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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Titelkampf: Konterstarker Boxer Roman Fress in Kurzarbeit

12.10.2020

Magdeburg /Garrel Roman Fress aus Garrel, Boxer im SES- Boxstall Magdeburg, kontert exzellent, manchmal viel zu schnell für den Gegner. Gerade einmal vier Kampfminuten und 39 Sekunden waren in der Getec-Arena in Magdeburg vor 2000 Zuschauern absolviert, da lag der Herausforderer Daniel Vencl aus Tschechien bereits zum vierten Mal auf den Brettern, die im Boxsport eben nicht die Welt sondern das Ende bedeuten.

Damit hatte Fress seinen Titel eines Internationalen Deutschen Meisters im Cruisergewicht eindrucksvoll verteidigt. Im elften Profikampf der elfte Sieg, darunter nun sechs Kämpfe per K.o. „Je weniger ich im Ring stehen muss, umso besser für meine Gesundheit und weniger Stress für die Ehefrau“, brachte er es nach dem Kampf kurz und bündig auf den Punkt, als er im Interview auf „seine Kurzarbeit“ angesprochen wurde. Das freut zu Hause in Garrel Ehefrau Lena sehr, die im Dezember/Januar eine Sohn zur Welt bringen wird und deshalb nicht mit nach Magdeburg fuhr. „Aber wer nach so einem Kampf von schnell verdientem Geld spricht, hat keine Ahnung vom Boxsport“, sagte sie und weiß. wie viele Monate Vorbereitung vor so einem Kampf steckt. Und das nach coronabedingter Zwangspause seit Januar ohne Kampf, ohne Training in Magdeburg unter seinem Trainer, dem Ex-Weltmeister Robert Stieglitz. Erst Mitte Juni kehrte der übliche Rhythmus wieder ein: Wochenende zu Hause bei der Familie, die Woche Training in Magdeburg.

„Ich habe mich sehr fokussiert vorbereitet. Keinen Gegner darf man unterschätzen“, sagt Fress. Entsprechend nach Plan lief es, den Gegner gut kontrollieren, die Größen- und Gewichtsvorteile nutzend und auf seine Konterstärke bauend. Keine zwei Minuten waren geboxt, da hatte eine krachende Rechte Vencl zu Boden geschickt, kurz vor Ende der ersten Runde saß der zweite Konter.

Zwar rappelte sich Vencl auf, aber den dritten Niederschlag in Runde zwei konnte er nicht verhindern und nach der vierten schmerzhaften Landung auf dem Boden und vier Kampfminuten und 39 Sekunden hieß der alte und neue Internationale Deutsche Meister Romas Fress; sehr zum Jubel seiner Fangemeinde aus Eltern, Onkeln, Tanten und vielen Freuden, bei denen er sich nach dem Kampf als Erstes bedankte.

„Ich bin sehr zufrieden, weil es auch mein Trainer ist“, betonte Fress, der jetzt eine Woche zu Hause bei Frau und bei Tochter Valeria entspannen kann und auf Kampfangebote und Herausforderungen wartet. Eventuell im November oder Dezember könnte noch ein Kampf folgen, ehe er nach Geburt seines Sohnes für zwei Monate in Elternzeit gehen will. Seinem Traum, „einen EM- und/oder WM-Ausscheidungskampf in einem der vier Weltverbände absolvieren zu dürfen“, kommt er ein großes Stück näher.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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