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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Endspielbegegnung mit Seltenheitswert

07.06.2019

Peheim /Elsten Die Meisterschaft ist vorbei, doch die Titeljagd noch lange nicht. Am Samstag steht das Endspiel um den Fußball-Kreispokal an. In Peheim stehen sich die Kreisklassisten SV Peheim und DJK Elsten gegenüber. Los geht es um 16 Uhr.

Bei der DJK Elsten fiebern Fans, Spieler und Verantwortliche dem Finale entgegen. Dies verwundert auch nicht. Seit über 90 Jahren wird in Elsten nachweislich Fußball gespielt, seit 1961 gibt es die DJK Elsten. Doch mit dem Halbfinalsieg im Elfmeter-Krimi gegen den SV Emstek (5:4) machten die Elstener ihre erste Finalteilnahme in einem Kreispokalwettbewerb perfekt. Die Elstener fahren mit einer breiten Brust nach Peheim. Schließlich haben sie im bisherigen Pokalwettbewerb vier Kreisligisten herausgeworfen. Die Endspielteilnahme sei das Ergebnis einer echten Mannschaftsleistung, meint Elstens Spielertrainer Bernd Lübbehüsen. „Zumal im laufenden Wettbewerb bis auf den langzeitverletzten Matthias Müller alle Spieler eingesetzt worden sind“, sagt Lübbehüsen.

Zum Finale werden viele Zuschauer erwartet. Alleine aus Elsten reisen die Fans mit zwei Bussen, in Privat-PKW und sogar auf dem Drahtesel an. Diese große Fanunterstützung hat die Mannschaft bereits im Halbfinale gepuscht. Lübbehüsen glaubt daher auch nicht daran, dass seinen Spielern angesichts der zu erwartenden großen Kulisse das Herz in die Hose rutschen wird: „Ich habe volles Vertrauen in die Jungs. Bereits gegen Emstek haben meine Spieler die große Kulisse eher als zusätzliche Motivation gesehen.“

In Sachen Personal setzt Lübbehüsen keine Pokermiene auf. Mit Michel Otten fehlt ein ganz wichtiger Spieler. „Michel ist unser etatmäßiger Kapitän und geht in jeder Situation voran“, so Lübbehüsen. Sein Vertreter Dennis Heckmann verletzte sich im Halbfinale gegen den SV Emstek. Er befindet sich zwar wieder im Aufbautraining, aber sein Einsatz ist fraglich. „Sollte Dennis ausfallen, haben wir aber genügend Alternativen zur Verfügung“, sagt Lübbehüsen. Heckmann hat indes sein Endspielticket noch nicht abgeschrieben. „Ich versuche alles, um bis zum Anpfiff wieder fit zu werden“, sagt der ehemalige Jugendspieler des SV Emstek.

Elstens Spielertrainer schiebt unterdessen den Peheimern die Favoritenrolle zu. „Peheim hat eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Zudem verfügen die Peheimer über eine brandgefährliche Offensive. Nicht umsonst sind sie mit fünf Punkten Vorsprung Meister geworden.“

Beim SV Peheim grassiert ebenfalls das Pokalfieber. Zumal die Peheimer nach ihrer gewonnenen Meisterschaft nun die Chance haben, das Double klarzumachen. „Wir haben unseren Titelgewinn natürlich ausgelassen gefeiert, aber seit Dienstag liegt unser Fokus auf dem Endspiel“, so Peheims Trainer Thorsten Engelberg. Genau wie sein Trainerkollege aus Elsten kann auch Engelberg nicht aus dem Vollen schöpfen. Stefan Bregen verletzte sich am vergangenen Samstag. Alexander Fries zog sich im Punktspiel gegen die DJK Elsten (5:4) eine Verletzung zu. „Dazu kommen die Langzeitverletzten“, berichtet Engelberg. Ob der angeschlagene Offensivspieler Andre Ringkamp auflaufen kann, steht noch in den Sternen.

Dass die Peheimer das Endspiel auf eigenem Platz austragen dürfen, empfindet Engelberg als eine schöne Geschichte. „Aber vom Publikum her wird es wahrscheinlich 50:50 sein“, glaubt der Coach, der auf seiner Visitenkarte reichlich Erfolge stehen hat. Vor seiner Zeit in Peheim führte er die zweite Mannschaft des BV Essen von der III. Kreisklasse bis in die Kreisliga. Nun könnte er, bei einem Peheimer Sieg, den Gewinn des Kreispokals auf seiner Erfolgsliste hinzufügen. Doch Engelberg bleibt lieber auf dem Teppich. Für ihn sei bereits die reine Endspielteilnahme etwas Feines: „Meiner Meinung nach ist es für beide Mannschaften ein Riesenerfolg, im Endspiel zu stehen.“

Doch Engelberg und seine Schützlinge wissen, dass das Endspiel trotz des Heimvorteils kein Selbstläufer wird: „Wir haben in der Saison bisher zweimal gegen Elsten gespielt und zweimal eher glücklich gewonnen. Deshalb werden wir auf keinen Fall den Fehler machen und die DJK unterschätzen.“ Die Peheimer durften sich in ihrer Vereinsgeschichte einmal in die Siegerliste des Kreispokals eintragen. Im Jahr 1993 bezwangen sie im Endspiel den SV Höltinghausen II mit 4:1.

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