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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Versammlung: Katze schlimmer als fünf Füchse

25.04.2014

Lastrup Seit 70 Jahren gehört Dr. Bernhard Sander (Hemmelte) dem Deutschen Jagdverband (DJV) an. Hegeringleiter Bernhard Böckmann überreichte ihm aus diesem Anlass auf der Jahreshauptversammlung der Lastruper Jäger bei „Westerhaus“ die Ehrenurkunde und -nadel des DJV. Die Jagdreviert-Wanderplakette ging in diesem Jahr an die Eigenjagd Korfhage.

In seiner Jagdbilanz berichtete Böckmann erneut von einem deutlichen Rückgang bei den geschossenen Fasanen (rund 50 Hähne weniger). Seit mindestens drei Jahren forsche man nach den Gründen. Noch sei nichts dabei herausgekommen. „Wir können nur weiter machen und Wildäcker anlegen und das Raubwild bekämpfen“, so Böckmann. In einigen Revieren werden im Herbst Fasanen ausgesetzt. Die Küken seien schon bestellt.

Bei Hasen sei eine leichte Steigerung erkennbar. Auch hier gelte es, Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen. Rehwild sei reichlich vorhanden. Sorgen bereiten dem Hegeringleiter die hohe Zahl des Fallwilds (72 Stück).

Von Erfolgen auf Kreisebene berichtete der Obmann für das Schießwesen, Andreas Moorkamp. Die 1. Mannschaft erreichte in der B-Klasse bei den Kreismeisterschaften den 2. Platz, während die 2. Mannschaft in der C-Klasse sogar siegreich war. Das Hegeringschießen endete mit dem fast obligatorischen Sieg der Hemmelter Jäger.

Kassenwart Ludger Heitmann konnte trotz einiger Neuanschaffungen von einer soliden Kassenlage berichten. Neue Ehrenmitglieder im Hegering sind nun Gregor Klostermann (Suhle), Johannes Niemeyer (Hemmelte) und Gerd Knobbe (Hamstrup).

Für 50-jährige Mitgliedschaft im Hegering Lastrup wurden Heinrich Rolfes (Hamstrup), Franz Markus (Hamstrup), Gerd Taphorn (Hemmelte), Walter Bruns (Timmerlage) und Gerd Knobbe (Hamstrup) geehrt. Seit 40 Jahren sind Ludger Moorbrink und Heinrich Sommer Jäger.

Die besten Böcke erlegten Heinrich Rolfes (Hammel), Josef Ludlage (Hemmelte) und Stefan Böckmann (Oldendorf).

Fallenjagdexperte Stefan Arzner informierte dann über die Praxis der Fangjagd. „Wir brauchen eine Jagdmethode, die uns erlaubt, 365 Tage im Jahr Raubwild zu bejagen. Denn zum Beispiel der Fuchs findet in seinem Revier jedes Gelege und alle Jungtiere. Nur durch Zufall überleben einige Nachkommen.“ Deshalb diene die Falle der Unterstützung der effektiven Jagd auf Füchse, Dachse oder Waschbären. Ziel müsse die verantwortungsvolle, effiziente, einfache, sichere und erfolgreiche Jagd auf Raubwild sein. Auch Katzen müssten bejagt werden. Eine Katze sei so schlimm wie fünf Füchse. Abschließend stellte Arzner Fallen vor.

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