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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Geld: Nun klopfen Revisoren beim KSB an

30.09.2016

Cloppenburg Der Hauptausschuss des Kreissportbundes (KSB) Cloppenburg hat sich bei einer Sitzung für einen Umzug der KSB-Geschäftsstelle von der Cloppenburger Stadthalle in die Sportschule Lastrup ausgesprochen. Damit unterstützt der Hauptausschuss den Vorstand des KSB, der gegen den Wunsch des Vorsitzenden Richard Diekmann diesen Beschluss gefasst hatte.

Zuletzt hatte es Mutmaßungen gegeben, nach denen der Umzug noch einmal rückgängig gemacht werden sollte. „Nun ist in der Sportschule das Büro eingerichtet und der Mietvertrag in Cloppenburg gekündigt. Jetzt kommen plötzlich ein Antrag eines Vereins und ein Interview des Vorsitzenden, den Wechsel nicht zu vollziehen und eine Rolle rückwärts zu machen. Dafür habe ich kein Verständnis“, machte KSB-Vorstandsmitglied Aloys Landwehr auf der Hauptausschusssitzung des KSB seinem Ärger Luft.

Seit mehr als einem Jahr – so Landwehr – rede der KSB davon, in Lastrup die Sportschule weiterhin zu stärken und sie zu einem Haus des Sports entwickeln zu wollen. Dazu gehöre neben den Erweiterungen im Infrastrukturbereich der Sportschule auch eine Verzahnung mit dem Kreissportbund als Träger der Einrichtung. Es habe bisher dazu keinen Widerspruch gegeben. Denn in Urlaubs- oder Krankheitssituationen sei eine Vertretung leichter zu organisieren.

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Außerdem – meinte Landwehr – werde heute vieles über E-Mail, WhatsApp oder Handy geregelt, so dass der persönliche Kontakt in einem externen Büro für Sportfunktionäre seltener nötig sei. Bei der Stellenbesetzung der Geschäftsstellenleitung seien alle Bewerber gefragt worden, ob sie mit dem Arbeitsplatz Lastrup leben könnten. Alle hätten zugestimmt. Auch die Leiter der Kreisfachverbände, die das höchste Gremium zwischen den alle zwei Jahre stattfindenden Kreissporttagen bilden, wollten die Wende nicht mitmachen. „Wir haben noch im Mai der Verlegung nicht widersprochen. Dazu müssen wir jetzt stehen“, so Leichtathletik-Fachwart Armin Beyer.

Unterdessen ist die Sportstättenförderung in den Jahren vor der Amtszeit des jetzigen Vorstands Gegenstand von Überprüfungen des Landessportbunds. Jetzt werden sogar zwei Revisoren nach Cloppenburg geschickt, die die Anträge der vergangenen Jahre prüfen sollen.

Zuvor hatte KSB-Vorsitzender Diekmann, der auch Vorsitzender des Sportstättenausschusses ist, über Genehmigungsprobleme bei Sportstätten-Um- und Neubauten berichtet. Nachdem Unregelmäßigkeiten bei der Sportstättenförderung der vergangenen Jahre aufgetaucht seien, habe der Landessportbund zwei Maßnahmen geprüft. Beide hätten sich als Volltreffer erwiesen. „Nun werden am Montag zwei Revisoren in der Geschäftsstelle erscheinen und alle Maßnahmen prüfen“, so Diekmann.

Häufig fehle in den Unterlagen die Eingangsbestätigung, die oft nur mündlich vorgenommen worden sei. In 40 Prozent der Fälle fehle die Fertigstellungsmeldung. „Aber es ist auch vorgekommen, dass beantragte Gelder nicht für den beantragten Zweck eingesetzt wurden“, so Diekmann, der sich über die mangelnde Kooperation der betroffenen Vereine beklagte. Diese stellten sich oft stur, wenn er versuche, den Antrag noch im Rahmen des Möglichen zum Beispiel bei fehlenden Unterlagen (Fertigstellungsmeldung oder Ähnliches) nachzubessern.

Diekmann appellierte zudem an die Hauptausschussteilnehmer, dabei zu helfen, dass im November auf dem Kreissporttag ein handlungsfähiger Vorstand gewählt werden könne.

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