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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

BEZIRKSKLASSE: Paul Jaschke entfacht Aufbruchstimmung

12.08.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]KREIS VECHTA KREIS VECHTA/GRA - Sämtliche Mannschaften aus dem Kreis Vechta verfolgen in der kommenden Bezirksklassen-Saison ein und dasselbe Ziel: die Qualifikation für die neue Bezirksliga Mitte.

Dazu gehört auch der SV Holdorf. Das Team des neuen Trainers Paul Jaschke zählt indes zu den Mannschaften, die mit ruhigem Gewissen Titelansprüche stellen dürfen, obwohl das Team in der vergangenen Saison nur auf den allerletzten Drücker den Abstieg verhinderte. In Maik Espelage wechselte zwar einer der Leitfiguren zurück zu SW Bakum, doch ansonsten blieb die Elf weitgehend zusammen. Die Achse Jens Niemeyer, Stefan Kathmann und Michael Wernke blieb unangetastet. Zudem verpflichtete Holdorf gleich drei starke Spieler vom SC Rieste: Markus Bedenbecker, Thomas Ottens und Thomas Vossenkämper. Doch egal, welcher Spieler die Mannschaft verstärkt hat: Die wichtigste Personalie ist der neue Trainer Trainer Jaschke. Der 39-Jährige hat eine doppelte Aufgabe: Er muss das im Überfluss vorhandene Potenzial aus seiner Mannschaft herausholen und zugleich die Abwehr mit seinen eigenen fußballerischen Fähigkeiten stabilisieren. Und dass er beides

drauf hat, bewies er während der vergangenen Jahre bei SW Osterfeine.

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Hohe Ziele setzen sich die sportlich Verantwortlichen beim TV Dinklage: Zu den besten drei Mannschaften sollte ihr Team an sich schon gehören. Doch das könnte schwierig werden: Quasi unersetzliche Korsettstangen des vergangenen Jahres verließen den Verein: Torwart Jürgen Pundt zog es zum BSV Rehden, Libero Ralf Heitmann ging nach Damme und Stürmer Marco Feldhaus wechselte zu BW Lohne. Zudem spielt Karsten Glogner in der nächsten Saison für den TuS Bersenbrück. Aber beim TVD lässt man sich davon nicht schrecken: Die Löcher werden von jungen Spieler aus der eigenen Jugend sowie von unterklassigen Vereinen gestopft. Ob die Mannschaft allerdings besser abschneidet als in der vergangenen Saison – Dinklage belegte Platz vier – bleibt abzuwarten.

Gleiches gilt auch für den Vorjahresdritten BW Lüsche. Die Mannschaft von Trainer Jürgen von Wahlde wird aber auf einen der besten Offensivspieler, den der Verein in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat, verzichten müssen: Wolfgang Tiemerding hat seine Laufbahn beendet. Dafür gönnt sich Blau-Weiß eine Blutauffrischung: Drei Spieler aus der eigenen A-Jugend wollen sich in der Bezirksklasse beweisen. Trotzdem ist Lüsche immer noch so gut aufgestellt, dass die Mannschaft keine Probleme haben dürfte, sich für die neue Bezirksliga Mitte zu qualifizieren.

Ein ganz anderes Gesicht als in der Vorsaison präsentiert GW Mühlen. Sechs Spieler verließen den Verein, acht neue kamen hinzu. Dazu gehören gleich fünf Akteure, die in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend gespielt haben. Schon im vergangenen Jahr trumpfte Mühlen überraschend stark auf. Die Mannschaft ist noch jung und entwicklungsfähig. Unterschätzen wird sie in dieser Saison aber niemand mehr.

Der TuS Neuenkirchen setzt die Politik der vergangenen Jahre konsequent fort. Trainer Frank Schlarmann setzt fast ausschließlich auf Spieler aus dem eigenen Ort oder der näheren Umgebung. Hochkaräter haben die Südkreisler deshalb nicht verpflichtet. Einzige Ausnahme: Der pfeilschnelle Witali Kosenkow kam von Falke Steinfeld, wo er zuletzt keine Rolle mehr spielte. Die Abgänge von Mike Eismann (Pause) und Marc Schönhöft (BW Lohne) schmerzen. Neuenkirchens Offensive ist damit arg geschwächt. Doch der TuS ist als Kollektiv gefestigt und dürfte mit viel Kampfgeist den Klassenerhalt schaffen.

Große Namen sind unter den Neuzugängen bei BW Langförden ebenfalls nicht zu finden. Auch am Bohmhof heißt es „Weg frei für die Jugend“. In der hart umkämpften Liga wird es für Langförden deshalb von Beginn an auf jeden Punkt ankommen. Schließlich stand die Mannschaft von Trainer Paul Engelmann schon in der vergangenen Saison kurz vor dem Abgrund.

Mit viel Dampf in den Knochen sicherte sich GW Brockdorf als Neuling in der vergangenen Saison den Klassenerhalt. Dabei profitierte die Mannschaft vor allem von den Qualitäten ihres besten Offensivspielers Jürgen Barhorst. Dieser tritt zukünftig aber nur noch für die Alten Herren der Brockdorfer gegen den Ball. Gleichwertigen Ersatz konnte der Lohner Stadtteilclub aber nicht verpflichten. Stattdessen wurde der Kader quantitativ aufgestockt. Coach Klaus Themann darf immerhin auf die Dienste von 24 Spielern zurückgreifen. Nun gilt es, daraus eine schlagkräftige Truppe zu formen.

Die Aufsteiger Amasyaspor Lohne und SFN Vechta werden noch einige Briketts in den Ofen werfen müssen, um nicht sofort wieder den Gang in die Kreisliga antreten zu müssen. Der Kampf um die Plätze in der Bezirksliga wird das Niveau der Bezirksklasse wohl noch einmal ein Stück heben. Der Sprung von Kreis- auf Bezirksebene ist daher noch schwieriger als im Jahr zuvor.

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