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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Mit kühlem Kopf zum Kellerduell in Kiel

25.02.2011

CLOPPENBURG Selten war es schwieriger, einen kühlen Kopf zu bewahren. Und das, wo doch dank der vorherrschenden Temperaturen alle anderen Körperteile eiskalt sind. Auf den Schultern der Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg lastet vor dem Auswärtsspiel bei Holstein Kiel (Sonntag, 15 Uhr) großer Druck. „Wir dürfen auf keinen Fall verlieren, sonst zieht Kiel davon“, sagt BVC-Trainerin Tanja Schulte. „Das wird ein echtes Nervenspiel.“ Schließlich ist Kiel ein Konkurrent des BVC im Kampf um den Klassenerhalt – und mit vier Punkten mehr ausgestattet.

Positive Einstellung

Dass das Kellerduell auf Kunstrasen stattfinden wird, kann Schulte nicht schrecken. „Wir haben dank Blau Weiß Lohne auf einem Kunstrasenplatz trainieren können und versuchen, mit der positiven Einstellung unserer amerikanischen Spielerinnen in die Partie zu gehen“, sagt die Cloppenburger Trainerin, die wieder auf Andrea Göken zurückgreifen kann (Gelbsperre abgelaufen).

„Wir haben beim 1:1 gegen Hamburg viel Positives gezeigt, aber das heißt noch nicht, dass wir mit derselben Startformation auflaufen werden.“ Neben Göken darf sich auch Anna Klumpe Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen.

„Es ist noch nicht entschieden, ob Anna oder Kathrin Meckelnborg von Beginn an in der Vierer-Kette spielen wird.“ Dagegen muss sich Tanja Baumann keine Sorgen um ihren Platz in der Abwehr machen. „Tanja hat gegen Hamburg sehr stark gespielt“, lobt Schulte.

Höchstens für einen Kurzeinsatz steht Mittelfeldspielerin Nadine Luker zur Verfügung. Zwar ist deren Fußverletzung auskuriert, aber sie hat in den letzten zwei Wochen kaum trainiert. Stürmerin Ilka Feldhaus wird den Cloppenburgerinnen vier Wochen lang fehlen. Ihre vermeintliche Bänderdehnung hat sich als Bänderriss herausgestellt.

Abwehr gefordert

In Kiel wird es aber wohl auf die Cloppenburger Abwehr ankommen. „Holstein ist enorm konterstark. Wir werden wohl das Spiel machen und auf die besonders schnelle Justine Pank, die ich noch aus Herford kenne, aufpassen müssen“, sagt Schulte.

Vor allem aber wird ihr Team besonnen spielen müssen. Wer in Kiel zu ungestüm den Vorwärtsgang einlegt, läuft schnell ins offene Messer. Da gilt es eben, einen kühlen Kopf zu bewahren – um nicht kalt erwischt zu werden. Und ein Rückstand ist das Letzte, was der BVC auf einem glatten Kunstrasenplatz gebrauchen kann.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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