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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Neues Terrain erfordert höheres Tempo

12.08.2005

Emstek – Die Fußballer des SV Emstek betreten in der Spielzeit 2005/2006 Neuland. Die meisten Spieler im Team von Trainer Predrag Uzelac haben noch nie in der Bezirksoberliga gespielt. Gehören sie deshalb gleich zu den Abstiegskandidaten?

Wohl nicht, denn Emstek dominierte in der vergangenen Saison die Bezirksliga. Die Mannschaft überraschte mit ihren Leistungen sogar ihren Trainer. Der hatte nach der erfolglosen Relegation 2004/2005 zwar einen Platz unter den besten sechs Teams gefordert, „dass wir am Ende ganz oben landen, habe ich aber nicht geglaubt“. Seinen Spielern gelang jedoch eine „sensationell starke Hinrunde“ (Uzelac). Ein halbes Jahr später belohnten sie sich dafür mit dem Aufstieg – auch wenn die Rückrunde, so Uzelac, Wünsche übrig ließ.

Auf dem Aufgabenzettel für diese Spielzeit steht deshalb der Klassenerhalt. Uzelac gibt zu, dass er noch nicht weiß, wie er seine Mannschaft in der neuen Liga einordnen soll. Den Test gegen Barnstorfer SV (Bezirksoberliga Hannover) verlor Emstek 1:2. „Da haben wir schnell gemerkt, dass es in der Bezirksoberliga wohl noch ein wenig anders zur Sache geht“, sagt Uzelac. Gerade das Tempo werde höher, vermutet er.

Deswegen kündigt er an, neben einer Tempoerhöhung im Training noch stärker an den technischen Fähigkeiten des Kaders zu feilen. „In diesem Bereich waren wir im vergangenen Jahr sicher nicht die beste Mannschaft“, stellt er fest. Überdies hat er vier oder fünf Spieler im Auge, die im kommenden Jahr konstanter spielen müssten. „Sie haben nur acht bis zwölf gute Spiele gemacht. Der Rest war aber nicht bezirksligareif.“

Gelinge hier eine Verbesserung, folgert Uzelac, steigere sich die gesamte Mannschaft, Dabei vergisst er nicht zu erwähnen, dass er auf ein eingespieltes Team vertraut, das sich im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert hat.

Nur drei Spieler verließen den Verein: Daniel Scheele wechselte zum Kreisligisten SV Cappeln, Alexander Stahl und Markus Thölking legen eine studienbedingte Pause ein. „Vor allem der Weggang von Markus schmerzt sehr“, trauert der Coach seinem nach Köln abgewanderten Manndecker hinterher“. Eine Alternative wäre Jakob Niemeyer (vom SV Bethen gekommen). Uzelac: „Er kommt im defensiven Mittelfeld gut zurecht.“ Wohl nur eine Notlösung wären Bastian Mieck – der zuletzt bei den Regionalliga-A-Junioren von BW Lohne gespielt hat – und Nico Klaus.

Indes sagt Uzelac, dass er gerne zwei gestandene Spieler verpflichtet hätte: „Es hat aber nicht geklappt, und wir wollten auch nichts übers Knie brechen. Schließlich muss es passen.“ Denn der SVE funktioniere nur als Mannschaft.

Wolfgang Grave Lokalsport / Redaktion Nordenham
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