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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Historie: Mit „Amor“ entflammte eine neue Liebe

18.07.2017

Cloppenburg Die Anfänge des Fußballs in Cloppenburg verliefen recht abenteuerlich. Nur fünf Jahre nach der Gründung des Deutschen Fußball Bundes wurde im Jahr 1905 in Cloppenburg der erste Fußballclub aus der Taufe gehoben.

Der Verein nannte sich „Amor“ und entfachte sofort eine große Begeisterung im Ort, denn kurz nach der Gründung hatte der Club bereits 40 Mitglieder. In jener Anfangszeit sollte auch eine Partie gegen Vechtas Fußballclub „Germania“ ausgetragen werden, die aber nicht zustande kam. Damaligen Gerüchten zu Folge fürchteten die Vechtaer die Stärken der Cloppenburger Mannschaft.

Die Spielstätte der Cloppenburger war eine Wiese. Es war eine Fläche, die Nikolaus Badde den fußballbegeisterten Cloppenburgern zur Verfügung gestellt hatte. Es war die Grünfläche zwischen der Friesoyther Straße und Wilke-Steding-Straße, auf der sich heute die evangelische Schule und das Schwedenheim befinden.

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Während der damals noch knackekalten Wintermonate ruhte der Spielbetrieb. Der Start in den Frühling 1906 verlief indes nicht sorgenfrei. Es fehlte an Spielern und auch an einem Fußball. Gut fünf Jahre später erlebte Cloppenburgs Fußball einen erneuten Aufschwung. Am 28. Januar 1911 hob Bernhard Coldewey den „Sportverein Cloppenburg von 1911“ aus der Taufe. Coldewey kam aus Westerstede und stand in Diensten des Auktionators Hillmer. Der Verein kam in seiner Anfangszeit auf 54 Mitglieder, davon waren 34 aktive und 20 passive Mitglieder.

Gespielt wurde an Sonntagen. Doch bevor der Ball lief, suchten die Verantwortlichen erstmal eine geeignete Spielfläche. Der Vorsitzende Coldewey kontaktierte den Kaufmann Friedrich Kleene und fragte bei ihm nach, ob man seine Viehweide (der jetzige Marktplatz) als Spielfläche nutzen dürfe. Dieser gab grünes Licht für die Fußballer.

Doch laut der Chronik „75 Jahre BV Cloppenburg“ aus dem Jahr 1994 gab es bald nach der Gründung Schwierigkeiten und ein Verbot zur Benutzung des Platzes. Zu den Ursachen über ein Verbot zur Benutzung des Platzes werden in dem Buch keine Angaben gemacht.

Doch die Fußball-Pioniere wussten sich zu helfen. Sie pachteten vom Bauern Bünger eine Heidefläche an der Resthauser Straße. Dafür mussten sie jährlich 50 Mark Pachtgebühr berappen. Doch bevor es losging, mussten sie erst einmal die Ärmel hochkrempeln. Schließlich galt es, die Fläche in einen Fußballplatz umzuwandeln. Mit viel Fleiß und Einsatz richteten sie den Platz her.

Die erste Partie im hergerichteten Schmuckkästchen wurde am 28. Mai 1911 ausgetragen. Es ging gegen den Sportverein Westerstede, der die Partie locker mit 12:4 gewann.

In der Folgezeit gelang es den Cloppenburgern, einen regelmäßigen Spielbetrieb auf die Beine zu stellen. Unter anderem absolvierten sie Partien gegen Quakenbrück, Lohne und Vechta. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs ruhte allerdings der regelmäßige Spielbetrieb.

Es sollte bis zum Jahr 1919 dauern, ehe erneut ein Fußballclub in Cloppenburg gegründet wurde. Im Lokal Mietze (Stadtmitte) gründeten am 23. März 1919 etwa 15 Fußball-Begeisterte den BV Cloppenburg, der bis heute existiert.

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