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HANDBALL-OBERLIGA: Kampf bleibt ohne gerechte Belohnung

06.03.2006

CLOPPENBURG Ersatzgeschwächt lieferte der TVC eine kämpferisch starke Partie ab. Beckdorfs Trainer Jonas Kaucikas wäre auch mit einem Remis zufrieden gewesen.

Von Oskar Grote CLOPPENBURG - Traurig und enttäuscht haben sich die Oberliga-Handballer des TV Cloppenburg am Sonnabendabend um 20.50 Uhr bei den Zuschauern für ihre Anfeuerung bedankt. Gereicht hatte die lautstarke und engagierte Unterstützung des Publikums indes nicht. Denn der TVC unterlag im Spitzenspiel dem SV Beckdorf mit 28:32 (15:14).

Damit ist der Zug Richtung Tabellenspitze erst einmal abgefahren, aber Vorwürfe braucht sich das Cloppenburger Team auf keinen Fall zu machen. Über 60 Minuten zeigten die Gastgeber, die auf Andreas Cordes, Frank Heinen und Tobias Plagemann verzichten mussten und mit den angeschlagenen Frank Steller, Alexander Horst und Holger Willus in die Partie gegangen waren, eine engagierte Leistung und großen Kampfeswillen. „Ich kann meiner Mannschaft zu dem Spiel nur beglückwünschen, denn sie hat über die gesamte Spieldauer alles gegeben. Trotz unserer schlechten Voraussetzungen musste sich Beckdorf mächtig strecken“, analysierte TVC-Trainer Andreas Roßberg treffend. Sein Gegenüber, Beckdorfs Trainer

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Jonas Kaucikas, war heilfroh über den Erfolg. „Wir hatten mächtig Respekt vor Cloppenburg. In einigen Situationen hatten wir das Quäntchen mehr Glück und vielleicht auch den größeren Willen. Mit einem Remis hätte ich auch leben können“, spielte Kaucikas auf die Endphase der Partie an. Und die hatte es in sich. Sechs Minuten vor dem Ende sahen die Gäste wie der sichere Sieger aus, denn Beckdorf führte mit 29:25. Doch der TVC gab sich unter der Anfeuerung der rund 450 Zuschauer noch nicht geschlagen und kam durch zwei Tore von Enno Rüscher und einem Treffer von Holger Willus zum 28:29 (57.). Das Spiel stand jetzt auf der Kippe. Zu seinen Gunsten umstoßen konnte es Cloppenburg aber nicht mehr.

„Es war sehr schade, dass die Mannschaft für ihr tolles Auftreten nicht belohnt worden ist. Spieltaktisch war es wirklich eine Topbegegnung“, trauerte Roßberg zumindest einem Punkt hinterher. In der Tat war es ein echtes Spitzenspiel, dass sich beide Teams von der ersten Sekunde an lieferten. Auffälligster Spieler auf Gästeseite war von Beginn an der rumänische Profi Bogdan Stanescu, der neun seiner insgesamt elf Tore vor dem Seitenwechsel erzielte. Den Ex-Bundesligaspieler Stefan Völkers hatte der TVC gut im Griff, so dass der Shooter nur auf zwei Tore in der ersten Halbzeit kam. Cloppenburg setzte dieser individuellen Stärke der Gäste echten Kampfgeist und Teamspirit entgegen. Besonders Jochen Toepler und Enno Rüscher stellten die Beckdorfer Abwehr oft vor Probleme. Nach einem 8:10-Rückstand (15.) kam der TVC immer besser ins Spiel und ging mit einem für Beckdorf schmeichelhaftem 15:14 in die Pause. „Uns fehlte in einige Situationen das Timing und die Entschlossenheit“, erklärte Alexander Horst. Der TVC-Spielemacher führt das auf das durch Verletzungen hervorgerufene ungenügende Mannschaftstraining zurück.

Nach dem Seitenwechsel hielt der TVC die Führung bis in die 35. Minute beim 18:17. Jetzt änderte Beckdorf die Abwehrstrategie auf defensive 6:0, nutzte die daraus resultierenden Fehler der Cloppenburger konsequenter und baute die Führung bis zum besagten 29:25 (54.) aus. Der TVC hingegen operierte mit einer doppelten Manndeckung gegen Stanescu und Völkers, doch die entstehenden Freiräume nutzte der wendige Paul Gummert geschickt aus. „Uns fehlten in den entscheidenden Situationen die Alternativen auf der Bank wie sie Beckdorf hatte. Trotzdem brauchen wir uns nicht zu schämen und können selbstbewusst das nächste Spiel in Wilhelmshaven angehen“, blickte Roßberg abschließend nach vorn.

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