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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

John Blacklaw im Finale ganz cool

21.08.2019

Molbergen Auch im mittleren Alter, das Poolbillard-Turnier des PBC Molbergen ging in seine 37. Auflage, das Mannschaftsturnier ist mit der 23. Folge erheblich jünger, kann sich der Gastgeber PBC Molbergen einer optimalen Auslastung sicher sein. Auf 288 Teilnehmer und 72 Mannschaften begrenzt, findet das Turnier in der Turnhalle und Aula der Anne-Frank-Oberschule optimale Bedingungen vor.

Das Niveau war erneut sehr hoch, was in diesem Jahr auch die Titelverteidiger Carsten Becker spürte, für den in der letzten Hoffnungsrunde das Aus kam, und der PBV Visselhövede erkannte, der sich mit Rang zehn begnügen musste. Der PBV allerdings stellte den Sieger 2019 im Einzel, der mit John Blacklaw, der bereits im Jahr 1997 und im Jahr 2007 gewonnen hatte, kein Unbekannter war. Der 48-Jährige mit schottschen Wurzeln musste sich im Finale gegen Jan-Felix Liebermann (MBS Werdohl) mächtig strecken. Zweimal führte der Vorsitzende des Clubs aus dem Sauerland, Blacklaw konterte zweimal. Am Ende hatte Blacklaw mit 3:2 den dicken Wanderpokal, überreicht vom Noch-Bürgermeister Ludger Möller und Bald-Bürgermeister Witali Bastian, in Händen.

Fast hätte im Mannschaftswettbewerb mit Wolfgang Zumbrägel vom PBC Molbergen, der als Neunter im Einzel gleichzeitig den 1. Seniorenpokal gewann, nochmals jubeln dürfen. Das junge Team des PBSC Wesel fragte bei Zumbrägel an, ob er sie nicht im Team unterstützen könne. „Mein Team ,die Schafe’ musste diesmal absagen, da hat mich das Angebot sehr gefreut, mit den jungen Spielern antreten zu können“, sagte Zumbrägel. Dass es im Finale gegen Berlin 2, das aus dem ehemaligen Team „Pool Runnings“ entstanden ist, mit 1:3 eine Niederlage gab, störte Zumbrägel wenig. „Es wird immer schwieriger, mit den jungen Spielern bei so einem harten Turnier mithalten zu können“, sagte Zumbrägel, der als Neunter im Einzel bester Molberger wurde, während Teamkollege Reinhard Tönnies – im Vorjahr Achter und bester Molberger – diesmal auf Platz 16 landete.

Eine Wachablösung durch die Jugend fand 2019 nicht statt. Für Jacques Wollschläger (BC Bramsche), immerhin mit dem U-19-Team Europameister geworden, war in der 4. Hoffnungsrunde Schluss, er gewann aber den Jugendpokal, den er im Vorjahr als Zweiter noch verpasst hatte. Für Marcel Scherbaum vom PBC Molbergen, der wegen seiner Ausbildung etwas kürzer treten muss, endete das Turnier ebenfalls in der Hoffnungsrunde.

Vielleicht klappt es im Jahr 2020 besser für den Poolbillard-Nachwuchs. Dann haben Organisation-Chef Clemens Bohmann und sein Stab aus gut 30 Personen sowie den vielen Frauen, ohne die es, wie Zumbrägel betonte, überhaupt nicht laufen würde, ein wenig mehr Ruhe und Zeit.

Denn 2020 werden am dritten August-Wochenende noch Ferien sein, kann rund um die Anne-Frank-Oberschule alles gelassener auf- und am Sonntag und Montag nach dem Turnier wieder abgebaut werden. Aber mit der Erfahrung und Routine aus dann 37 Turnieren wird mehr Zeit kaum erforderlich sein . . .

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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