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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Handball-Oberliga: Ohne Ideengeber und ohne Mumm keine Chance

23.03.2015

Cloppenburg /Bützfleth Nach dem 22:28 (8:13)-Misserfolg beim Tabellenvorletzten HSG Bützfleth/Drochtersen sehnt der TV Cloppenburg das Ende der Saison in der Handball-Oberliga herbei. Noch vier Spiele, darunter zum Abschluss zu Hause gegen das Schlusslicht Tvd Haarentor, da sollten die Schützlinge von Trainer Torsten Landwehr nicht mehr in Abstiegsgefahr geraten.

Selbst wenn die Negativserie – sieben Spiele ohne Sieg bei einem Remis gegen den Drittletzten SVGO Bremen – nun beim Vorletzten fortgeschrieben wurde und Böses ahnen ließe. Aber die Misere hat handfeste Gründe, ist die Personallage ein sehr wichtiger Faktor. So spielte Trainer Torsten Landwehr erneut mit, sprang auch noch Frank Heinen, der sich mit lockerem Training fit hält, ein, damit überhaupt ein halbwegs großer Kader zur Verfügung stehen würde. Die Dauerverletzten erwähnt der arg geplagte Trainer schon gar nicht mehr.

„Und wenn mit Niels Bötel auch noch unser Haupttorschütze und Kreativspieler fehlt, wird es eben schwierig, gegen einen Absteiger zu bestehen“, sagte Co-Trainer Frank Steller nach dem Spiel. So fehlte aus dem Rückraum die notwendige Gefahr für den Gegner, halfen mit Tim Jürgens und Tobias Schmidt Spieler am Kreis aus, die auf dieser Position nicht zu Hause sind. Da bleiben kaum Optionen für erfolgreiche Aktionen.

So führte der TVC mit 1:0 in dieser Partie, danach nicht mehr, und er musste sich mit einem engagierten Gastgeber auseinandersetzen, der so gut wie abgestiegen ist und dennoch die Gunst der Stunde zu nutzen verstand. Zwar kam der Gast nach einem 3:6 (15.) noch einmal auf 7:9 heran, aber der 8:13-Pausenstand deutete schon an, wohin die Reise in der zweiten Halbzeit gehen würde. Bützfleth/Drochtersen blieb motiviert. Deren Torhüter, vom Gast im ersten Abschnitt statt mit flachen Bällen immer wie hoch attackiert und somit warmgeschossen, ließ nicht viel zu, so dass spätestens beim 12:19 nach 45 Minuten die Partie gelaufen war.

„Wir waren auch einfach zu ruhig. Von großem Kampfgeist war nicht viel zu spüren“, sagte Steller, der sich mehr Eigeninitiative gewünscht hätte, wie sie Lennart Witt einige Male zeigte. Er versuchte, Lücken zu reißen, konnte dabei mit sechs Treffern einige Erfolge verbuchen, die jedoch nicht ausreichten, um einen ehrgeizigen Tabellenvorletzten zu besiegen.

Nach der Osterpause geht es am 11. April um 19.15 Uhr in eigener Halle weiter gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen, die im Hinspiel 28:25 besiegt wurde. Bis dahin soll sich die Liste der Ausfälle reduziert haben und der Ideengeber Niels Bötel (Urlaub) wieder an Bord sein.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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