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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Annasophie Drees triumphiert doppelt

23.01.2018

Löningen /Hannover Auf ein sehr erfreuliches Wochenende konnten die Leichtathleten des VfL Löningen zurückblicken, denn mit drei Titeln kehrte die kleine VfL-Delegation von den Landesmeisterschaften (Männer/Frauen, U-18) aus Hannover zurück. Annasophie Drees (U-18) siegte über die 1500 Meter und die 3000 Meter, Neuzugang Xenia Krebs (U-18) gewann über die 800 Meter lange Distanz.

Mit Volldampf und der dazugehörigen Portion Mut und mit viel Selbstvertrauen präsentierten sich die Mittelstrecklerinnen Xenia Krebs und Annasophie Drees am ersten Meisterschaftswochenende des Jahres 2018. Am Samstagabend stand für den neuen „Lauffloh“, wie NLV-Präsidentin Rita Girschikofsky sie bei der Siegerehrung über 3000 Meter einen Tag später nannte, die kürzere Strecke über 1500 Meter auf dem Programm.

Drees galt als Titelfavoritin, und so setzte sie sich auch gleich an die Spitze des Feldes. Die Verfolgerinnen klebten an ihren Fersen und hofften, von der Tempoarbeit der VfL-Athletin in der Endphase des Rennens profitieren zu können. Doch auf dem letzten Drittel der Strecke erhöhte Drees das Tempo und setzte sich auf der Schlussrunde deutlich von den Konkurrentinnen ab. Mit 4:51,80 Minuten blieb sie nur knapp über ihrer Bestzeit, sie freute sich über ihren souveränen Sieg und ihren ersten Titel des Jahres. Zweite wurde Liv Hoffmann (Eintracht Hildesheim, 4:54,13 Minuten).

Am zweiten Tag standen für Annasophie Drees die 3000 m auf dem Programm. Hier traf sie auf den Neuzugang des BV Garrel, Karoline Sophie Löffel, die beide die etwa gleiche Bestzeit zu Buche stehen hatten. So war ein spannendes Rennen zu erwarten. Keine 50 Meter nach dem Startschuss gab es einen „Stehversuch“, denn keiner wollte das Tempo machen. Doch auf diese taktischen Spielereien hatte Drees keine Lust, und deshalb setzte sie sich an die Spitze des Feldes. Von da an ähnelte der Rennverlauf dem über die 1500 Meter tags zuvor: Die Verfolgerinnen Löffel und Jasmina Nanette Stahl (Hannover Athletics) warteten ab. So wurde der erste Kilometer in 3:40 Minuten passiert und auch bis zur Zwei-KilometerMarke änderte sich nach 7:15 Minuten nicht viel.

Dann ergriff Löffel die Initiative und setzte sich an die Spitze des Feldes. Das Führungstrio wurde gesprengt, Drees folgte Löffel Seite an Seite. 500 Meter vor dem Ziel forcierte die VfL-Athletin nochmals das Tempo und ging als Führende in die beiden letzten 200-Meter-Runden. Auf der Schlussrunde eilte Drees dank einer mutigen Taktik ihrem zweiten Titel entgegen und lief nach einem starken Schlusskilometer von 3:15 Minuten in guten 10:29,59 Minuten durchs Ziel. Löffel folgte als Zweite mit 10:31,70 Minuten.

Ebenso eindruckvoll und gepaart mit viel Power und Leidenschaft präsentierte sich VfL-Neuzugang Xenia Krebs. Sie ging als Favoritin ins Rennen über 800 Meter und bestätigte dieses Rolle nach dem Startschuss eindrucksvoll. Sie setzte sich sofort an die Spitze des Feldes, während sich die Konkurrentinnen sofort mit dem Kampf um die Platzierungen abfinden mussten. Unterdessen drehte Krebs einsam ihre Runden und erzielte, obwohl nicht gefordert, mit 2:15,07 Minuten eine persönliche Bestzeit. Die Zweitplatzierte Stina Ackermann (LAV 07 Bad Harzburg) folgte mit über sieben Sekunden Rückstand.

So gelang ihr nach langer Zeit wieder der Gewinn eines Landestitel. Da konnte ein Fauxpas vom Vortag auch vergessen werden. Über 400 Meter galt die VfL-Athletin ebenfalls als Favoritin. Doch ein Zucken beim Start werteten die Startrichter als Fehlstart. So musste Krebs tatenlos zusehen, wie der 400-Meter-Titel an Klara Borchert (LG Unterlüß/Faßberg/Oldendorf, 59,13 sec.) ging.

An diesem Wochenende gibt es aber für Krebs eine zweite Chance, wenn sie in der Altersklasse U-20 an den Start gehen wird.

Lotta Meyer war die dritte VfL-Läuferin, die am Wochenende aktiv war. Am Samstag ging es zunächst über die 1500-Meter-Distanz. Mit 5:20,72 Minuten lief sie auf Platz acht.

Nach der Hälfte des Rennens ließ sie den Kontakt zum Hauptfeld etwas abreißen, so dass sie die letzte Rennhälfte alleine laufen musste. Über 800 m wurde sie im ersten Zeitlauf Dritte in 2:29,51 Minuten. In der Gesamtwertung aller Zeitläufe belegte sie Rang zehn.

Celina Sill (U-18) startete über 60 m und 200 m. Im Vorlauf ersprintete sie mit 8,41 Sekunden eine persönliche Bestzeit, doch dieser Rekord reichte nicht für den Einzug in die Zwischenläufe. Über 200 Meter erreichte sie im Vorlauf nach 28,05 Sekunden das Ziel. Hier war sie etwas enttäuscht, denn um eine halbe Sekunde hatte sie ihren persönlichen Rekord verpasst.

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