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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Im Nordkreis lodern Osterfeuer

03.04.2018

Nordkreis Sie haben zum Teil jahrzehntelange Tradition: Am Ostersonntag loderten im gesamten Nordkreis wieder die Osterfeuer.

Seit über 30 Jahren treffen sich zum Beispiel Nachbarn und Bewohner der Ortschaft Heetberg, wenn es ums Osterfeuer geht. Wilfried Meemken, einer der Organisatoren, war am Ostersonntag froh über die „richtige Windrichtung“, schließlich berge so ein Feuer auch Gefahren. Zwar sind Osterfeuer heute nicht mehr so zahlreich wie früher einmal. Aber in Heetberg wird an der Tradition festgehalten. Im jährlichen Wechsel wird das Feuer am Birkhahnweg oder am Heetberger Weg entzündet. „Dank der Landjugend Friesoythe, die alle eingesammelten Tannenbäume nach Weihnachten zu uns bringt, haben wir die passende ,Nahrung’ für ein gelungenes Feuer“, bedankte sich Meemken. Die Zeiten, in denen alter Autoreifen und Matratzen im Feuer schmorten, seien glücklicherweise vorbei. „Wir müssen nicht mehr kiloweise Metall aus der Asche suchen.“

Hunderte von Besuchern strömten am Ostersonntag zum Gelände des Sport- und Turnvereins Barßel (STV) an der Feldstraße in Neuland, um das traditionelle Osterfeuer zu erleben. Die Brauchtumsveranstaltung hatte der STV zusammen mit der katholischen Kirchengemeinde St. Ansgar und der Schützengilde Barßel organisiert. Zunächst gab es in der Pfarrkirche Ss.Cosmas und Damian Barßel eine feierliche Osterandacht mit Pfarrer Ludger Becker. Dann wurden vor der Kirche Fackeln an Kinder und Jugendliche ausgegeben und an der Osterkerze entzündet. Anschließend ging es unter musikalischer Begleitung der Dudelsack-Band „Happy German Bagpipers“ zum Festplatz, wo das Osterfeuer feierlich entzündet wurde.

Auch in Bösel und Petersdorf waren die Osterfeuer gut besucht. In Bösel hatten die Bezirke Osterloh und Nord des Heimatvereins zu den Veranstaltungen bei den Spielplätzen am Eichenweg und am Hook eingeladen. In Petersdorf organisierten die Landjugend und die St. Franziskus-Schützenbruderschaft das Osterfeuer. Bei Bratwurst und kalten Getränken verfolgten zahlreiche Besucher das feurige Geschehen.

Im Saterland wurden am Ostersonntag in den Gemeindeteilen Sedelsberg, Scharrel und Strücklingen große Osterfeuer für die gesamte Bevölkerung entzündet. Neben diesen drei großen Brauchtumsfeuern gab es zahlreiche Traditions- und Gemeinschaftsfeuer, die in Nachbarschaften, Straßengemeinschaften oder Bauerschaften seit Jahrzehnten gepflegt werden.

In Sedelsberg hatte die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) schon vor dem Entzünden des Osterfeuers alle Familien mit Kindern zur großen Suche nach dem „Goldenen Ei“ rund um das Osterfeuer eingeladen. Im Anschluss ging es dann gleich weiter: Dicht gedrängt standen die Menschen auf dem Platz bei der DRK-Bereitschaft, als Kaplan Asirvatham Rajendran ein österliches Grußwort an die vielen Besucher sprach und danach Mitglieder der KLJB das Osterfeuer entzündeten. DJ Marcel sorgte im Anschluss für Partyalarm.

Volksfestcharakter hatten auch die Osterfeuer in Scharrel (Feuerwehr) und Strücklingen-Wittensand (Heimat- und Böllerverein Wittensand). Letzteres sollte in diesem Jahr eigentlich an der Kreuzung Zum Möhlenkamp/Weidenweg abgefackelt werden. Dort war es aber so nass, dass das gesamte Strauchgut zum alten ehemaligen Osterfeuerplatz an den Eichenweg transportiert und dort neu aufgeschichtet wurde.

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