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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Mehr Chancen für junge Saterland-Boxer

02.03.2011

RAMSLOH Der noch junge Sportverein „Box-Olymp Saterland“ ist vom Landessportbund Niedersachsen (LSB) als Stützpunktverein anerkannt worden und erhält damit für ein Jahr eine besondere finanzielle Förderung. Am Montagabend überreichte Hans Grote, Regionalkoordinator des LSB für den Weser-Ems-Raum und den Landkreis Diepholz, die entsprechende Anerkennungsurkunde an die Vereinsvertreter.

Der Verein wurde im August 2008 gegründet, verfügt über 40 Mitglieder, die größtenteils aus den Gemeinden Saterland, Barßel und Rhauderfehn stammen. 25 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 18 Jahren nehmen regelmäßig an den Trainingseinheiten in der Sporthalle in Ramsloh teil. Neun von ihnen im Alter von zwölf bis 18 Jahren vertreten den Verein bereits regelmäßig bei Wettkämpfen. Mit der Anerkennung als Stützpunktverein würdigt der Landessportbund die Integrationsarbeit der Boxer. Im Verein sind zahlreiche Kinder aus Aussiedlerfamilien aktiv.

„Integration durch Sport“ ist das Programm des Landessportbundes überschrieben. Hans Grote: „Ich habe den Verein hier in Ramsloh schon vor einiger Zeit kennen gelernt. Die Sportler bringen Menschen mit Migrationshintergrund zum Sport.“ Aussiedler, Einheimische und sozial benachteiligte Personen fänden im Box-Olymp eine sportliche Heimat. Damit spreche der Verein sehr konkret die Zielgruppe an, die der Deutsche Olympische Sportbund, der die Federführung des Programms habe, im Blick habe.

Förderungen kann der Saterländer Verein nun auf verschiedenen Ebenen erhalten. Das reicht von der Bezuschussung der Ausbildungskosten für Übungsleiter bis zur Förderung bei der Aufstellung eines Integrationskonzeptes. Hans Grote: „Das stellt für manche Vereine auch eine gute Anschubfinanzierung dar.“

Saterlands Bürgermeister Hubert Frye bedankte sich für die Unterstützung durch den Landessportbund. Die Kooperation von Saterlands Gemeindejugendpfleger Sulejman Aliev mit dem Boxsportverein funktioniere gut. Sie eröffne dem Verein zudem neue Möglichkeiten der Förderung und Unterstützung.

Auch Vereinstrainer Johannes Neumann und Schriftführer Roman Popoff bedankten sich am Montagabend für die Anerkennung als Stützpunktverein. Eine funktionierende Integrationsarbeit sei schließlich eine Voraussetzung für die Anerkennung durch den Landessportbund.

Heinz-Josef Laing Friesoythe / Redaktion Münsterland
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