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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Loyko-Elf will Waldeck-Buben in die Suppe spucken

07.05.2010

KREIS CLOPPENBURG Allmählich beginnt das Kribbeln im Bauch: Die Fußballer des SV Molbergen wollen an diesem Freitag, 19 Uhr, wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Gegner im Waldeck-Stadion in Molbergen ist kein Geringerer als Erzrivale SV Peheim. Auch der VfL Löningen hat ein Derby vor der Brust. Der einstige Bezirksoberligist erwartet am Sonntag den Tabellen-15. BW Ramsloh. Los geht es um 15 Uhr.

SV Molbergen - SV Peheim. Wenn Peheims Spielertrainer Dirk Loyko davon spricht, dass sich eine äußerst erfolgreiche Saison dem Ende neigt, ist ihm nicht zu widersprechen. In 28 Saisonspielen holte seine Mannschaft 41 Punkte. Überdies haben die Peheimer einen einstelligen Tabellenplatz bereits so gut wie sicher. Die Loyko-Elf hat neun Zähler Vorsprung vor dem Zehnten SV Altenoythe. Dementsprechend groß ist die Freude bei Loyko über das Erreichte. „Wir hätten nie gedacht, dass wir bereits einige Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt in der Tasche haben. Die Mannschaft hat sich ein großes Kompliment verdient“, freut sich Peheims Spielertrainer.

Die Peheimer gehen ersatzgeschwächt ins Spiel. Jan Einhaus und Andreas Cordes werden fehlen. Zudem ist der Einsatz von Steffen Lübbers (Bundeswehr) fraglich. Dennoch ist Loyko optimistisch: „Wir werden eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen und den Molbergern einiges abverlangen“, sagt Loyko.

Derweil hegt Molbergens Trainer Martin Sommer Revanchegelüste, setzte es doch im Hinspiel eine 1:3-Schlappe. „Das war eine Partie, in der wir blöde Gegentore kassiert haben. Ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie den nötigen sportlichen Ehrgeiz an den Tag legt und auf Wiedergutmachung brennt.“

Drei Punkte wären für die abstiegsbedrohten Molberger Gold wert. Dabei müssen sie sich aber auf erhebliche Gegenwehr gefasst machen. „Die Peheimer werden alles geben, um uns ins die Suppe zu spucken. Das wird alles andere als ein Spaziergang werden“, vermutet Sommer.

VfL Löningen - BW Ramsloh. Die Löninger sind bemüht, die Saison vernünftig zu beenden. „Wir werden in den letzten Spielen Gas geben und uns mit vernünftigen Leistungen aus der Liga verabschieden“, verspricht VfL-Routinier Mario Nolting. Er selbst wird nicht mehr auflaufen. „Ich habe mir eine Knieverletzung zugezogen und muss nun die weiteren Ergebnisse der Untersuchung abwarten“, sagt Nolting.

Egal, wie die letzten Spiele ausgehen: Nolting hat an der aktuellen sportlichen Situation wohl noch länger zu knabbern. „Ich bin total enttäuscht über den Verlauf der Rückrunde. Mir fehlen die Worte.“ Bei der Suche nach Gründen für die Talfahrt ist er schnell fündig geworden. „Wir haben viel Verletzungspech gehabt. Außerdem haben wir die nötigen Konstanz vermissen lassen, um im Abstiegskampf zu bestehen“, so Nolting.

Sein Trainer Georg Schultejans muss sich keine großen Gedanken um die Aufstellung machen. Zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle sorgen dafür, dass sich die Mannschaft praktisch von selbst aufstellt. Offensivkräfte wie Jens Willen und Holger Lampe fallen seit Wochen aus.

Der Gegner aus dem Saterland hat ebenfalls mit Personalproblemen zu kämpfen. Winter-Neuzugang Jewgeni Buss zog sich vor Kurzem einen Kreuzbandriss zu. Mit Valentin Schäfer fällt ein weiterer Neuzugang aus. Außerdem ist Alexander Weber, den Ramslohs Trainer Uwe Töllner vom TuS Detern mitgebracht hat, angeschlagen.

Die Saterländer haben noch alle Möglichkeiten, sich aus der Umklammerung des Abstiegsgespenstes zu befreien. Deshalb haben sie eine gehörige Portion Optimismus im Gepäck. Doch Töllner will sich nicht zum Gegner äußern. Nur soviel: Löningen sei stärker, als es der Tabellenplatz aussage.

Für Töllner ist das Spiel eine besondere Partie: Schließlich hat er unter Schultejans als Co-Trainer in Ramsloh gearbeitet. Doch er stellt klar: „Das ist nicht die Partie Georg Schultejans gegen Uwe Töllner, sondern die Partie Löningen gegen Ramsloh.“

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