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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Basketball: In der Verlängerung nervenstark

04.03.2020

Löningen Nach einem richtigen Basketball-Krimi gewann Oberligist VfL Löningen am Ende mit 83:73 nach Verlängerung bei der BG Rotenburg/Scheeßel deutlicher, als der Spielverlauf es hergab. Starke Nerven an der Freiwurflinie und eine gute Defense in Halbzeit zwei führten den Tabellenzweiten zum verdienten Comeback-Sieg.

frühe Startzeit

Das wohl schwierigste der letzten drei Saisonspiele begann früh um 13 Uhr. Kurzfristige Ausfälle von Max Schmücker (Knöchelverletzung) und Trainer Guido Thöle, der am Spieltagmorgen erkrankt absagte, und das berufsbedingte Fehlen von Joop Hömmen erschwerten die Aufgabe. Schon beim Aufwärmen gelangen die Distanzwürfe nicht, und so gestalteten sich auch die ersten beiden Viertel. Der Gast versuchte, durch Ziehen zum Korb oder durch Pässe auf die Center, Abschlüsse am Korb zu generieren, was sich als äußerst mühselig erwies. Die Hausherren nutzen ihren Heimvorteil, da sie wesentlich besser auf ihre Körbe eingeworfen waren. Allen voran waren es die Sievers-Brüder, die 50 der 73 erzielten Punkte für sich verbuchten.

Zehn Punkte Rückstand

Mit einem 31:41 aus Sicht der Gäste ging es in die Halbzeit. Das alte Trainergespann Ansgar Behne und Spielertrainer Nils Drees, unterstützt vom Trainersohn Mattes Thöle, musste sich etwas einfallen lassen. Mit einer aggressiveren 1-3-1-Zone versuchte Löningen, die Initiative zu übernehmen. Dies gelang besser als erwartet. Da dieser Druck nicht über ein ganzes Viertel aufrechterhalten werden konnte und auf eine 3-2-Zone umgestellt wurde, blieb es vor dem Schlussviertel mit 45:55 beim alten Rückstand.

Richtige Taktik

Die Zonenpresse wurde das Mittel zum Erfolg gegen nun nervöse Hausherren, die selbst auf eine Zonenverteidigung umstellten, als ihr Center Malte Sievers nach seinem fünften Foul ausschied. Auf Löninger Seite verletzte sich Paul Grünloh, der später wieder mitwirkte. In der letzten Minute verwandelten die Gastgeber einen Dreier zum 70:69, doch Justus Krause konterte per Freiwürfe: 71:70. Bei noch 8,5 Sekunden stand Hauke Sievers an der Linie. Der sonst so sichere Freiwerfer (11/14) vergab den ersten und glich mit dem zweiten nur aus.

Starke freiwurfbilanz

In der Verlängerung verteidigte der VfL mit seiner Zonenpresse gegen immer müder wirkende Gastgeber. Der Gast ließ nur noch zwei Punkte durch Freiwürfe zu und traf selbst 10 bei 11 Versuchen, als Lukas Knobbe (5/5), Drees (2/2) und Breher (2/2) ihre starken Nerven bewiesen.

Die nächste Aufgabe bestreitet der VfL an diesem Samstag um 19 Uhr beim Basketball Lesum Vegesack.

VfL: Brogmus (23 Punkte), Knobbe (21), Grünloh (16), Krause (12/1 Dreier), Breher (9), Drees (2), Vormoor, Kalvelage, Gerdes.

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