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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

STV Barßel will beim FC Lastrup die Wende einleiten

11.04.2018

Lastrup /Barßel /Thüle Kein Mittwoch ohne Nachholspiele, so auch diesmal, wenn in der Fußball-Bezirksliga drei heimische Teams beschäftigt sind. So kommt es in Lastrup um 19.45 Uhr zum Duell mit dem Schlusslicht STV Barßel, während ab 20 Uhr der SV Thüle bei RW Damme antritt.

„Wir sind eigentlich wieder dran mit einem Heimsieg“, sagt Lastrups Trainer Martin Sommer, warnt aber vor der heiklen Aufgabe gegen das Schlusslicht aus Barßel. Schließlich habe er den STV in Vechta beim 1:1 beobachten können und festgestellt, dass die Mannschaft wesentlich stärker als zum Beispiel beim Hinspiel geworden ist. Damals am 31. Oktober siegte der Neuling in Barßel mit 4:1, trafen Felix Jakoby, Christian Koop und machten nach dem Anschluss von Le Minh Ly Christopher Lohmann und Hannes Hellmann mit späten Toren alles klar. Personell kann Lastrup aus dem Vollen schöpfen und muss sich gegenüber der 0:2-Niederlage zuletzt gegen den SV Thüle wieder steigern, soll der vierte Heimsieg perfekt werden.

Steigern muss sich auch der Gast aus Barßel, der dringend, wie der sportliche Leiter Carsten Herzog betont, ein Erfolgserlebnis braucht. „Den Start ins Jahr 2018 haben wir uns angesichts der guten Vorbereitung wesentlich besser vorgestellt. Ein Punkt aus vier Spielen hilft uns nicht weiter“, sagt Herzog. Michael Renken hat seine Sperre abgesessen, so dass Barßel keine personellen Probleme hat und unbedingt einen ersten, kleinen Schritt in Richtung Klassenerhalt setzen will.

Beim SV Thüle, der bei RW Damme antreten muss, wird eigentlich auch nur von Spiel zu Spiel gedacht, wie Raphael Opilski betont, der zusammen mit Horst Elberfeld die Mannschaft trainiert. Allerdings ist für den Tabellensechsten, der erst eines von 16 Spielen verloren hat, dafür aber rekordverdächtige neun Unentschieden verbucht hat, der Blick noch nach oben gerichtet. Wenn aber wie im Hinspiel (1:1, Torschütze Leo Baal) nur Remis’ herausspringen, wird Thüle vorne nicht mehr eingreifen können.

„Die Partie in Damme ist richtungsweisend. Gewinnen wir dort und danach gegen Osterfeine und Garrel, sind wir oben wieder mit dabei“, sagt Opilski. Johannes Göken (Zahnoperation) fehlt wie auch Rene Ostendorf (noch zwei Spiele gesperrt). Ihn hatte, wie Opilski betont, Matthias Wedermann im Sturmzentrum aber sehr gut vertreten.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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