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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Wichtige Posten bleiben weiter vakant

08.04.2019

Markhausen Am Freitag hätte man eine Stecknadel im Dorfgemeinschaftshaus Markhausen fallen gehört, als es um die Vorschläge zur Wahl des dritten Vorsitzenden, des Schriftführers und der Frauenwartin ging. Zur außerordentlichen Generalversammlung des VfL Markhausen hatte das Vorstandsteam mit ihrem Vorsitzenden Martin Timme eingeladen. Die etwa 60 Mitglieder hörten zunächst den Bericht des Schriftführers Martin Greten.

Dieser hatte sein Amt nach 30-jähriger Tätigkeit vor einigen Wochen niedergelegt. „Was Martin für unseren Verein geleistet hat, ist nicht in Worte zu fassen“, so Timme. Offenbar scheinen die Fußspuren zu groß. Jedenfalls fand sich in der außerordentlichen Sitzung erneut kein Nachfolger. Greten selbst räumte im Gespräch ein, das er vielleicht schon etwas eher hätte aufhören müssen.

Bei der Neubesetzung des Postens des 3. Vorsitzenden ging es dagegen schnell. Christoph Plate wurde vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Mit erst 27 Jahren gehört der aktive Spieler der zweiten Herrenmannschaft neben Lukas Bäker (22), Michael Kösjan (28) und Stefan Bäker (29) zu den „Youngstern“ im Vorstand.

Der Traditionsverein feierte noch 2017 sein 50-jähriges Bestehen, hat mit dem SV Thüle verschiedene Jugendfußballspielgemeinschaften ins Leben gerufen und bildet seit Jahrzehnten talentierte Sportler mit viel Ehrenamt erfolgreich aus. Auch der Bau einer Sporthalle hätte in den 90er Jahren nie ohne das ehrenamtliche Engagement des Vorstandes realisiert werden können.

Da waren die appellierenden Worte eines Mitglieds an die jungen Vereinsmitglieder treffend. „Ihr seid nun gefordert, Verantwortung für diesen Verein zu übernehmen.“ Ungehört blieben die Worte bei der Besetzung des Postens der Frauenwartin. Auch dieser Posten blieb bis auf Weiteres unbesetzt. Es bleibt abzuwarten, ob es den Verantwortlichen gelingt, das Vorstandsteam wieder komplett zu besetzen.

Timme fand zum Ende einer enttäuschenden außerordentlichen Sitzung deutliche Worte. Das Ehrenamt solle die tragende Säule des Vereins bleiben. Für unbestimmte Zeit will sich zunächst der Vorstand die Aufgaben teilen. Ebenso ist möglich, dass der nächste Sportlerball von der ersten Herrenfußballmannschaft organisiert werden muss. Auch die Auslagerung von Aufgaben an Dienstleister gegen Rechnung könne sich Timme vorstellen. Die Änderung der Vereinssatzung soll juristisch überprüft werden.

Ein richtungsweisender Schritt ist die Einrichtung einer „Sprechstunde“ im Vereinsheim. „Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr könnt Ihr uns dort ansprechen“, so Timme.

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