• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Olaf Bock lässt Friesoythe in letzter Sekunde jubeln

14.02.2011

GROßEFEHN Für die Fußballer Hansa Friesoythes hat sich der Ausflug am Sonnabend in den Landkreis Aurich gelohnt. Mit 2:1 (0:0) gewannen die Mannen von Trainer Predrag Uzelac das Kellerduell der Landesliga gegen Aufsteiger SV Großefehn. „Die Platzverhältnisse waren grenzwertig“, sagte Hansas Fußball-Obmann Bernd Meyer. „Aber das ist uns egal. Wir haben drei wichtige Punkte eingesackt.“ Dank der geglückten Revanche für die 0:2-Hinspielniederlage verbesserte Hansa seine Chancen auf den Klassenerhalt.

Gefeierter Mann war Stürmer Olaf Bock, hinter dessen Einsatz während der Woche noch ein Fragezeichen gestanden hatte. Nach einer Stunde hatte er sein Team nach einem Solo in Führung gebracht. Und Sekunden vor dem Ende stand der frühere Thüler beim 2:1 goldrichtig.

Brenzlige Situationen

Doch vor der Pause hatten die Friesoyther brenzlige Szenen überstehen müssen. Großefehn machte auch ohne seinen verletzten Torjäger Keno Schmidt – dafür aber mit starkem Wind im Rücken – viel Druck. Gleich in der ersten Minute musste Hansa-Fänger Michael Norrenbrock, der Stefan Greten (Grippe) hervorragend vertrat, im Duell mit Holger Wulf Kopf und Kragen riskieren. Auch Wulfs strammen Distanzschuss (18.) und Jens Looses Kopfball (35.) fischte er gekonnt weg (18.).

Bis auf eine Ausnahme hielten sich die mit einem „4-3-2-1“-System agierenden Friesoyther mit Offensivaktionen zurück. Doch die sorgte für reichlich Aufregung. Pascal Looschen war den Gastgebern, die zu weit aufgerückt waren, entwischt und rannte allein auf Jens Looger zu. Großefehns Schlussmann senste Looschen einen Meter vor dem Strafraum um. „Das war eine klare Notbremse“, sagte Friesoythes Betreuer Andre Kösjan. Selbst die Ostfriesen rechneten mit dem Schlimmsten, doch Schiedsrichter Martin Schrand (Lorup) nestelte den gelben Karton aus der Brusttasche (22.).

Hansa nach der Pause stark

Nach der Pause profitierten die Friesoyther von der Windunterstützung. Sie übernahmen das Kommando auf dem inzwischen umgepflügten Platz. In der 60. Minute spielte Andreas Vogel einen klasse Pass auf Bock. Der zog kurz hinter der Mittellinie davon, umkurvte Looger und schob locker ein.

In der Folge lauerte Hansa auf den entscheidenden Konter. Den gab es aber nicht. Stattdessen wurde Großefehns Aufbäumen belohnt. Nach einer harten Hereingabe beförderte der eingewechselte Frank Gembler die Kugel zum 1:1 ins Netz. Als Vogel wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte sah (89.), schien Friesoythes Siegtraum zu platzen. Aber Hansa startete einen letzten Angriff. Christoph Fennen tankte sich über rechts durch und flankte. Bock stand goldrichtig und köpfte aus drei Metern unhaltbar ein.

Tore: 0:1 Bock (60.), 1:1 Gembler (82.), 1:2 Bock (90.).

Hansa Friesoythe: Norrenbrock - Reiners (36. Höhne), Emken, Kunisch, Schleining - Mut, El Arab (54. Fennen), Vogel - Bock, Looschen - Matantu (54. Weifen).

Sr.: Schrand (Lorup).

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.