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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Historie: Keine Angst vor scharfen Prager Schüssen

06.09.2014

Altenoythe Vor der Spielzeit 1994/1995 gab es kaum Bewegungen im Kader des Fußball-Bezirksligisten SV Altenoythe. Neu an Bord der Elf von Spielertrainer Leo Wieborg waren Rüdiger Eilers vom SV Mehrenkamp und Rainer Dullweber (SV Harkebrügge). Die Saison verbrachten die Hohefelder in der Spitzengruppe. So sprang am Ende der Serie Platz drei heraus. Nun folgte aber ein echter Einschnitt, denn Wieborg beendete sein Trainerengagement in Hohefeld. Er heuerte beim BV Garrel an, genau wie Burkhard Freese.

Neuzugang Georgi Raikov

Mit Andreas Mödden ging ein weiterer Leistungsträger. Er wurde vom damaligen Regionalligisten BV Cloppenburg verpflichtet. Als neuen Trainer holten die Clubverantwortlichen Walter Brand. Neben Brand waren der Supertechniker Georgi Raikov vom VfL Oldenburg, Markus Depold (Hansa Friesoythe), Frank Steinkamp (SC Kamperfehn) sowie Sebastian und Raphael Kubisch (beide TuS Bloherfelde) ebenfalls neue Gesichter auf dem Mannschaftsfoto.

Auch mit Brand riss der Altenoyther Erfolgsfaden auf Bezirksebene vorerst nicht ab. Obwohl es große Verletzungssorgen gab, reichte es in der Abschlusstabelle zum fünften Platz. Im Bezirkspokal gelang der Sprung ins Achtelfinale. Dort setzte es aber gegen den Verbandsligisten Concordia Ihrhove eine 1:3-Niederlage. Für viele Experten war jedenfalls sonnenklar, dass der SV Altenoythe auch in der Spielzeit 1996/1997 in der Spitzengruppe mitmischen würde.

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Rücktritt von Brand

Doch der Schuss ging nach hinten los. Nach fünf Spieltagen standen vier Niederlagen zu Buche. Trainer Brand gab daraufhin seinen Rücktritt bekannt. Als Nachfolger sprang Andreas Wieborg als Spielertrainer in die Bresche. Ihm zur Seite stand Alfred Hüffer als Co-Trainer. Das Duo feierte mit einem 6:2 gegen den TV Dinklage einen traumhaften Einstand.

Hubert Flatken hört auf

Auch nach dem Jahreswechsel hatte das Abstiegsgespenst die Hohefelder fest am Wickel. Erst im Saisonendspurt setzten die Altenoyther den Blinker für die Überholspur. Nach einem 1:1 gegen die BVC-Reserve war der Klassenerhalt perfekt. Nach dem Ligaerhalt hängte Oldie Hubert Flatken die Schuhe an den berühmten Nagel. Flatken war 17 Jahre lang in der ersten Mannschaft aktiv. Mit dem SVA sammelte er Erfolge wie andere Leute Briefmarken.

Flatken spielte bei den Alten Herren weiter und wurde zudem Co-Trainer in der ersten Mannschaft. Nicht mehr in Diensten Altenoythes standen zu Beginn der Saison 1997/1998 Raikov (BW Ramsloh) und Steinkamp (SC Kamperfehn).

Abstiegskampf verloren

In Sachen Saisonziel war bei den Altenoythern Schmalhans Küchenmeister angesagt. Als Ziel wurde der Klassenerhalt ausgegeben. Dass die Verantwortlichen sich dabei nicht als Tiefstapler betätigten, zeigte der anschließende Saisonverlauf. Im vorletzten Spiel in Schwefingen unterlag der SVA 1:7.

Somit musste das Spiel gegen BW Merzen auf Teufel komm raus gewonnen werden. Doch es haute nicht hin an jenem 14. Juni 1998. Die Partie endete nur 2:2. Das Remis besiegelte den Abstieg in die Bezirksklasse. Der Katzenjammer darüber war aber zügig verstummt.

Denn die erste Mannschaft wollte den „Betriebsunfall“ Abstieg schnell wieder korrigieren. In der Vorbereitung auf die neue Saison bestritten die Altenoyther erstmal ein Freundschaftsspiel gegen den tschechischen Traditionsverein Dukla Prag. Die Hohefelder verloren zwar 0:7, und dennoch durfte sich Torhüter Matthias Hermeling als ein Gewinner fühlen.

Gastspieler Hermeling

Er hatte die Niederlage mit einer tollen Leistung in Grenzen gehalten. Obendrein einen Elfmeter pariert. Die Prager zeigten sich schwer beeindruckt. Sie machten Nägel mit Köpfen. Sie unterbreiteten ihm das Angebot als Gastspieler beim nächsten Dukla-Test gegen den Regionalligisten Kickers Emden mitzuwirken. Hermeling gab seine Zusage und flugs besorgten Prags Verantwortliche eine Gastspielerlaubnis beim DFB.

Hermeling wusste auch gegen die Ostfriesen zu überzeugen. Nun dachten die Tschechen ernsthaft darüber nach, den Torhüter nach Prag einzuladen. Um ihn dort während einer Trainingswoche auf Herz und Nieren zu prüfen. Im Endeffekt wurden diese Überlegungen aber nicht in die Tat umgesetzt. Hermeling blieb dem SV Altenoythe erhalten.

 Vorschau auf letzten Teil: Erfahrene Spielertrainer und starke Talente halten den SV Altenoythe auf Kurs.

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