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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Norderstedter Rasen dient als gutes Omen

17.04.2015

Cloppenburg Nach zwei erfolgreichen Auftritten an der Friesoyther Straße – die HSV-Reserve und Goslar wurden mit 3:1 bezwungen – muss Fußball-Regionalligist BV Cloppenburg am Wochenende wieder reisen. An diesem Sonntag (14 Uhr) geht die Partie beim Achten Eintracht Norderstedt über die Bühne. Und die Chancen darauf, dass der BVC erstmals sieben Zähler am Stück oder mehr einfährt, scheinen nicht schlecht zu stehen. „Ich habe ein gutes Gefühl“, sagte Coach Jörg-Uwe Klütz. Selbst ackerte der 46-Jährige am Donnerstag zwar grippegeschwächt für seine Firma auf einer Großbaustelle. Seine Spieler steckte er zum Glück nicht an. Bis auf die Dauer-Rekonvaleszenten Yannik Wetzel und Karim Raho melden die Soestestädter alle Mann an Bord. Allerdings ließ ,Klützer’ durchblicken, dass es keine Rotation geben wird. „Warum sollten wir etwas ändern? Vieles hat zuletzt gut geklappt, und wir haben uns gefestigt.“

Allerdings könnte Mittelfeld-Rackerer Nick Köster unfreiwillig passen müssen. „Es ist nicht auszuschließen, dass Nick nach seiner Verwarnung im Spiel gegen Goslar gesperrt ist. Keiner weiß genau, ob er den neunten oder bereits den zehnten Karton gesehen hat. Das müssen wir noch checken“, erklärte Klütz Trainerpartner Mario Neumann. Als gutes Omen dient dem BVC derweil der Rasen im Norderstedter Edmund-Plambeck-Sportpark. „Dort haben wir fast immer gut ausgesehen“, weiß Klütz. So auch beim Start ins Jahr 2015, als die St. Pauli-Reserve in ihrem Ausweich-Stadion dank eines späten Freistoßtreffers von Kristian Westerveld mit 0:1 verlor.

Spät eingetütet wurde auch der 2:1-Hinrundenerfolg gegen die Norderstedter. Gerrit Thomes und Tim Wernke bogen einen 0:1-Rückstand um. Sollten die Cloppenburger in der Erfolgsspur bleiben, würde das wahrscheinlich einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenerhalt bedeuten. Denn die Konkurrenten stehen vor höheren Hürden. Der Vorletzte Neumünster muss bei der HSV-Reserve und der Drittletzte Lüneburg beim Vierten Weiche Flensburg ran. Zudem hat der VfB Oldenburg Tabellenführer Bremen II zu Gast.

Nach Tim Wernke und Christian Hegerfeld (zum Landesligisten BW Lohne) steht der nächste Abgang fest. Der ausgeliehene Raho kehrt zu Werder Bremen zurück. Zudem steht Köster im Sommer studienbedingt vor dem Abflug in die Staaten. Es wäre ein herber Verlust. Noch offen ist hingegen die Zukunft von Andreas Gerdes-Wurpts. „Wir wollen ihn halten. Das weiß Andi“, so Neumann. Allerdings ist Bremen-Ligist Brinkumer SV scharf auf AGW. „Wir stehen in Kontakt. Entschieden ist aber noch nichts“, sagte Brinkums Manager Frank Kunzendorf.

-> Derweil wird U-19-Trainer Maik Stolzenberger (37) den BVC verlassen. Er soll in der kommenden Saison den friesländischen Kreisligisten TuS Varel trainieren. Das gab TuS-Teammanager Bastian Röben bekannt.

heimstarke Norderstedter hoffen noch auf Top-Five-Platzierung

Nach der Rückkehr auf die Regionalligabühne erreichte Eintracht Norderstedt in der Spielzeit 2013/14 einen für einen Aufsteiger beachtlichen zehnten Platz. In dieser Saison will der Club noch ein gutes Stück weiter oben einlaufen. Aktuell belegt die Eintracht mit 42 Punkten Rang acht. Insgeheim wird noch auf eine Top-Five-Platzierung spekuliert, zumal noch das Nachholspiel zu Hause gegen den VfB Oldenburg zu absolvieren ist. Ohnehin ist die Mannschaft des langjährigen Profis Thomas Seeliger, der im dritten Jahr auf der Bank sitzt, im heimischen Edmund-Plambeck-Sportpark eine Macht. 31 Punkte bedeuten Platz zwei in der Heimtabelle. Allerdings wurden auswärts eher magere elf Zähler gesammelt – Platz 15 in der Liga. Der Norderstedter Kader wurde in der Winterpause geringfügig verändert. Für den zum West-Regionalligisten SV Rödinghausen wechselnden Sinisa Veselinovic wurde der ehemalige und davor vereinslose Ex-St. Paulianer Morike Sako geholt. Der baumlange Ex-Profi gilt als Alternative zum neunfachen Torschützen Jan Lüneburg. Weiter für die Norderstedter läuft der frühere Cloppenburger Jan-Philipp Rose auf. Derweil geriet das Torverhältnis des Seeliger-Teams in Schieflage. 13 der insgesamt 44 Gegentore fing sich Norderstedt in den zurückliegenden vier Partien ein. Der 0:2-Heimniederlage gegen Weiche Flensburg folgte ein 0:6 in Wolfsburg. Nach dem 2:0-Heimsieg über Lüneburg setzte es trotz Blitzführung eine 1:5-Abreibung bei der Werder-Reserve. Einen Rückschlag gab es im Pokal, als es im Viertelfinale ein 1:3 beim klassentieferen TSV Buchholz gab. Taktisch setzt Seeliger meist auf eine 4-2-3-1-Formation. Für die neue Saison wurden vier Talente aus dem eigenem U-19-Team unter Vertrag genommen.

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