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Aktualisiert vor 19 Minuten.

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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Warum die Frauen weiter fahren müssen als die Männer

05.07.2019

Nordkreis Die Frauenfußball-WM sorgte dafür, dass wieder mehr über die Leistungen der Frauen am Ball gesprochen wurde. Auch im Nordkreis gibt es einige Mannschaften. Überall werden Spielerinnen gesucht. Ein Überblick:

SV Bösel

Den dritten Platz in der 1. Kreisklasse belegte Trainer Michael Ulmer mit der 1. Damenmannschaft des SV Bösel. In den unteren Ligen gibt es seiner Einschätzung nach einen großen Unterschied zu den höheren Spielklassen: „Meist gibt es in einer Mannschaft eine Topspielerin, die den Unterschied ausmachen kann. In der Kreisliga kommt es schon mehr auf das Kollektiv an.“ Die 2. Mannschaft hat in der vergangenen Saison eine Spielgemeinschaft (SG) mit Thüle gebildet, diese musste nun aber abgemeldet werden. In der kommenden Saison wird es eine SG mit Mehrenkamp geben.

Im Bereich der Juniorinnen ist die Entwicklung stark rückläufig: „Vor vier Jahren haben wir von der E- bis zur B-Jugend Mannschaften gehabt, die letzte Mannschaft davon geht jetzt in den Damenbereich über“, berichtet Ulmer. Nachdem die Mädchenabteilung 2007 gegründet wurde, habe es Kooperationen mit Grundschulen gegeben. Durch einige Fußballturniere seien viele Mädchen zum SVB gekommen. Seit dies vor vier Jahren von den Schulen abgeschafft wurde, seien kaum noch Mädchen nachgekommen.

Es gibt noch einen Unterschied zu den Männern: „Die Fahrten sind in der Kreisklasse auf jeden Fall weiter als bei den Männern“, berichtet Ulmer. Dies liegt unter anderem daran, dass viele Landkreise zu einer Liga zusammengefasst werden müssen, um eine passable Anzahl an Mannschaften zu haben.

An einen Zuwachs durch die WM glaubt Ulmer nicht: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir dadurch mehr Spielerinnen bekommen. Vieles hängt damit zusammen, was die Freundinnen oder die Eltern machen.“ Die Atmosphäre beim Frauenfußball sei im Vergleich zu den Männern anders: „Der Schiedsrichter ist der Chef im Ring und die Entscheidungen werden akzeptiert. Nach einem Foul entschuldigen sich die Spielerinnen.“

FSG Gehlenberg/Hilkenbrook/Rastdorf

Um genug Spielerinnen zusammen zu bekommen, bildet die Frauenspielgemeinschaft (FSG) Gehlenberg/Hilkenbrook/Rastdorf eine SG mit dem BV Cloppenburg. Die 1. Mannschaft ist in der vergangenen Saison Vizemeister der Bezirksliga Mitte Weser-Ems geworden. Als Meister wäre das Team von Werner Bruns aufgestiegen, dies war jedoch nicht das Ziel: „Wir sind nicht in der Lage, so viele Spielerinnen zu stellen“, sagt Bruns.

Die 2. Mannschaft startet in dieser Saison neu in der 1. Kreisklasse. „Dort sind jetzt 18 Spielerinnen im Kader, im vergangenen Jahr musste die Mannschaft wegen Spielerinnenmangels abgemeldet werden“, sagt Bruns. Von den E- bis B-Mädchen gibt es in der FSG durchgehend Mannschaften. Die B-Juniorinnen sind kürzlich Kreisliga-Meister geworden, alle anderen Teams spielen in der Kreisklasse. Auch Bruns stellt fest, dass die Fahrten für die Frauen weiter sind als für die Männer.

SV Scharrel

Beim SV Scharrel spielen zwei Mannschaften im Damenbereich, die erste ist gerade in die Kreisliga aufgestiegen. Die zweite Mannschaft bildet eine SG mit Ramsloh und tritt unter dem Namen SG Scharrel/Ramsloh II in der 1. Kreisklasse an. Auch von der E- bis zur B-Jugend spielen durchgängig Mädchen-Teams beim SV Scharrel. Die Entwicklung des Frauenfußballs im Verein sieht Andree Telljohann, Trainer der 1. Damen, positiv: „Der Frauenfußball ist ein fester Bestandteil beim SV Scharrel geworden und ist im Vergleich zum Herrenfußball ein gleichwertiges Mitglied. Nicht selten hört man bei den Spielen der 1. Herren die Frage, wie denn die Frauen gespielt haben.“

SC Kampe/Kamperfehn

Eine B-Juniorinnen-Mannschaft gibt es beim SC Kampe/Kamperfehn. „Ziel ist, mit dieser Mannschaft demnächst wieder ein Damenteam zu bilden. Eine A-Jugend gibt es bei den Damen nicht“, erklärt Fußball-Obmann Sven Boldt. Sollte dies nicht möglich sein, würde der SC auch über Spielgemeinschaften nachdenken. Derzeit sind die B-Juniorinnen als Siebener-Team gemeldet. „Drei neue Spielerinnen sind für die neue Saison dazugekommen, es gibt aber auch zwei Abgänge“, berichtet Boldt über den aktuellen Stand.

SG Elisabethfehn/Harkebrügge

Die Damen des SV Viktoria Elisabethfehn und des SV Harkebrügge bilden eine SG mit zwei Mannschaften. Die 1. Mannschaft spielt in der Bezirksliga Weser-Ems und die 2. Mannschaft als Neuner-Team in der 1. Kreisklasse Nord. „Nachdem nun einige Jahre nur die erste Damenmannschaft bestand, ist es für beide Vereine erfreulich, wieder eine zweite Mannschaft im Bereich des Frauenfußballs aufstellen zu können“, heißt es von den Verantwortlichen.

JSG Saterland

Im Bereich des Jugendfußballs haben sich einige Vereine zur Jugend-Spielgemeinschaft (JSG) Saterland zusammengeschlossen. Diese spielen bei den B-, C- und D-Juniorinnen in der Kreisklasse Nord (Landkreise Cloppenburg, Vechta, Oldenburg-Land/Delmenhorst).

SG Neuscharrel/Altenoythe

Die SG Neuscharrel/Altenoythe verfügt über eine Damenmannschaft, die in der kommenden Saison in der Bezirksliga Nord antritt. „Neuscharrel ist immer schon offen für den Frauenfußball gewesen. In Altenoythe tut sich langsam auch was“, heißt es von den Verantwortlichen zur Entwicklung vor Ort.

FC Sedelsberg

Zwei Mannschaften stellt der FC Sedelsberg. Die 1. Damen tritt in der Kreisklasse an, die B-Juniorinnen kämpfen ebenfalls dort um Punkte.

VfL Markhausen

Die 1. Damen-Mannschaft des VfL Markhausen spielte in der vergangenen Saison in der Kreisliga. Bei den C- und B-Juniorinnen bildet Markhausen eine SG mit Thüle.

JSG Gehlenberg-Neuvrees/Hilkenbrook

Gehlenberg-Neuvrees und Hilkenbrook haben ihren Jugendbereich zu einer JSG zusammengelegt. Dadurch können aktuell B-, C- und D-Juniorinnen vor Ort Fußball spielen.

Nils Coordes Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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