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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Klütz rechnet mit offenem Schlagabtausch

06.05.2011

CLOPPENBURG Die Euphorie an der Soeste wächst. Abzuwarten bleibt, ob sich das an diesem Freitag im Heimspiel der Oberliga-Fußballer des BV Cloppenburg gegen Eintracht Nordhorn auch in der Zuschauerzahl niederschlagen wird. BVC-Cheftrainer Jörg-Uwe Klütz hofft, dass „mindestens 1000 Zuschauer“ in der OM-Arena sein werden, wenn Schiedsrichter Tim Kayser (Rastede) die Partie des Tabellenzweiten gegen den Tabellensiebten um 19.30 Uhr freigibt. Alles andere wäre aus Sicht des Ex-Zweitliga-Profis nach zuletzt sieben Siegen am Stück eine „Riesenenttäuschung“. Der 42-Jährige fordert das Cloppenburger Publikum zu mehr Engagement auf. „Jetzt geht der Endspurt los. Es wäre schön, wenn mal die ganze Tribüne für uns schreien würde.“

Freiräume

Der Trainer glaubt, dass die Partie ein offener Schlagabtausch werden wird. „Die Nordhorner haben keinen Druck. Die können frei aufspielen. Außerdem lässt Trainer Shefquet Lajci meistens offensiv spielen.“ Aufgrund der Spielphilosophie des gegnerischen Coaches erhofft sich Klütz „ausreichend Freiräume“ für die schnellen Angriffe seines Teams.

Meppens Pleite beflügelt

Zusätzlich beflügelt wurden die BVC-Spieler am Mittwoch-Abend. Das Daumendrücken für den Erzrivalen VfB Oldenburg wurde belohnt. Die Huntestädter rangen den SV Meppen mit 2:1 nieder. Damit hat der BVC die Emsländer überholt. Beide Teams haben 30 Spiele absolviert. Cloppenburg hat 64 Punkte, Meppen 62. „Wir haben jetzt wieder alles selbst in der Hand“, sagt Klütz. Schließlich geht es noch zweimal gegen Tabellenführer Kickers Emden, der am Sonntag in Hildesheim vor einer hohen Hürde steht. Damit sich nichts an der guten Ausgangsposition ändert, werde seine Elf „Vollgas-Fußball“ spielen, verspricht Klütz.

Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz des zuletzt konstant guten Innenverteidigers Robin Huisman de Jong. Der Niederländer war beim 3:1 in Northeim umgeknickt.

  Dem Vernehmen nach hat Cloppenburgs Geschäftsführer Herbert Schröder in Sachen Personalplanung weitere Erfolge erzielt. Nach der Nordhorn-Partie könnten weitere Vertragsverlängerungen und erste Neuzugänge bekanntgegeben werden. Offenbar noch nicht in Sack und Tüten ist die Vertragsverlängerung mit den Zwilllingen Leo und Alexander Baal, die bei Clubs wie Oldenburg und Rehden weit oben auf der Liste stehen. „Das sind zwei ganz wichtige Personalien. Wir werden alles unternehmen, um sie zu binden“, sagte Cloppenburgs Trainer Jörg-Uwe Klütz.

In der Spiel-Pause werden sich die BVC-Fußballerinnen, die nach dem Rückzug des Hamburger SV II auch nächste Saison in Liga zwei spielen werden, für die Unterstützung bedanken. Im Anschluss an das Spiel gibt’s Freibier.

Als Tabellensiebter ist an diesem Freitag der langjährige BVC-Weggefährte Eintracht Nordhorn an der Friesoyther Straße zu Gast. Zunächst schien es, als könnte die Mannschaft von Trainer Shefqet Lajci sogar in der Spitzengruppe mitspielen. Dann ging’s jedoch stark bergab. Zuletzt kletterte Nordhorn dank einer Serie von fünf ungeschlagenen Partien (vier Siege und ein Remis) wieder ins obere Mittelfeld.

Zeitweilig hatte am Heideweg abermals eine Insolvenz gedroht. Nicht zuletzt weil Trainer und Spieler Einbußen in Kauf nahmen, kann die Saison zu Ende gespielt werden. Auffällig sind die großen Leistungsschwankungen Nordhorns. In der Heimtabelle rangiert die Lajci-Elf auf Platz drei, in der Auswärtstabelle auf dem 14. Rang.

Mit 54 Treffern – 15 davon erzielte Steve Sam – liegt Nordhorn gleich auf mit dem Tabellenführer. Allerdings haben nur fünf Teams mehr Tore kassiert (53). Mit Zoran Milosevic haben die Eintrachtler den Liga-Dino in ihren Reihen. In Cloppenburg dürfte der 43-jährige Mittelfeldstratege zum 402. Mal im Nordhorner Dress auflaufen.

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