• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Reise: Mit der Bundeskanzlerin im Stadion

17.07.2010

RAMSLOH Wenn sechs Saterländer eine Reise unternehmen, dann kann sie das schon mal bis ins 9100 Kilometer entfernte Südafrika führen. Vier Jahre lang haben Bernhard und Wilfried Dannebaum, Ingo Wilkens, Elisabeth von Höfen, Burkhard Schröder und Anne Hüntling monatlich einen festen Betrag auf ein Konto des ReiseSparClubs eingezahlt, um sich ihren Traum von der WM zu verwirklichen.

Land voller Kontraste

Was andere nur von der Mattscheibe her kennen, haben sie vom 24. Juni bis zum 9. Juli hautnah miterlebt. Standen mit Angela Merkel im Stadion, feierten Schulter an Schulter mit englischen, argentinischen und spanischen Fans, besuchten weiße Strände und genossen die atemberaubend schöne Aussicht am Tafelberg. „Südafrika ist ein Land voller Kontraste“, schwärmt Bernhard Dannebaum, Kassenwart beim Sportverein Blau-Weiß Ramsloh. „Es gibt Weinberge, üppige Vegetation, Steppenlandschaften. Und natürlich Elendsviertel“, fügt er hinzu.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Schattenseiten des ehemaligen Apartheidstaates sind der fußballbegeisterten Reisegruppe nicht entgangen: Wellblechhütten in den Townships, elternlose Kinder und Häuser von Weißen, die „stärker bewacht werden als Bundeswehrkasernen“, haben die vier Männer und zwei Frauen auf ihrer Reise ebenfalls wahrgenommen. Mehr noch: „Wir wollten das sehen, haben uns bewusst dafür entschieden, das Apartheidsmuseum in Pretoria aufzusuchen“, erklärt der ehemalige Berufssoldat Bernhard Dannebaum. Auch wenn der sportliche Charakter dieses 16-tägigen Aufenthalts im Vordergrund stand – eine Hochglanzreise wie aus dem Katalog sollte es unter keinen Umständen werden.

Und wurde es auch nicht. Denn viele Ereignisse trafen die Sechsergruppe völlig unvorbereitet. Wie zum Beispiel jener Moment, als der DFB-Tourbus neben ihnen am Kap der Guten Hoffnung hielt und lauter Spielerfrauen ausstiegen. Oder, als eine Reporterin des ZDF in Durban vor den sechs Saterländern stand und sie im Rahmen der WM-Berichterstattung interviewen wollte. Zu Krake Paul und der allgemeinen Stimmung vor Ort befragt, konnten sich dann auch die Familienangehörigen in der fernen Heimat davon überzeugen, dass es den Abenteurern gut ging.

Bleibende Erinnerungen

„Nein, Angst hatte meine Frau keine um mich. Während meiner Zeit bei der Bundeswehr war ich auch im Kosovo im Einsatz“, sagt Bernhard Dannebaum.

Vorsicht war trotzdem geboten. „In das Township bei Kapstadt sind wir natürlich nicht einfach so hinein spaziert. Das ging nur mit einer begleiteten Führung.“ Beklemmend sei dieser Besuch gewesen. Aber auch ein Ort voll mit afrikanischer Lebensfreude.

Neben all den Postkartenmotiven und den großartigen Fußballspielen, die die WM-Touristen in Durban, Bluefontain und Kapstadt vorfanden, seien die Begegnungen mit den Einheimischen die wirklich bleibenden Erinnerungen: „Hat man sich als Deutschland-Fan bekannt, konnte es passieren, dass die Menschen stehenblieben und einen spontan zum Singen und Tanzen aufforderten“, blickt Bernhard Dannebaum auf die aufregende Zeit in Afrika zurück.

hatten die Saterländer bei der Reise mit im Gepäck. Als sie ein Kinderheim in einem Township nahe Kapstadt besuchten, überreichten sie den Kids einen Original DFB-Fußball und einen Satz mit Trikots. Der Ball war einer von 1000, die der DFB den Saterländern anlässlich eines Aktionstages gesponsert hatte. Er soll nun eine tragende Rolle in Afrika spielen – und Glück bringen.

Mirja Zipfel Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2902
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.