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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Jakkolo: Ohne Training wird keiner Weltmeister

21.04.2011

PETERSDORF Der Showmaster Stefan Raab hat bei seiner Sendung „Schlag den Raab“ beim Jakkolo magere sieben Punkte erreicht. Über so eine Quote kann Björn Tangemann aus Petersdorf nur schmunzeln. Er konzentriert sich, schießt – und trifft das Tor. Die Höchstpunktzahl von 148 Punkten in einem Spiel ist für ihn keine Seltenheit. Er ist Mitglied der Jakkolo Spielvereinigung Petersdorf. Im vergangenen Jahr haben die Petersdorfer den Titel des Niedersachsenmeisters im Team, wie auch im Koppel errungen. Die Gemeinschaft zählt zurzeit 20 aktive Spieler.

Die Spielvereinigung Petersdorf wurde vor 20 Jahren von Frank Behrens gegründet. Anfangs trainierten die Jakkolo-Begeisterten erst einmal im Clubraum einer Kneipe. Aus fünf Männern, die nur zum Spaß spielten, entwickelte sich dann eine Spielvereinigung mit mehreren Punktspielen pro Jahr. „Wir nehmen auch regelmäßig an Weltmeisterschaften teil. Die nächste ist in diesem Jahr – sogar in Deutschland“, sagt Karin Schlarmann, ebenfalls Spielerin in der Spielvereinigung. Das Jakkolospielen ist bei ihr quasi Familiensache.

Nicht nur, dass ihr Mann Ludger ebenfalls Jakkolo spielt, einige ihrer Geschwister und auch ihre Neffen sind im Verein dabei. „Mir macht es vor allem Spaß, weil man in netter Gesellschaft spielt“, ergänzt sie. „Außerdem hat man ja auch den Ehrgeiz, sich immer wieder zu verbessern“, erzählt Melanie Düllmann, eine Spielerin aus dem Frauenteam des Jakkolo-Kaders.

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Beim Jakkolo-Spiel wirft man in drei Durchgängen 30 (Holz)-Steine in vier Tore auf einem zwei Meter langen Holzbrett. Jedes der Tore hat einen Punktwert (eins bis vier). Insgesamt werden zehn dieser Runden gespielt, der Spieler mit der höchsten Punktzahl gewinnt. „Mit der Zeit entwickelt man ein Gespür dafür, die Steine ins Tor zu schieben“, erklärt Andreas Bley. Das Jakkolospiel hat seinen Ursprung in den Niederlanden. Die Niederländer sind auch die erfolgreichsten Spieler in dieser Sportart. So wurde der Petersdorfer Björn Tangemann bei der letzten Weltmeisterschaft zwar drittbester Deutscher, landete aber insgesamt nur auf Platz 31.

„Die Holländer wachsen mit dem Sport auf“, erklärt Ludger Schlarmann.

Jakkolo ist weltweit bekannt. „Bei der Weltmeisterschaft tritt sogar ein Team aus Suriname an“, sagt Schlarmann. Suriname ist ein Staat in Südamerika.

Für die diesjährige Weltmeisterschaft im Mai hat sich das Petersdorfer Team bereits qualifiziert. „Am Donnerstag ist schon die Qualifikation für die Niedersachsenmeisterschaften, darauf bereiten wir uns zurzeit vor“, erklärt Karin Schlarmann. Denn auch, wenn der Sport manchmal belächelt wird – ohne Training kann man nicht gegen die Weltmeister bestehen.

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