Tabellenführung, ehe die Nordkreisler davonzogen. „Die waren vergangene Saison schwer zu spielen“, erinnert sich Altenoythes Spielertrainer Stefan Lang. Wohl wahr. Denn beim letzten Heimspiel gegen den HSV setzte es eine 0:2-Niederlage. In der Bezirksliga aber haben die Holdorfer den richtigen Dreh noch nicht gefunden. Auch wenn Lang sie weiter hoch einschätzt. „Die stehen zu Unrecht auf dem zehnten Platz. In der Mannschaft steckt jede Menge Potenzial.“ Der SVA hat seins beim 2:0-Erfolg gegen den STV Barßel (2:0) am vergangenen Wochenende perfekt ausgeschöpft. „Das war sehr erfreulich. Alle haben super geackert. Ich hoffe, dass sie das Spiel gegen Holdorf genauso angehen werden“, sagt Lang. Allerdings werden erneut Raphael Kubisch und Holger Bents verletzungsbedingt fehlen. Stefan

Börgers’ (leichte Zerrung) Einsatz ist noch fraglich. Lang: „Ich hoffe, dass er auf die Zähne beißt und spielt.“ (Sonntag, 14 Uhr).

SV MolbergenBW Lüsche. Erinnerungen an das 2:2 zuletzt in Dinklage lösen bei SVM-Spielertrainer Reiner Landwehr zwar keine Jubelstürme aus, aber auch kein Wehklagen. „Natürlich ist es ärgerlich, remis zu spielen, wenn die Chance auf den Sieg da war. Aber es ist halt nicht zu ändern.“ Deshalb stellt er für Sonntag eine einfache Rechnung auf. „Die verlorenen Punkte aus dem Dinklage-Spiel müssen wir uns gegen Lüsche wiederholen. Auf eigenem Platz müssen wir einen Sieg landen.“ Mitspielen kann nach abgelaufener Sperre auch wieder Verteidiger Dirk Moormann. Einen Einsatz garantiert ihm der Trainer aber nicht. „Es ist gut, dass er wieder dabei ist. Mal sehen, ob er für die Startelf in Frage kommt“ (Sonntag, 14 Uhr).

GW Brockdorf – STV Barßel. Die zwei Niederlagen in Folge gegen Langförden (2:1) und Altenoythe (2:0) haben die Barßeler nicht aus den obersten Rängen werfen können. „Trotz der Pleiten haben wir glücklicherweise nur einen Rang verloren“, merkt STV-Coach Uwe Eckel an.

Allerdings weiß er auch, dass sich das bald ändern kann: „Wir müssen sehen, dass wir schnell wieder die Kurve kriegen.“ Neue Hoffnung schöpft er aus der Rückkehr Frederic Eisenhauers. Der Angreifer hat seine Rotsperre abgesessen. „Mit ihm werden wir in der Offensive noch schlagkräftiger sein“, glaubt Eckel. Eisenhauers Comeback ist für den Trainer aber kein Allerheilmittel. „Wir müssen wieder konsequenter in die Zweikämpfe gehen“, fordert er deshalb (Sonntag, 14 Uhr).

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