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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Optimistisch ins offene Spiel gegen Oldesloe

18.09.2010

CLOPPENBURG Da kann man als Trainer noch so viel reden, im Sport bringt eben nichts mehr Selbstvertrauen als ein Sieg. Und so fahren die Zweitliga-Fußballerinnen des BV Cloppenburg nach dem 2:0 gegen Holstein Kiel trotz der Verletzungsmisere optimistisch zum FFC Oldesloe. Beim Tabellensiebten, der nur einen Punkt mehr als der BVC aufweist, wollen sie sich am Sonntag ab 14 Uhr Punkte für den Sprung aus dem Tabellenkeller holen. „Das Spiel in Oldesloe ist völlig offen“, sagt Ludwig Ferneding, der die Cloppenburgerinnen zusammen mit Matthias Rieck-Göken trainiert. „Ich traue uns durchaus zu, drei Punkte mit nach Hause zu bringen.“

Mit Druck umgehen

Optimistisch macht Ferneding, dass der BVC im Spiel gegen Kiel gezeigt habe, „dass er mit Druck gut umgehen kann“. Schließlich sei der Druck nach den vier Niederlagen zu Saisonbeginn sehr groß gewesen. Umso größer sei nun die Erleichterung, obwohl „natürlich immer ein wenig Anspannung da ist, wenn man unten im Keller steht“. Schon deshalb wäre ein Sieg für die Cloppenburgerinnen im Landkreis Stormarn so wichtig. „Mit einem Sieg würden wir wohl einen Sprung in der Tabelle machen“, sagt Ferneding.

Den Versuch, drei Punkte aus Schleswig-Holstein zu entführen, müssen die Cloppenburgerinnen allerdings ohne ihre Kapitänin unternehmen. Sabrina Vagelpohl hat sich im Kiel-Spiel so schwer am Knie verletzt, dass sie diese Saison wohl nicht mehr spielen wird. „Eine Schwerverletzte pro Spiel – wenn das so weitergeht, haben wir bis Weihnachten keine Spielerin mehr“, ärgert sich Ferneding. Schließlich stehen auf der Liste der Langzeitverletzten schon Jessica Meyer, Ulrike Sommer, Mareike Kleene, Stephanie Haake und Andrea Mählmann.

Letztgenannte ist immerhin inzwischen zurück in Cloppenburg. Die Stürmerin, die sich Anfang des Monats im Spiel beim Hamburger SV II (2:4) schwer am Knie verletzt hatte, war damals gleich in Hamburg, in der Klinik Eppendorf, geblieben. Dort ist sie inzwischen operiert worden. „Aber sie wird wohl auch noch ein halbes Jahr brauchen, bis sie wieder spielen kann“, befürchtet Ferneding.

Luttmann begeistert Trainer

Da ist es umso wichtiger, dass Nadine Luttmann weiter auf so hohem Niveau spielt wie zuletzt. Die 17-Jährige hat Ferneding mit ihren Auftritten mehr als nur überzeugt: „Wie Nadine sich im Angriff schlägt, hat mich richtig begeistert. Dabei ist sie eigentlich Mittelfeldspielerin.“

Da auch Lena Steenken, ebenfalls vor der laufenden Saison als Perspektivspielerin zum Team gestoßen, schon überzeugt hat, lässt sich Ferneding durch das Verletzungspech nicht aus der Ruhe bringen. Zumindest noch nicht: „Bisher konnten wir die Ausfälle kompensieren, aber jetzt darf wirklich kein weiterer Leistungsträger mehr ausfallen.“

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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