• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

LEICHTATHLETIK: Medaillen verschwinden bereits in Kartons

07.04.2005

BARßEL BARßEL - „Das Laufen macht uns schon einen Bombenspaß“, sagen die Geschwister Katharina und Anne Herzog aus Barßel-Neuland. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die beiden Schülerinnen schon seit dem sechsten Lebensjahr die Laufschuhe schnüren. Heute – 17- bzw. 15-Jährig – blicken die beiden Mädchen bereits auf zahlreiche Erfolge auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene zurück – die Erfolge bei sonstigen Läufen gar nicht mitgezählt. Ihre Zimmer zieren unzählige Pokale, Medaillen, Urkunden und Plaketten. Teilweise verschwinden die Auszeichnungen in Kartons, weil kein Platz mehr im Regal und an der Wand vorhanden ist.

Angesteckt wurden die beiden Sportlerinnen, die für die Leichtathletik-Abteilung des Sport- und Turnvereins (STV) an den Start gehen, mehr oder weniger von ihrem Vater Ludger Herzog. Er ist begeisterter Langstreckenläufer und auf zahlreichen Volks- und Crossläufen unter den Startern zu finden. „Vielleicht habe ich meinen Kindern das Laufen in die Wiege gelegt.“

„Ob das so richtig ist, weiß ich nicht. Zusammen mit meiner Schwester Anne habe ich jedenfalls meinen Vater zum Lauftraining begleitet. Da ist bei uns das Feuer für diese Sportart entbrannt“, sagt Katharina.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Nun lässt die beiden das Laufen nicht mehr los. Mehrfach wird in der Woche unter Anleitung von STV-Coach Alfred Maaß trainiert. „Ohne Schweiß kein Preis“, wissen die beiden Herzog-Geschwister, und so wird eifrig trainiert. Wer sich dem Kurz-, Mittel- oder Langstreckenlauf verschreibt, muss wissen, dass er sich den härtesten Weg zum sportlichen Ruhm aussucht. Ein Weg, der seine letzte Steigerung im Marathonlauf hat.

„Das Training des Langstreckenläufers, der Spitzenleistungen erreichen will, wird in der Regel einige Stunden pro Tag betragen müssen. Dieses Pensum füllt bei uns auch die Freizeit schon ein wenig aus“, erklären Katharina und Anne. Und das jahraus, jahrein. Allerdings: Ein wenig Talent muss man schon haben.

Darüber hinaus erfordern die langen Strecken – mehr als die kurzen – eine kluge taktische Einteilung. „Wer es nur in den Beinen hat, wird nie ein ganz Großer der Langstrecke werden“, meint Katharina, die gegenüber ihrer Schwester die längeren Strecken bevorzugt. Eines wissen aber beide: „Man darf sich selbst nicht überschätzen.“

„Gutes Schuhwerk ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg“, betont Anne, die mit ihrer Schwester Katharina das Albertus-Magnus-Gymnasium in Friesoythe besucht. „Die richtigen Treter müssen es schon sein. Beim Crosslauf braucht man anderes Laufwerk als bei einem Start im Stadion auf der Tartanbahn.“

Zu viele Pfunde auf dem Leib sind für das Laufen nicht gut, wissen die beiden STV-Sportlerinnen. Doch damit haben die Mädchen überhaupt keine Probleme.

Beide sind eigentlich auf allen Bahnen zu Hause, sie liebäugeln aber auch mit Volks- und Crossläufen. „Der Volkslauf macht mir einfach mehr Spaß als die Bahn“, sagt Katharina. „Da sind mehr Leute an der Strecke, und das spornt an.“

In diesem Jahr holte Anne, die in ihrer Freizeit auch Klavier spielt und tanzt, in der Klasse weibliche Jugend B bei den Kreis-Crossmeisterschaften in Bösel über 2300 Meter den Titel. Ihre Zeit: 10,34 Minuten. Bei den Weser-Ems-Meisterschaften in Surwold belegte sie einen hervorragenden siebenten Platz in 11,32 Minuten.

Diese Läufe kamen für Katharina nach einer Verletzung noch zu früh. Sie hatte sich beim Training den Knöchel angeknackst. „Damit war an Laufen oder Wettkampf nicht zu denken.“ Über sechs Wochen musste sie pausieren. Nun gab es den ersten härteren Test bei den Landesmeisterschaften in Otterndorf über zehn Kilometer im Straßenlauf (die NWZ berichtete). In der Klasse weibliche Jugend A gelang der Hobbymalerin gleich ein hervorragender Einstand. In der Zeit von 44,23 Minuten wurde sie beachtliche Sechste. Sie verbesserte damit gleich auch ihre persönliche Bestleistung. Das gelang auch ihrer Schwester in der B-Jugend. In 47,35 Minuten beendete Anne das Rennen auf einem ausgezeichneten fünften Platz.

Mehr Infos zur Leichtathletik-Szene im Kreis Cloppenburg unter www.nlv-kreis-clp-de

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.