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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Landesklasse: Landwehr wechselt während des Abends die Seiten

27.03.2010

KREIS CLOPPENBURG So einen Abend erlebt man auch nicht oft: Torsten Landwehr versucht an diesem Sonnabend zunächst, den TV Cloppenburg zum Sieg zu werfen. Kurze Zeit später will er ihm an gleicher Stelle eine Niederlage beibringen. Mit den Handballern des TV Cloppenburg II tritt er in der Schulstraße (um 17.30 Uhr) zum Spitzenspiel gegen die HSG Meppen-Twist an, als Trainer der Handballerinnen des SV Höltinghausen steht er zwei Stunden später im Duell mit Spitzenreiter TV Cloppenburg auf der anderen Seite. „Das ist schon ein komisches Gefühl“, gibt Landwehr zu.

Landesklasse der Frauen

TV Cloppenburg - SV Höltinghausen. „Wir wollen drei der letzten vier Spiele gewinnen, um uns den zweiten Platz und damit wahrscheinlich auch ein Relegationsspiel zu sichern“, sagt Landwehr. „Der erste Platz wird den Cloppenburgerinnen wohl nicht mehr zu nehmen sein. Den haben sie sich auch verdient“, findet der Coach des Tabellenzweiten. Dennoch wolle sein Team das Derby unbedingt für sich entscheiden. Die deutliche Hinspielniederlage (20:28) habe weh getan, dementsprechend groß seien die Revanchegelüste. „Die Mädels sind heiß auf das Spiel“, ist sich Landwehr sicher. „Im Hinspiel haben wir Angst gehabt, das darf nicht wieder vorkommen.“

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Die Stärken der Cloppenburgerinnen, die er sich am Mittwoch bei deren Sieg in Dinklage (23:22) noch einmal angeschaut hat, sieht Landwehr in der Abwehr. „Die kompakte 6-0-Deckung ist schwer zu überwinden – vor allem dank Anna Anuszewska.“ Dagegen sei der TVC in der Rückwärtsbewegung durchaus anfällig. Da müsse sein Team auf Tempo setzen.

Heinz Sauerland, der zusammen mit Rolf Seng das TVC-Trainerduo bildet, sieht sein mit drei Punkten Vorsprung führendes Team in einer komfortablen Situation: „Das ist schon ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man sich eine Niederlage erlauben kann.“ Den deutlichen Hinspielerfolg sieht Sauerland, dem der ganze Kader zur Verfügung steht, allerdings nicht als psychologischen Vorteil an. Der sei lange her, und diesmal werde die Tagesform entscheiden.

Landesklasse der Männer

HSG Friesoythe - FC Schüttorf II. An diesem Sonnabend muss sich in Friesoythe ab 17 Uhr die zweite Garde beweisen: HSG-Coach Markus Gabler muss im Spiel gegen den Tabellenzehnten auf Heiner Robbers (Schulterprobleme), Torsten Gradt (Urlaub), Christoph Tiedeken (beruflich verhindert) und Thomas Ording (Fußverletzung) verzichten. Zudem sind Vitali Traut (Knieprobleme), Michael Siemer (Fußverletzung) und Fabian van Schaik (Knieprobleme) angeschlagen. Sie werden wohl – wenn überhaupt – nur zu Kurzeinsätzen kommen.

„Jetzt können die, die sonst mehr Einsatzzeit fordern, zeigen, dass die Forderung berechtigt ist“, sagt Gabler, der A-Jugend-Torwart Patrick Fründt als Gradt-Ersatz in den Kader holen will. Das Hinspiel hatte die aus Friesoyther und Garreler Spielern bestehende HSG zwar mit 26:21 gewonnen, allerdings hatte das Gabler-Team dabei durchaus Probleme gehabt. „Die erste Garde hatte uns einen klaren Vorsprung herausgeworfen, aber nach ein paar Wechseln ist Schüttorf wieder bis auf ein Tor herangekommen“, sagt der Trainer des Tabellenvierten, der sich keine Hoffnungen mehr auf Platz zwei macht, aber auf keinen Fall abrutschen will. „Damals hätte es mit der zweiten Garde nicht gereicht. Das soll diesmal anders laufen.“

TV Cloppenburg II - HSG Meppen-Twist. Mit einem Sieg wären die Cloppenburger nach Minuspunkten nur noch einen Zähler schlechter als Meppen. Diese Konstellation ist eine Chance für die Gastgeber, sie bringt aber auch Druck mit sich: „Wir haben nur noch eine Chance, Zweiter zu werden, wenn wir Meppen schlagen“, sagt TVC-Spielertrainer Frank Heinen. Und der geht optimistisch ins Spiel: „Das Hinspiel haben wir zwar mit drei Toren Unterschied verloren, da haben uns aber auch gleich fünf Stammspieler gefehlt.“ Diesmal hat Heinen alle Mann an Bord und bei den Spielern „im Training schon die Vorfreude aufs Topspiel gespürt“.

Heinens Optimismus kann allerdings nicht seinen Respekt vorm Gegner überdecken: „Die Meppener laufen die erste und zweite Welle sehr gut. Außerdem haben sie einen starken Kreisläufer“, sagt der wurfgewaltige Spielertrainer. „Wir wollen mit einer kompakten 6-0-Deckung dafür sorgen, dass da nichts anbrennt.“

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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