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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Omastuten und Spende

27.06.2019

Seit 25 Jahren sind sie unterwegs, um frisch gebackene Großmütter glücklich zu machen: Die Damengruppe „Lotse susen“ aus Friesoythe hat jetzt ihren 30. Omastuten weggebracht. Die zehn befreundeten Frauen treffen sich immer einmal im Monat. Unter anderem wird dabei geplant, wann der nächste Omastuten weggebracht wird. Immer zur Geburt eines Enkels macht sich die Gruppe an einem ausgewählten Sonntag zur neuen Oma auf den Weg. Neben dem feuchtfröhlichen Teil gehört für die Damen aber auch immer ein Besuch in der Kirche dazu – dort wird dann eine Kerze für die Familien der Frauen angesteckt.

In diesem Jahr wurde der Omastuten aber mit einer besonderen Feier kombiniert. Zwei Damen, Helga und Renate, haben ihr 60-jähriges Freundschaftsjubiläum gefeiert. Dazu haben sich die anderen Damen etwas besonderes einfallen lassen – die beiden wurden extra mit einem Oldtimer zur Feier abgeholt.

Die 14 Kinder der Krippe „Krabbelmäuse“ in Altenoythe sind glücklich: An ihrem neuen, kleinen Kletterturm können sie spielen und rutschen. Zudem haben sie eine neue Holzumrandung für ihren Sandkasten bekommen. „Beides wird von den Kindern bereits gut angenommen“, berichtet Krippenleiterin Stephanie Mödden.

Knapp 6000 Euro haben die Spielgeräte insgesamt gekostet: „Das Holz ist naturbelassen und das Gerät wurde individuell gefertigt, unter Beachtung der Sicherheitsstandards“, erklärte Andreas Wieborg vom Vorstand des Caritas-Vereins, unter dessen Leitung die Krippe steht.

Der Stiftungsrat der LzO-Stiftung für den Landkreis Cloppenburg hat beschlossen, die Hälfte des Betrages zu übernehmen. Vorsitzender Frank Naber überreichte den Scheck gemeinsam mit Stiftungsrat-Mitglied Ludger Hespe.

Wie bereits in den vergangenen Jahren hat die Messdienergemeinschaft Markhausen nun auch wieder einige Wochen lang Holunderblüten gesammelt.

Dazu sind die Obermessdiener mit tatkräftigen Messdienerinnen und Messdienern mit dem Fahrrad durchs Dorf gefahren. Wenn die Eimer voll waren, trafen sich alle Gruppen in der Begegnungsstätte zum Aussortieren. Hierbei wurden die gesammelten Holunderblüten von allem Überschüssigen, wie den Blättern und Stängeln, befreit und in großen Eimern eingelegt, erklärte Laura Jannink von der Messdienergemeinschaft. Dieser Holunderblüten-Sirup ist ein paar Tage eingezogen und kann nun getrunken werden.

Wer etwas von dem selbst gemachten Sirup erwerben will, kann dies am Donnerstag, 4. Juli: Ab 19.15 Uhr laden die Messdiener zum jährlichen Freiluftgottesdienst in der Begegnungsstätte Markhausen ein, im Anschluss wird der Sirup verkauft.

Eine dreitätige Reise nach Lübeck und Travemünde haben nun 28 Frauen der Landfrauen Friesoythe unternommen.

Zunächst ging es für die Teilnehmerinnen mit dem Bus nach Lübeck. Für den ersten Tag gab es ein straffes Programm, bereits am Vormittag stand die erste Besichtigung auf dem Reiseplan. Die Glasmanufaktur „Rotter Glas“, seit Generationen im Familienbesitz, vermittelte den Reisenden besondere Eindrücke und faszinierende Einblicke ins Handwerk der Glaskunst.

Danach stand ein weiterer Punkt für den ersten Tag auf der Liste. Um 13.30 Uhr besichtigten die Landfrauen die Mazipanerie „Niederegger“. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen – natürlich Marzipantorte – gab es eine Führung. Dabei ging es nicht nur um die Herstellung, sondern auch die Geschichte von Marzipan. Zur Verabschiedung gab es für alle Teilnehmerinnen noch ein kleines Präsent.

Direkt vor der Marzipanierie wurden die Landfrauen bereits zum nächsten Programmpunkt abgeholt. Vor dem Gebäude wurden sie von der Stadtführerin in einem historischen Kostüm erwartet. Mit Leidenschaft und viel Wissen über die Geschichte der Stadt Lübeck erzählte sie von der Bedeutung einiger Gebäude, von deren Geschichte und den Besonderheiten. Darunter waren etwa das Buddenbrook-Haus und das Heiligen-Geist-Hospital. Zum Abendessen ging es ins Altstadtbrauhaus.

Am Samstag stand die Besichtigung der St.-Petri-Kirche auf dem Programm. Die weitere Planung musste aufgrund eines Unwetters etwas anders gestaltet werden. Da jedoch der Bus zur Verfügung stand, konnten die Friesoyther Landfrauen von dort aus das Holstentor im Regen bewundern, ohne selber durchnässt zu werden. Und pünktlich zum nächsten Termin schien wieder die Sonne: Auf der Trave ging es nun mit der MS Hermes Richtung Travemünde.

Dort angekommen erwartete die Teilnehmerinnen die Stadtführerin vom Vortag. Sie zeigte den Landfrauen die Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten und sprach über die Geschichte. Nach Kaffee und Kuchen hatten alle Frauen die Gelegenheit die Stadt selbst zu erkunden.

Am dritten Tag traten die Frauen nach dem Frühstück die Heimreise an. Natürlich lief auch die nicht ohne Programm ab. Auf dem Weg ging es noch zum Karls-Erlebnishof, ein Bauernmarkt mit Hofküche. Dort gab es einige Vorführungen und es wurde zum Beispiel gezeigt, wie Erdbeermarmelade in riesen Mengen gekocht, die typischen Karls-Bonbon hergestellt und Brot gebacken wurde. Bei diesem Erlebnishof dreht sich vieles um die Erdbeere, es gab Erdbeersenf, Erdbeerbrötchen, Erdbeerbratwust und vieles mehr.

Einen Abstecher nach Scharbeutz unternahmen die Landfrauen ebenfalls. Hier konnten sie entlang der Strandpromenade bummeln. Ein bisschen müde, aber zufrieden, von der Reise kamen sie dann wieder in Friesoythe an.

„Alles im allen eine gelungene Fahrt“, so Petra Lampe von den Landfrauen Friesoythe. „Der Wettergott war uns wohlgesonnen, die Autobahn hatte auch keinen Stau für uns und alle Teilnehmerinnen waren gut gelaunt.“

Zehn Teilnehmerinnen haben nun den Zertifikatskurs für pädagogische Mitarbeiter/innen – „Fit for kid“ erfolgreich abgeschlossen.

In den Prüfungen präsentierten alle Teilnehmerinnen eine fachlich gut vorbereitete Gruppenstunde. Birgit Walker, pädagogische Mitarbeiterin des Bildungswerkes Friesoythe, war sehr erfreut über das Engagement der Frauen.

Die Fortbildung beinhaltete 120 Unterrichtsstunden. Den Teilnehmerinnen wurde unter anderem ein umfassendes pädagogisches Basiswissen für die Beaufsichtigung und Betreuung von Grundschulklassen vermittelt. Auch Grundlagen zur Entwicklung und Durchführung unterrichtsergänzender Angebote gehörten dazu, ebenso ein Praktikum über 30 Unterrichtsstunden.

Im feierlichen Rahmen überreichte nun Nicola Fuhler, Geschäftsführerin des Bildungswerkes Friesoythe, die KEB-Zertifikate an folgende Teilnehmerinnen:

Maria Nickel (Molbergen), Kerstin Schulte (Strücklingen), Martina Oltmann (Altenoythe), Nina Volle (Gehlenberg), Olga Lohrey (Lorup), Ella Bißheimer (Werlte), Mariya Rudi (Garrel), Ellen Gehlenborg (Sedelsberg) und Anna Neiteler (Ramsloh).

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