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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

„Möglichkeiten auch annehmen“

28.09.2011

RAMSLOH Das Jugendparlament in Ramsloh ist noch nicht offiziell im Amt, bekommt aber schon erste Kritik von Jugendlichen zu spüren. Denn nach Aussagen einiger Parlamentarier gebe es grundsätzlich ein zu geringes Angebot an Freizeitmöglichkeiten (die NWZ  berichtete). Das können Johannes Lüken (20), Richard Gärtner (17), Stanislaw Ruppel (18) und Eike Krone (21) überhaupt nicht verstehen. „Es gibt genügend Möglichkeiten im Saterland“, sagt der aus Ramsloh stammende Johannes Lüken. Seine Freunde nicken ihm zustimmend zu. Versammelt haben sich die vier am Dienstag am neu gestalteten Basketballplatz gegenüber des Schwimmbads in Ramsloh.

Kritik nicht gerechtfertigt

„Die Kritik ist nicht gerechtfertigt, auch im Jugendtreff ist weder der Kicker kaputt, noch ist dort nichts los“, sagt Lüken weiter. Außerdem wurden, so Lüken, erst vor kurzem ein neuer Fernseher und ein neuer Kickertisch angeschafft. Er und seine Freunde halten sich regelmäßig im Jugendtreff auf. „Im Schnitt sind 20 Leute da, die jüngsten sind erst sieben“, berichtet Richard Gärtner, der aus Scharrel stammt. Auch in Scharrel gebe es einen Treffpunkt, den Jugendliche zusammen mit Gemeindejugendpfleger Sulejman Aliev errichtet haben.

Gefordert wurde von den Parlamentsmitgliedern ein Treff für jede Gemeinde. Das sei nach Meinung der vier Freunde utopisch. „Wir können froh sein, dass wir überhaupt zwei Jugendtreffs haben“, meint Eike Krone. Des Weiteren gebe es im Saterland zahlreiche Sportmöglichkeiten wie Tischtennis, Volleyball, Boxen, Taekwondo oder auch die Skaterbahn.

Zahlreiche Möglichkeiten

„Auch hier wurde eine Erweiterung gefordert. Ich glaube allerdings, dass die Anlage derzeit noch nicht einmal ausgelastet ist“, sagt Lüken. Auch würden in den Ferien zahlreiche Angebote durch die Jugendtreffs angeboten, so wie das Mitternachtsschwimmen oder Fahren in Freizeitparks. „Unsere Kritik ist nicht böse gemeint, wir wollen lediglich klarstellen, dass hier in Sachen Jugend gute Arbeit geleistet wird“, so Lüken. Wenig Verständnis haben die vier jungen Männer für die Aussage, dass sich das Parlament mehr um russlanddeutsche Jugendliche als um jene ohne Migrationshintergrund kümmern wolle. Lüken: „Die Freizeitangebote der Gemeinde gelten für alle Jugendlichen, egal welche Religion, Hautfarbe oder Nationalität sie haben. Die Frage ist nur, wer diese Möglichkeiten annimmt.“ Die Parlamentarier sollten sich erst einmal genau darüber informieren, was im Saterland los ist und sich einen Überblick über das Jugendangebot verschaffen, lautet die kollektive Meinung der vier. Gerne stehen sie auch für Gespräche zur Verfügung. Anzutreffen sind sie am Montag- und Mittwochabend im Jugendtreff Ramsloh.

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