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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Neuling kommt mit „alten Hasen“ nach Cloppenburg

30.10.2015

Cloppenburg Bevor sie die Kapitänsbinde über den Arm streift, ist sie noch dort gefordert, wo öfter mal Arme verbunden werden: Eve Chandraratne, Spielführerin des Frauenfußball-Zweitligisten BV Cloppenburg, schiebt vor und nach dem Heimspiel gegen den SV Henstedt-Ulzburg (Sonntag, Anpfiff:14 Uhr) wieder Notdienst im Krankenhaus. Das bringt Tanja Schulte allerdings nicht in Not. Ganz im Gegenteil: „Ich weiß nicht, woran es liegt, aber Eve ist nach einem Notdienst besonders stark. Das haben wir beim 2:1-Sieg in Lübars gesehen“, vertraut die BVC-Trainerin darauf, dass die Kapitänin auch die Spielerinnen des Gegners richtig „verarztet“.

Allerdings wird nicht nur die junge Ärztin und Kapitänin richtig Gas geben müssen. „Henstedt-Ulzburg ist ein sehr starker Aufsteiger mit zahlreichen erfahrenen Spielerinnen“, sagt Schulte.

Wie stark das Team aus dem Kreis Segeberg (Schleswig-Holstein) ist, hatte sich zu Beginn der Saison deutlich gezeigt. Mit drei Siegen in Folge gestartet, schien sich der SVH schon oben festsetzen zu können. Allerdings folgten zwei deutliche Niederlagen – 1:5 bei Turbine Potsdam II und 2:5 zu Hause gegen den FSV Gütersloh –, die den Aufsteiger ins Tabellenmittelfeld abrutschen ließen.

Schulte lässt sich davon nicht beirren: „Das Spiel gegen Gütersloh war gar keine so klare Angelegenheit, wie es scheint. In der 75. Minute hatte es noch 2:2 gestanden.“ Man brauche aber auch nur einen Blick auf den Kader der Gäste zu werfen, um zu sehen, dass der Neuling kein normaler Aufsteiger sei. „Nachdem der Hamburger SV sein Bundesliga-Team zurückgezogen hatte, haben einige Spielerinnen in Henstedt-Ulzburg eine neue sportliche Heimat gefunden“, weiß Schulte.

Und so steckt Erstliga-Erfahrung im Neu-Zweitligisten: Auf die kann etwa Torhüterin Bianca Weech verweisen. Die stand immerhin 159-mal für den HSV in Bundesliga-Spielen zwischen den Pfosten. Die hatte sie zwar eigentlich hinter sich gelassen, um als Feldspielerin weiterzumachen, aber nach dem Aufstieg ist sie ins Tor zurückgekehrt.

Bundesliga-Erfahrung hat Henstedt-Ulzburg aber auch an der Seitenlinie zu bieten. Mit Tobias Homp trainiert seit Sommer ein DFB-Pokalsieger (1987 mit dem Hamburger SV) das Team – und damit auch seine Tochter.

„Vera Homp ist Dreh- und Angelpunkt Henstedts. Wir kennen sie gut aus ihrer Zeit beim FFC Oldesloe und müssen sie in den Griff bekommen wie zuletzt Aylin Yaren vom 1. FC Lübars. Dann stehen die Chancen gut“, sagt Schulte, der alle Spielerinnen des Tabellendritten zur Verfügung stehen. Und der kann an diesem Freitag darauf hoffen, dass sich zwei seiner Konkurrenten gegenseitig die Punkte wegnehmen. Tritt doch Tabellenführer MSV Duisburg bei Top-Titelanwärter FSV Gütersloh (18.30 Uhr) an.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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