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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Leidensgenossen wollen sich gegenseitig weh tun

09.10.2009

CLOPPENBURG Leidensgenossen treten zum Bezirksoberliga-Derby an: Am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) treffen sich im Stadion an der Nußbaumallee mit dem TuS Emstekerfeld und dem BV Cloppenburg II zwei arg gebeutelte Fußballteams. Gastgeber Emstekerfeld hat zuletzt dreimal in Folge verloren. Zudem war die Mannschaft von Trainer Uli Borchers am vergangenen Sonntag mit lediglich 14 Spielern nach Biene gereist. Zu allem Überfluss hatte sich dann auch noch Torsten Wiemann beim Warmlaufen verletzt. Die Cloppenburger Oberliga-Reserve hat zweimal in Folge verloren – und fast schon traditionell Personalsorgen.

„Wir werden mit Hilfe der ersten Mannschaft und des A-Jugend-Teams schon irgendwie genug Spieler zusammenkriegen“, sagt der Cloppenburger Spielertrainer Steffen Bury, der wohl selbst wieder auflaufen wird. Die Erfahrung des ehemaligen Mittelfeldspielers des SV Wilhelmshaven soll der jungen BVC-Reserve Sicherheit geben, muss Bury doch weiter auf die Langzeitverletzten Jan gr. Kohorst, Ali Kaya, Eugen Rerich und Til Bettenstaedt verzichten. Allerdings habe es seinem Team zuletzt nicht nur an Erfahrung gefehlt: „Wir müssen einfach mehr Einsatz zeigen“, fordert der Spielertrainer. „Der Abstiegskampf hat längst begonnen, und da ist nunmal Leidenschaft gefragt.“

Die Zuschauer des Derbys können sich laut Bury schonmal auf ein Kampfspiel freuen. Es gehe für beide Mannschaften um viel, das Derby sei ein richtungsweisendes Spiel. Schließlich stehe die BVC-Reserve auf einem Abstiegsplatz, der TuS knapp über der Abstiegszone.

Wie wichtig das Spiel für die Cloppenburger ist, will Bury seinen Spielern durch eine besondere Maßnahme verdeutlichen: „Wir werden uns früher als sonst treffen und vor dem Spiel gemeinsam Kuchen essen und Kaffee trinken.“

Auch Michael Gentzsch sieht im Derby eine richtungsweisende Partie: „Wir müssen unbedingt drei Punkte einfahren, damit wir nicht noch tiefer da unten reinrutschen“, sagt der Emstekerfelder Fußballobmann. Dafür, dass die TuS-Abwehr am Sonntag den BVC-Stürmern nicht zu viel Raum lässt, soll der erfahrene Angelo Herrendörfer sorgen. Der ist nach seiner Rot-Sperre wieder spielberechtigt.

Dafür muss Markus Bohmann, der sich im Spiel bei Holthausen-Biene mit einem gezielten Ballwurf in den Unterleib des gegnerischen Trainers die Rote Karte verdient hatte, zuschauen. Derartige Aktionen dürfen sich die Emstekerfelder am Sonntag nicht nochmal leisten.

Schließlich wissen sie genauso gut wie ihre Leidensgenossen aus der BVC-Reserve: Eine Niederlage in der momentanen Situation würde ähnlich schmerzen wie ein Ballwurf in den Unterleib.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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