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NWZonline.de Region Cloppenburg Lokalsport

Jakkolo: Ein wenig die Holländer ärgern

05.04.2019

Petersdorf /Wüsting Vizeweltmeisterschaft – das ist das erklärte Ziel. „Gegen die Holländer haben wir wohl keine Chance“, sagt Björn Tangemann, möchte sie bei der WM aber gerne „ein wenig ärgern“. Der Petersdorfer spielt im Team Deutschland I auf der Jakkolo-Weltmeisterschaft, die am 30. Mai und 1. Juni in Wüsting in der Messehalle der Landtage Nord im Landkreis Oldenburg ausgerichtet wird. Er stand auch im Aufgebot vor zwei Jahren, als Deutschland in Straßburg Vizeweltmeister wurde – als einziger Spieler aus Petersdorf war er seinerzeit dabei.

Und er gehört auch zum achtköpfigen Vorbereitungsteam der WM, die unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) steht. Insgesamt werden dann sieben Petersdorfer aktiv zu den kleinen Holzscheiben greifen: Neben Björn Tangemann (Deutschland I) spielen in der Mannschaft Egon Bley (Deutschland IV) sowie Andreas Bley (Deutschland X); sie starten auch im Einzelwettkampf. Ferner treten im Einzel Irene Bley, Sarah Tangemann, Jens Tönnies und Melanie Düllmann an.

Starten werden Mannschaften aus zehn Ländern: Rund 300 Spieler reisen etwa aus Schweden, Südkorea, den Niederlanden, Frankreich, Irland, Tschechien, der Schweiz, den USA, Polen oder sogar Surinam an. Sich mit ihnen auszutauschen, darauf freut sich Björn Tangemann besonders.

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Beim Jakkolo-Spiel wirft man in drei Durchgängen 30 (Holz-)Steine in vier Tore auf einem zwei Meter langen Holzbrett. Jedes der Tore hat einen Punktwert (eins bis vier). Für vier Scheiben in jeweils einem Fach gibt es 20 Punkte. 148 Punkte sind maximal zu erreichen. Bei der WM wird allerdings mit nur 20 Scheiben in zwei Durchgängen gespielt.

Gemeinsam mit seinen Petersdorfer Mannschaftskameraden organisiert er ein internationales Koppelturnier bei der WM – eine Paarwertung, in der Spieler aus zwei unterschiedlichen Ländern zusammenspielen. Bei der WM wird das Koppel offiziell nicht ausgetragen, dafür „just for fun“ zum Start. Die Eröffnungsfeier ist für den 31. Mai um 9.30 Uhr geplant, im Anschluss werden die Vorrunden im Einzel und im Doppel gespielt. Die Halbfinal- und Platzierungsspiele beenden den ersten Tag. Am Finaltag findet dann die K.o.-Runde bis zum Finale statt. Zudem startet um 10 Uhr ein offenes Turnier, an dem alle Gäste und die ausgeschiedenen Spieler teilnehmen können. Unter den Nicht-WM-Startern wird der erste „Hobby-Weltmeister“ ermittelt. Was braucht es, um beim Jakkolo vorn dabei zu sein? Nervenstärke, Ruhe, Fingerspitzengefühl und Talent, sagt Björn Tangemann. Und natürlich Training.

Die „SG Petersdorf“ trainiert jeden ersten Donnerstag im Monat. Dabei wird ausgelost, wer gegen wen antritt. Seit mittlerweile 28 Jahren besteht die Spielgemeinschaft, schon zahlreiche Titel stehen in der Vereinshistorie. Die erste Mannschaft spielt in der 1. Liga um die Niedersachsen-Meisterschaft mit (aktuell 4.), die zweite Mannschaft tritt in der 4. Liga an (derzeit 5.). Spiele sind einmal im Monat.

Doch vor der Weltmeisterschaft stehen am Gründonnerstag, 18. April, die Regionsmeisterschaften als Qualifikationsturnier für die Niedersachsenmeisterschaft – Mannschaften aus den Landkreisen Cloppenburg, Ammerland und Ostfriesland treten dabei an. Die richtet in diesem Jahr wieder die SG Petersdorf im Saalbetrieb Bley in Bösel aus. 19 Mannschaften werden daran teilnehmen, berichtet Björn Tangemann. Die Petersdorfer Spielgemeinschaft wird mit drei Mannschaften vertreten sein und möchte gerne weitere Titel für die Vereinshistorie sammeln.

Björn Tangemann zählt sicherlich wieder zu den Favoriten im Einzelwettbewerb, außerdem Karsten Behrens, Carmen Harms und Egon Bley; in der Mannschaft SG Petersdorf I, aber auch BeKoHa, eine Spielgemeinschaft aus Spielern aus Bösel-Ostland und Jeddeloh. Im vergangenen November belegten die Petersdorfer bei den Niedersachsenmeisterschaften den dritten Platz.

Der Oldenburger Jakobus Schmidt hatte das Jakkolospiel in den 60er Jahren in Holland – dort ist es unter dem Namen Sjoebak bekannt – kennengelernt und nach Deutschland gebracht. Hier erhielt es den Namen Jakkolo nach dem Rufnamen Schmidts.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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