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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

OM-Cup in Molbergen startet am 22. Juni

28.03.2019

Molbergen Eine Fußball-WM mit 48 Mannschaften? Kleinkram! Und das Ganze über vier Wochen? Anfänger! Der SV Molbergen steht dieser Tage vor ganz anderen Herausforderungen. Insgesamt 112 Teams werden in nur zwei Tagen am 22. und 23. Juni im Sportpark des SVM Hinter dem Dweracker „zu Gast bei Freunden“ sein. Nicht nur aus Cloppenburg und umzu, sondern auch aus dem Landkreis Vechta kommen die Mannschaften, die sich beim 21. OM-Cup messen werden.

Seit 20 Jahren gibt es das kreisübergreifende E-Junioren-Turnier für Mannschaften des Oldenburger Münsterlands. Es gilt als das größte Jugendfußball-Turnier in Deutschland und wurde bislang jedes Jahr von einem anderen Verein aus einem der beiden Landkreise ausgetragen (der BV Essen war zweimal dran, weil er 2015 als Ersatz für den SC Winkum einsprang). In Jahr 2019 ist der SV Molbergen an der Reihe.

„Das ist ein schöner Anlass, unsere neuen Sportanlagen einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren“, sagt Andreas Göken, bei dem die vereinsinterne Planung des Turniers zusammenläuft. Im Jahr 2018 wurde der Sportpark eröffnet, pünktlich zum OM-Cup kommt zu den modernen Sportanlagen noch ein besonderes Schmankerl hinzu: Eine Tribüne neben dem Vereinsheim, die möglichst vielen Besuchern einen ungetrübten Blick aufs Geschehen auf dem Rasen ermöglicht. „Die Tribüne ist fast fertig“, sagt Göken, der außerdem einen Cup der kurzen Wege verspricht. „Das Turnier, das Rahmenprogramm und alles, was Spieler und Besucher brauchen, wird auf dem Gelände konzentriert sein“, so Göken.

„Grundsätzlich möchten wir, dass möglichst alle Vereine einmal die Möglichkeit haben, das Turnier auszurichten“, sagt Wolfgang Preit vom Jugendausschuss des Kreises Cloppenburg im Niedersächsischen Fußballverband (NFV). „Bis jetzt haben sich auch immer verschiedene Vereine um die Ausrichtung beworben.“ Wer es dann wird, entscheidet der Kreisverband und zieht dabei die Qualität der Jugendarbeit, vor allem aber auch die Infrastruktur zurate. „Voraussetzung für den Ausrichter sind immer drei große Plätze, um insgesamt elf Spielfelder einrichten zu können“, erklärt Preit. „Die sollten dann auch möglichst baulich beieinander liegen. Wenn zum Beispiel Plätze durch eine Straße voneinander getrennt sind, ist das für die Sicherheit der Teilnehmer schon nicht mehr optimal. Da alle Voraussetzungen vor allem für kleinere Vereine schwierig zu wuppen sind, schließen sich inzwischen auch schon Vereine als Veranstalter zusammen.“

Hinzu kommen die Kapazitäten, um rund 1200 junge Spieler, 250 bis 300 Betreuer sowie Angehörige und Ehrengäste zu beherbergen und zu bewirten. Wie auf früheren Turnieren wird es auch in Molbergen dafür wieder ein Zeltlager geben. „Die Gemeinde hat uns dafür ihre Flächen hinter dem Sportplatz zur Verfügung gestellt“, sagt Andreas Göken. Rund 1400 Personen, vor allem die Spieler, übernachten dort.

Damit bei so einer großen Veranstaltung alles wie am Schnürchen läuft, sind eine Menge helfender Hände notwendig. „Wir haben über 300 freiwillige Helfer aller Vereine und Gruppen in der Gemeinde im Einsatz“, sagt Göken. „Von der Kinderfreizeit Molbergen über Vereine und Gruppen bis hin zu den Müttern, die Kuchen für die Kaffeetafel backen, sind alle auf den Beinen. Und es ist toll zu sehen, wie sich jeder dafür einbringt.“

Vereine, die am OM-Cup teilnehmen wollen, können ihre Mannschaften noch bis Mittwoch, 10. April, anmelden. „Erfahrungsgemäß bekommen wir pro Jahr etwa 150 bis 160 Meldungen“, sagt Preit. Wer schließlich teilnehmen darf, entscheidet ebenfalls der Kreisverband. „Da schauen wir drauf, welcher Verein in den letzten Jahren mit wie vielen Teams angetreten ist, und versuchen da immer, eine möglichst faire Verteilung hinzubekommen“, so Preit weiter. „In den letzten beiden Jahren ist die Zahl der Meldungen etwas zurückgegangen. Das liegt am demografischen Wandel und den Nachwuchsproblemen, die fast alle Vereine haben. Es könnte insofern gut sein, dass wir das Turnier in ein paar Jahren auch nur noch mit 96 Mannschaften spielen.“

Spannend wird es für die teilnehmenden Teams auf jeden Fall am 16. Mai. Dann findet um 19 Uhr im Saal Schneider in Ermke, Am Brink 10, die öffentliche Auslosung der einzelnen Gruppen statt Dabei werden die Gruppen auf vier Leistungsklassen verteilt, so dass möglichst ähnlich starke Teams aufeinander treffen. „Es macht ja keinen Sinn, wenn Mannschaften mit 16:0 weggeschossen werden, und die Kinder auf dem Platz zu weinen anfangen, weil sie keine Chance hatten“, sagt Preit.

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