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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Anke Barlage gelingt der silberne Wurf

05.08.2017

Löningen /Aarhus Mit einer Silbermedaille und einem sehr guten vierten Platz kehrte Anke Barlage vom VfL Löningen von den Leichtathletik-Europameisterschaften der Masters (Altersklassen) aus Aarhus (Dänemark) zurück. Dabei verbesserte sie im Speerwerfen als Vize-Europameisterin mit 40,41 Meter ihre Kreisrekorde (W-30 und W-35) und hatte im Dreisprung Pech, als ihr im letzten Versuch der Bronzerang noch um einen Zentimeter Differenz verloren ging.

Dafür lief es im Speerwerfen umso besser. Im letzten Versuch landete das Gerät bei 40,41 Meter. So weit hatte Barlage zuletzt vor sieben Jahren geworfen und verbesserte damit auch ihre Kreisrekorde bei der W-30 und W-35.

Der Wettkampf im dänischen Aarhus verlief durchaus spannend. Barlage begann den Wettkampf wie so oft mit einem starken ersten Versuch. Mit 38,90 Meter lag sie nach dem ersten Durchgang sogar in Führung. Im zweiten Durchgang übernahm dann die favorisierte Wilma Jansen (Köln) deutlich die Führung, während Barlage nur 38,05 Meter folgen ließ. Im dritten Versuch steigerte sie sich auf 39,93 Meter, doch die drittplatzierte Polin Magdalena Szczepanska folgte dicht dahinter. Während Jansen den Wettbewerb dominierte, entbrannte ein Zweikampf um Silber und Bronze. Hier überzeugte Anke mit ihrem letzten Versuch mit 40,41 Meter, während die Polin mit 39,75 Meter den Wettbewerb beendete. So feierte die VfL-Athletin eine ausgesprochen erfolgreiche Premiere bei der Master-EM. Bei der Siegerehrung konnte Barlage dann auch die deutsche Nationalhymne hören, die zu Ehren der Europameisterin gespielt wurde.

Zuvor schon war die Athletin des VfL Löningen im Dreisprung (Altersklasse W-35) an den Start gegangen.

Mit ihrer Jahresbestleistung von 11,02 Meter (zuvor 10.95) belegte sie einen guten vierten Platz – doch es war sogar mehr drin. Lange Zeit lag sie auf einem Medaillenplatz, nachdem sie mit 10,87 Meter gut in den Wettkampf gestartet war und bereits im zweiten Versuch die 11,02 Meter folgten. Im sechsten und letzten Versuch schaffte allerdings die Lettin Liene Gudriniece noch 11,03 Meter und schnappte somit der Löningerin doch noch den dritten Platz weg. Barlage versuchte noch zu kontern, doch ihr letzter Versuch wurde knapp ungültig gegeben.

Am Ende siegte überlegen Sandra Kramer (Berlin, 12,38 Meter) vor der Niederländering Wendy Visser (11,41 Meter). Nach dem Wettkampf haderte Anke allerdings noch etwas mit der Kampfrichterentscheidung und Platz vier.

Richtige Kritik rief allerdings die Wettkampfanlage im Dreisprung hervor, denn sie war nicht meisterschaftswürdig. Anstatt von dem im Wettkampf üblichen Balken mit Plastilin gab es nur einen weißen Streifen als Absprungmarkierung. Wieso nicht der passende Balken auf der freien Nebenbahn genutzt wurde, stand in den Sternen.

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