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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Fußball-Regionalliga: Kleine Portion Wut soll zu Heimerfolg beitragen

09.05.2014

Cloppenburg Trainer Jörg-Uwe Klütz erklärte vor Wochenfrist nach dem 3:1-Erfolg in Wilhelmshaven den Abstiegskampf des BV Cloppenburg für erledigt. Da zwei Tage später der Viertletzte Neumünster Spitzenreiter Wolfsburg II mit 1:0 düpierte, könnte es den Fußball-Regionalligisten von der Soeste derweil theoretisch noch erwischen. Nämlich dann, wenn die drei noch ausstehenden Partien vergeigt werden, Neumünster alles gewinnt, der Meister sich in der Aufstiegsrelegation nicht durchsetzen sollte und zudem Holstein Kiel aus der Dritten Liga absteigen würde.

Obwohl die Wahrscheinlichkeit dieses Szenarios äußerst unwahrscheinlich ist, fordert Klütz an diesem Freitag (Anstoß 19 Uhr) im Heimspiel gegen die punktgleiche Reserve von Hannover 96 nochmals „volle Konzentration und vollen Einsatz“. Sein Regionalligadebüt zwischen den BVC-Pfosten wird wie berichtet U-23-Torwart Henrik „Harry“ Bahlmann feiern, da Sigi John weiter verletzt ausfällt und Stefan Tilling aus privaten Gründen freigegeben wurde. Zudem bleibt abzuwarten, ob Kapitän Christian Willen, der an der Jade nach der fünften gelben Karte fehlte, ins Team zurückkehrt. „,Willo’ hat sich bei der Arbeit mal wieder einen Zeh gebrochen“, ärgert sich Klütz, der ansonsten auf großartige Experimente verzichten wird. „Andre Thoben wird noch seine Chance erhalten. Ob schon gegen Hannover weiß ich noch nicht“, so der Übungsleiter. Ganz sicher auflaufen wird Paul Kosenkow. Der schnelle Außenspieler soll Hannovers Defensive durcheinanderwirbeln. „Paul hat die Vorkommnisse im Hinspiel noch nicht vergessen. Er wird alles geben“, prophezeit Klütz. Rückblende: am 10. November des Vorjahres war Kosenkow nach 67 Minuten eingewechselt worden und sah nur sieben Minuten später eine umstrittene rote Karte. Zuvor war er von 96-Coach Sören Osterland unsportlich provoziert worden.

Allerdings hätte Cloppenburg im Ricklinger Stadion zu diesem Zeitpunkt längst alles klar gemacht haben müssen. Allein Tim Wernke, der noch mit Andreas Gerdes-Wurpts um die interne Torjägerkrone rangelt, beklagte unglaubliches Abschlusspech. Die Gesamtbilanz gegen die „Roten“ fällt bei sechs Siegen, einem Remis und acht Niederlagen leicht negativ aus. Der letzte Erfolg gegen die 96er datiert vom 12. April 2008. Interimstrainer war damals Klütz. Beim 3:0-Erfolg an der Friesoyther Straße war aus dem aktuellen Kader Bernd Gerdes dabei. Zwei Treffer gingen auf das Konto von Til Bettenstaedt. Tor Nummer drei markierte Maarten Schops.

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Auswärtsschwache 96-Reserve wurschtelt sich als graue Maus durch Saison

In der Saison 2012/2013 führte der inzwischen beim Nachbarn VfL Wolfsburg II auf der Trainerbank sitzende Valerin Ismael die U-23 des Bundesligisten Hannover 96 auf Rang vier des Abschlussklassements. In dieser Serie ging’s für die jungen Rothosen allerdings nicht den nächsten Schritt nach vorne, sondern zwei Schritte zurück. Der Umbruch im Sommer war offenbar zu groß. Zudem mussten immer wieder Leistungsträger für das strauchelnde Bundesliga-Team abgestellt werden. Der von Bayern München geholte Coach Sören Osterland (28), der bereits im Alter von 26 Jahren seinen Fußball-Lehrer machte, entpuppte sich nicht als Heilsbringer. Dafür setzte der Coach im bisherigen Saisonverlauf bereits 40 Spieler ein – das ist Rekord. Mit 38 Punkten belegen die Landeshauptstädter Platz elf. Auswärts waren die Hannoveraner meistens Punktelieferant. Nur 13 Zähler wurden eingefahren. Obwohl mit dem Österreicher Roman Prokoph vom VfL Osnabrück in der Winterpause ein erfahrener Angreifer geholt wurde, konnte der Januar-Wechsel Deniz Kadahs, der in der Hinrunde zwölf Mal traf, zum türkischen Erstligisten Caykur Rizespor nicht kompensiert werden. Aber zuletzt lief’s beim Osterland-Team: Vor dem 1:1 im Derby gegen Havelse wurde bei Werders Reserve mit 2:1 gewonnen und zwei Runden zuvor der VfB Oldenburg mit 3:2 geschlagen. Ziel ist es, die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz abzuschließen.

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